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Alle Termine für Juli 2020

Café



Donnerstag, 02.07.2020, Einlass: 19:00 Uhr

Conne ISO #10 // Livestream feat. Höhlenkollektiv

Das erste Livekonzert im Stream!

Plaeikke
BRKN1
Sayes
Filo & Eismannn
Le_go

Livestream: https://www.twitch.tv/conneiso

Spendenaufruf

Spendet an: http://frauenhaus-leipzig.de/spenden.html

Die isolierte Insel

Corona dies, COVID das. Trotz der aktuell sehr eingeschränkten Veranstaltungssituation möchten wir euch und uns die elend lange Wartezeit bis zum nächsten "richtigen Besuch" in unserem Lieblingsjugendclub ein wenig verkürzen. Denn wir vermissen euch, euch, die ihr uns schon viele schöne Abende auf der Insel eingebrockt habt.

Natürlich möchten wir mit Conne ISO auch die musikalische Vielfältigkeit am Laden aufzeigen und präsentieren euch wöchentlich einen gut geschüttelten Genre-Mix leipziger Künstler_innen live und direkt aus dem großen Saal. Und das Beste daran: Ihr müsst nur dann von eurem Sofa runter, wenn ihr tanzen wollt. Und das solltet ihr unbedingt.

Schaltet ein, stoßt virtuell mit uns an und bleibt auf jeden Fall gesund!

Donnerstag, 02.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: DIE GENTRIFIZIERUNG BIN ICH

CH 2017, Thomas Haemmerli, 99 min, Dok, OmU

Die Themen Raumgebrauch, Wohnen, Stadtentwicklung, Dichte, Fremdenfeindlichkeit und Gentrifizierung ergründet Thomas Haemmerli in seinem klugen Dokumentar-Essay mit humorvoller Schweizer Gründlichkeit. Dabei folgt er einem autobiografischen Zugriff: Den großen Bogen seines Films bilden diverse Wohnsituationen des Regisseurs – begonnen mit der Kindheit im Reichenghetto, über das Leben in besetzten Häusern, WGs und Yuppie-Wohnungen, bis hin zum Immobilienbesitz von mehreren Behausungen in den Metropolen Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt. Vom Hausbesetzer zum Hausbesitzer mutiert, setzt sich Haemmerli selbstironisch mit seiner Rolle im Gentrifizierungsprozess auseinander. Verspottet werden auch Nationalkonservative, die behaupten, wegen der Zuwanderung werde der Lebensraum knapp (Stichwort „Dichtestress“), sowie die Linke, die sich gegen die architektonische Moderne und energische Verdichtung der Städte sträubt.

From the expensive house that he grew up in to squats and individually owned apartments, a Swiss journalist, digital nomad and filmmaker searches São Paulo, Tbilisi, Mexico City and Zurich and discovers: I am gentrification.

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Freitag, 03.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: WILLKOMMEN ZU HAUSE – 20 JAHRE DISTILLERY

BRD 2013, Janine Göhring & Stefan Leuschel, 102 min, Dok, dt OF

Corona hat die Clubkultur und damit einen elementaren Teil unserer Stadt lahmgelegt. Mit WILKOMMEN ZU HAUSE holen wir uns etwas davon zurück – zumindest auf die Leinwand! Die Distillery ist der älteste der bestehenden Technoclubs in Ostdeutschland. Der Club ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und eine der wichtigsten Institutionen für Musik- und Lebenskultur in Leipzig. Der Film taucht ein in den Mikrokosmos der Leipziger Club-Legende und verleiht Veranstaltern, DJs und Partygästen in exklusiven Interviews eine Stimme. Durch ihre Erinnerungen und durch bisher unveröffentlichte Video- und Fotoaufnahmen werden 20 bewegte Partyjahre wieder lebendig. Der Einblick hinter die Kulissen zeigt ein liebevolles, eigensinniges Bild der Szene. Die Distillery ist mehr als nur eine Partylocation – sie ist ein Wohnzimmer mit Familienanschluss, ein Schutzraum für musikalische Experimente, eine Parallelwelt mit bezaubernden Nächten.

