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Kirschberghaus Sozialarbeit mit Nazis.

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Ab Mitte des Jahres 1998 kam Grünau und hier explizit das Kirschberghaus auch überregional mit seiner rechten Jugendkultur in die Schlagzeilen.
Nach Protestbekundung vor allem aus der linken Szene und Eskalation der Situation Anfang des Jahres 1999 mußte sich die Stadtverwaltung zum Handeln durchringen – schließlich ging es um das Ansehen Leipzigs und Fotos von der Demo, 22.3kseiner Jugendarbeit.
Das Leben für nicht-rechte Jugendliche und ausländische Mitbürger war einfach unmöglich geworden; Jugenddezernent Jung tut die Angst dieser Bevölkerungsgruppe heute noch als „Paranoia“ ab.
Dem Jugendbildungsverein (JBV), dem damaligen Träger des rechten Teils des Kirschberghauses, gelang es in dieser Zeit durch unprofessionelle Sozialarbeit, Rechtsextremisten (einschließlich NPD und JN-Kader) öffentlich geförderte Räume als Rekrutierungs- und Wirkungsfeld zu bieten.
Im Sommer vorigen Jahres sollte das Kirschberghaus in eine neue Trägerschaft übergehen. Der Übergabetermin verschob sich aber immer wieder, so wurde das Kirschberghaus erst am 1. März diesen Jahres in die Hand des „Kinder- und Jugendtreff Leipzig-Grünau e.V.“ übergeben. Dieser Verein besteht unter anderen aus MitarbeiterInnen, jugendlichen NutzerInnen des Kirschberghauses und deren Eltern. Ausschlaggebend für die Übergabe an eben diesen Verein war dessen „Verbundenheit mit dem Haus“.
In der vorgelegten Konzeption des Vereins wird wiederum nichts zum Umgang mit rechten Jugendlichen dargelegt. D.h.: Die SozialarbeiterInnen, die zum großen Teil die selben sind wie damals, haben nichts an ihren Methoden geändert. Diese SozialarbeiterInnen gehen ausschließlich auf persönliche Probleme Fotos von der Demo, 22.5kihrer Klientel ein, aber in keiner Weise auf die menschenverachtende und faschistische Ideologie.
Das Haus wird seit der Aufdeckung von faschistischen Machenschaften zwar von weniger Jugendlichen besucht, an der Zusammensetzung hat sich aber nichts geändert. Das Weiterführen sogenannter „National befreiter Zonen“ ergibt solche faschistischen Übergriffe wie der Überfall in Erfurt auf die Jüdische Synagoge oder Ermordungen von Linken in Eberswalde und MigrantInnen in Dessau. So etwas wollen und werden wir nicht dulden!

Deshalb fordern wir:
– Keine akzeptierende Sozialarbeit mit rechten Jugendlichen!
– Schaut bei Naziübergriffen nicht weg, greift ein!

André (PDS)


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last modified: 28.3.2007