Die Clubszene ist durch die Corona-bedingten Schließungen massiv in ihrer Existenz bedroht. Damit unsere Stadt schön und bunt bleibt, brauchen die Leipziger Clubs jede Unterstützung. Wir geben 1,50€ von jedem regulären und 1€ von jedem ermäßigten Ticket für diesen Film an die Club-Soliticket-Initiative weiter: https://livekommbinat.de/club-soliticket/

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Samstag, 04.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN / DON’T LOOK NOW

UKL/IT 1973, Nicolas Roeg, 106 min, OmU
mit Donald Sutherland, Julie Christie, Hilary Mason

Nach dem Unfalltod ihrer kleinen Tochter lebt das Ehepaar John und Laura Baxter in Trauer. Um über den Verlust hinweg zu kommen, begleitet Laura ihren Mann nach Venedig, wo John die Restauration einer Kirche beaufsichtigt. Alle Erholung verfliegt jedoch, als Laura die Bekanntschaft zweier mysteriöser Schwestern macht, die behaupten, mit den Toten in Kontakt zu stehen, während John mehr und mehr von unheimlichen Visionen heimgesucht wird.
Mit seinem bekanntesten Film schuf Nicolas Roeg ein zeitloses und beklemmendes Meisterwerk des psychologischen Horrors. Atmosphärisch dicht inszeniert er Venedig als Schauplatz eines unaufhaltsamen Alptraums, der die Grenzen von Realität und Fantasie verschwimmen lässt. Roegs Film besticht durch eine erlesene Farbgebung und Bildkomposition. In den Hauptrollen glänzen Donald Sutherland und Julie Christie, deren legendäre Sexszene für einen handfesten Skandal sorgte.

Roeg had one of his greatest critical and commercial successes with this stunningly realized adaptation of a Daphne du Maurier short story. Donald Sutherland and Julie Christie star as John and Laura Baxter, a married couple who are grief-stricken after the accidental drowning of their young daughter. Travelling to Venice, where John is working on the restoration of an old church, the Baxters meet a pair of elderly sisters who claim to have second sight. Though John scoffs at the sisters' claims, he too starts to experience inexplicable visions — and when he repeatedly sees a small figure clad in a red coat just like his daughter's, he is drawn towards a fate he imagined all too well, but realized too late. Featuring some of Roeg's most dazzling deployments of discontinuous, time-scrambling editing — most famously in the erotic during-and-after sex scene between Sutherland and Christie — DON’T LOOK NOW is "an extraordinary and enduring thriller [that] is now frequently cited as one of the greatest of British films" (David Thompson)
(Toronto International Film Festival)

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!



Sonntag, 05.07.2020, Einlass: 12:00 Uhr, Beginn: 12:00 Uhr

Klub: Frühschoppen

Sonntag, 5.7.
Klub: Frühschoppen
12 - 20 Uhr

Endlich wieder Klub Sonntag! Mit dem letzten Klub Sonntag (erinnert ihr euch: 8.3. FKT, das Plakat mit der Sau, die ins Wasser springt, danke Jenny Schreiter und Kate Miller und lindos xp und Stn&Attic) haben wir ganz unbescheiden Geschichte geschrieben: Das war wohl die letzte Tanzlustbarkeit b.C..
Jetzt also wieder was Neues: Die Klub Crew setzt sich. Aber so richtig. Wer die Woche noch was schaffen will (oder den Sonntag voll auskosten will) muss Sonntags schon früh anfangen - Frühschoppen also. "Für das leibliche Wohl" ist mit süffigen Drinks und deftiger Brotzeit gesorgt. Ihr könnt euch sorglos bejacken, denn für das Niveau sind zumindest musikalisch zuständig:

Bunny Tsukino (Halftime Crew)
Turismo (kfpnyx)
DJ Flipper (wolkigmusic)

Freisitz Frühschoppen! Kommt vorbei, bis zum Electric Weekender ist dann vielleicht erstmal nix mehr!

Ihr dürft schütten, das Wetter nicht: good weather only

Sonntag, 05.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: SYSTEMSPRENGER

BRD 2019, Nora Fingscheidt, 119 min, OmeU
mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Maryam Zaree

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. Gibt es im System doch noch einen Platz für sie?

Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden. Nora Fingscheidts Kinohit aus dem letzten Jahr wurde beim Deutschen Filmpreis u.a. als bester Spielfilm ausgezeichnet.

Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Dienstag, 07.07.2020, Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr

KÜFA Conne Island Special

Conne Island Special
18 - 21 Uhr

KÜCHE FÜR ALLE – kommt vorbei, es wird sehr gut.

– vegan - kostengünstig – to go –

Das Konzept der Volksküche mit seiner langen Tradition hat sich oft gewandelt.
Auch in Zeiten der Beschränkungen im öffentlichen Leben bleibt der Wunsch kostengünstig gemeinsam zu speisen. Wir bieten euch dafür die Gelegenheit.

Bringt eure Maske mit und haltet Abstand.

Dienstag, 07.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: DIE GROSSE SCHÖNHEIT

LA GRANDE BELLEZZA
IT/FR 2013, Paolo Sorrentino,141 min, OmU
mit Toni Servillo, Carlo Verdone

Es ist Sommer. Rom, die „ewige Stadt“, erstrahlt in voller Schönheit. Das Leben des Boulevard-Journalisten Jep Gamberdella ist purer Genuss: rauschende Feste, Dinner-Partys, Frauen, schillernde Menschen. Er steht kurz vor seinem 65. Geburtstag und scheint das mondäne Leben der High Society Roms in vollen Zügen zu genießen. Doch hinter dem Lebemann steht ein zynischer Beobachter, der ebenso die Kehrseite, die Leere und Oberflächlichkeit der opulenten Gesellschaft sieht, zu der er selbst gehört. In der Rückschau auf sein Leben beginnt Jep, nach einem Sinn zu fragen.
LA GRANDE BELLEZZA von Paolo Sorrentino (EWIGE JUGEND, CHEYENNE – THIS MUST BE THE PLACE) ist eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und eine Hommage an Federico Fellinis LA DOLCE VITA. In einer hypnotischen Bilderflut folgt der Film dem Protagonisten durch die verführerisch schöne Stadt, auf der Suche nach dem, was tief verborgen liegt.

THE GREAT BEAUTY is Paolo Sorrentino’s powerful and evocative tale of hedonism and lost love, and an extraordinary depiction of contemporary Rome – where life is a performance, and the city its stage. 65-year-old Jep Gambardella is a jaded journalist and wealthy bon vivant whose early promise as a novelist has never been fulfilled, though his infamy remains. He lives in a luxurious apartment and is a regular of Rome’s party circuit for the elite, a never-ending nocturnal parade of decadence that rages through antique palaces, immense villas and opulent terraces around the Eternal City. One day, Jep is flooded with memories of the past and ponders the promise of what may remain….

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
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Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Donnerstag, 09.07.2020, Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr

Mein Freund der Untergang. Diskussion zum ökologischen Kollaps

Seit einigen Wochen kursiert in Leipzig eine Broschüre mit dem Titel „Mein Freund der Untergang – Elemente und Ursprünge des apokalyptischen Bewusstseins innerhalb der Klimabewegung“.
Die Textsammlung beinhaltet neben älteren und neuen Texten einige Thesen über die Metaphorik eines kommenden Untergangs, die innerhalb der Klimabewegung derzeit verstärkt in Erscheinung treten. Dieses Phänomen bildet den Fokus der Broschüre und wird als apokalyptisches Bewusstsein bezeichnet und einer Kritik zugeführt.

Wir möchten euch hiermit einladen, zusammen mit uns diese Thesen zu diskutieren. Nach einer kurzen Vorstellung der Broschüre wollen wir einige Aspekte der Kritik des apokalyptischen Bewusstseins erörtern, um im Anschluss die Thesen in Gänze mit euch zu diskutieren. Das Editorial und die Thesen veröffentlichen wir an dieser Stelle und bitten euch diese im Vorfeld der Veranstaltung durchzulesen.


Editorial: Tomorrow never comes

Seit dem Frühjahr 2019 gehen mehr und mehr Menschen für das Klima auf die Straße – im Sommer waren es bereits Hunderttausende, die in vielen Großstädten für die Rettung der Zukunft demonstrierten. Immer neue Gruppen „… for Future“ sprießen aus dem Boden und bilden zusammen mit anderen wie „Extinction Rebellion“ eine neue Massenbewegung für den Klimaschutz. Neben massenmedialer Präsenz finden sie auch in den Institutionen Gehör: annähernd 1000 Kommunen riefen im Verlauf des Jahres den „Notstand fürs Klima“ aus und selbst das EU-Parlament folgte dieser Entscheidung am 28. November mit 429 zu 225 Stimmen.

In der öffentlichen Debatte ist die „Krise der Umwelt“ omnipräsent: Berichte über kommende Katastrophen, Kipppunkte und aussterbende Arten sind allgegenwärtig. Nicht nur in den sozialen Medien lässt sich die Angst ums Klima längst nicht mehr von einem Klima der Angst unterscheiden. Der Begriff „Klimahysterie“ wurde gar zum Unwort des Jahres gewählt, und zwar als „politisches Schlagwort für eine angeblich übertriebene emotionale Einstellung“ zum gegenwärtigen Klimawandel. Die American Psychological Association brachte dagegen bereits 2017 den psychischen Niederschlag aufrüttelnder Nachrichten über die Klimaveränderung im Begriff der „eco-anxiety“ oder auch „eco-angst“, als „chronic fear of environmental doom“, in die Öffentlichkeit. Der New Scientist gab mit „stressed about climate change? Eight tips for managing eco-anxiety” bereits eine handliche Checkliste für das Selbstmanagement heraus. Extinction Rebellion und andere greifen auf Konzepte der Encounter- und Selbsterfahrungsgruppen zurück, um im gemeinsamen Trauern die eigene unzertrennliche Verbindung mit der Natur zum Sprechen zu bringen.

Möchte man die Debatte um die Neue Klimabewegung einfangen, dann gerät man immer wieder an die Begriffe „Notstand“, „Untergang“ und „Apokalypse“: Im Notstand würde sich die Menschheit befinden, der Untergang, die Apokalypse stünde uns kurz bevor. Das schockiert, macht Angst und die wiederum verdichtet sich in Untergangsbildern. Allein die Vehemenz und Fluktuation der Untergangsbilder verdecken dabei, dass es sich bei der Angst vor dem Untergang der Menschheit nicht wirklich um ein neues Phänomen handelt. Die Konstruktion des Schreckens als einem kommenden Unheil verbindet die neue Klimabewegung mit ihren Ahnen und bringt sie in eine Konstellation, die aufscheinen lässt, in welcher Szenerie sich deren Untergangsangst bewegt.

Wenn in Hamburg eine Gruppe von 50 Leuten in Form eines Trauerzuges samt Trauergewand und mitgeführtem Sarg – im partnerschaftlichen Geleit der Polizei - durch die Stadt prozessiert, an der Hafentreppe angekommen, den Sarg in Kunstblut baden lässt, Reden über die Einsamkeit in der Trauer am Aussterben des Menschen hält, um dann freudig zusammen die Reste der Performance „Das Blut unserer Kinder“ in den Gully zu kehren, dann kann man das für schlechtes Theater halten. Man kann es als Marotte der quasi-religiösen Gruppe Extinktion Rebellion abtun, der es vor allem auf die Selbststilisierung ankommt. Nimmt man jedoch die Symbolik dieser Aktion ernst, dann wird deutlich, wie es um die Angst vor dem Untergang steht. Bezeichnend ist der Aufbau der Untergangsstimmung, die hier nur ihren deutlichsten Ausdruck findet. In der Performance mobilisiert die Angst zur gemeinsamen Aktion, die zu einer neuen Gemeinschaft führt, worin der zuvor beschworene Untergang aufgehoben scheint: Das Unheil steht bevor, die Zukunft wird im Sarg vor sich hergetragen, um durch Zauberhand nach der Trauerreden umzuschlagen ins große Reinemachen und das neue Miteinander. Dann aber wird der Schrecken zum bloßen Mittel zum Zweck und weckt Zweifel an der düsteren Rhetorik.

Wenngleich sich der überwiegende Teil der neuen Klimabewegung von diesen krypto-theologischen Messen abgrenzt, so stehen deren Symboliken doch für eine Endzeitstimmung ein, die wir als apokalyptisches Bewusstsein bezeichnen und deren Elemente und Ursprünge wir in dieser Broschüre zu fassen versuchen. Zu diesem Zweck schien es uns sinnvoll, auch ältere Texte in die Auswahl aufzunehmen, da spätestens in den von uns angeführten Thesen, die der Textsammlung vorausgehen, klar werden sollte, dass die Jahre nach ’68 für die heutige Situation nicht ganz unwichtig waren. Daher vermögen manche Texte aus den 70er und 80er Jahren die Umbrüche dieser Epoche noch besser zu greifen als Analysen unserer Zeit. Dass in unseren Thesen spärlich auf konkrete Gruppen verwiesen wird, liegt nicht an fehlenden Beispielen – viel mehr ging es uns darum, dem Distinktionsverhalten, das sich allzu leicht damit freizusprechen versucht, mit dieser und jener Aktion oder Gruppe nichts zu tun zu haben, einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Die Abstraktheit der Kritik, die man uns bestimmt nachsagen wird, halten wir die abstrakten Begriffe von Überleben und Untergang entgegen, deren konkrete Kritik wir uns zur Aufgabe gemacht haben. Allein zur Ideologie-Zertrümmerung ist uns zumute, um Breschen zu schlagen für eine Gesellschaft der freien Assoziation und am Spektakel des Untergangs Schaden anzurichten. Herrschaft hat viele Gesichter und ihr letztes haben wir noch nicht gesehen. Insofern überlassen wir das Fischen im Trüben anderen und richten uns mittels der Kritik der Politik an Geneigte – samt dem Vorschlag, mit der Logik des bloßen Überlebens zu brechen und dem Spektakel, wie allen anderen Formen der Herrschaft des Menschen über den Menschen und der Natur, den Garaus zu machen.



Thesen zum Verhältnis von Wahnsinn und Realität

Angst und Schrecken

1.

Die Metaphorik des Untergangs ist nicht neu, bereits in den 70ern war das Bild einer ausgelöschten Menschheit Triebgrund für Massenmobilisierungen und kehrt seitdem periodisch wieder. Und auch sie hatte eine Vorgeschichte: den religiösen Evergreen der Apokalypse. Wo dieser jedoch noch eine Erlösungserwartung mitbrachte, da blieb nur der große Kladderadatsch – ohne Rettung, ohne Nachspiel: eine „Apokalypse ohne Reich“ (Günther Anders). Statt dem Himmelreich durch Rettershand, stand das reine Nichts durch Menschenhand vor der Tür. Eine Möglichkeit, die sich seither nur in verschiedenen Szenarien wiederholt. Das Coverbild des letzten Menschen verschob sich lediglich vom Atompilz wahlweise auf den von der Sonne Verbrannten in der Wüste bzw. den im globalen Weltmeer Ersaufenden. Vom Irren, der die Erde in die Luft sprengt, hat sich die Angst verschoben zum dem Mensch, der seine eigene und die Zukunft der Erde förmlich verbrennt und am CO2 erstickt.

2.

Die spätmodernen Angstmetaphern des Untergangs haben ihren Ursprung in der Realität der kapitalisierten Gesellschaft und den verhärteten Kollektiven, die aus ihrer Mitte entspringen, für die der Einzelne nichts, die Akkumulation von Kapital und die Identität der Gemeinschaft dagegen alles sind. Nicht nur ist jeder Einzelne ersetzbar, sondern darüber hinaus sind steigende Anteile der Weltbevölkerung vom Standpunkt der Verwertung aus schlicht überflüssig. Nicht nur führt diese Gesellschaft einen Krieg gegen ihre eigenen Möglichkeiten – sie hat ein Destruktionspotenzial angehäuft, das noch alles Lebendige auslöschen könnte. Dass die Gesellschaft dazu fähig und willens ist, Einzelne, Gruppen und die ganze Gattung auszulöschen, bewies die Geschichte hinlängst – dass sie nicht vor sich selbst erschrickt und sich radikal ändert ebenso: Weder Pogrome noch der millionenfache Mord der Nationalsozialisten noch die Atombombe, mit der Macht alles Lebendige auszulöschen, haben zu einem wirklichen Bruch mit der Herrschaft geführt.

3.

Der Wunsch in 20, 30 oder 50 Jahren auch noch vor der Tür spazieren zu können, ohne ABC-Anzug leben zu können und sich nicht im Todeskampf um Trinkwasser zu befinden, ist nicht verrückt. Nicht von einem Atomkrieg in Luft aufgelöst zu werden oder wegen Verseuchung durch „Atomunfälle“ nichts mehr aus dem Boden essen zu können, war es ebenso wenig. Wo jedoch die gesellschaftliche Debatte sich von der Kritik an Ausbeutung von Mensch und Natur, von der Kritik an Herrschaft und Krieg löst und sich der Horizont einer radikalen Veränderung einebnet, da werden die falschen Verhältnisse zu Grundübeln des Menschen, mit denen man umzugehen hat, statt sie als veränderbar zu zeigen. Die Macht, mit der die Verhältnisse den ohnmächtigen Einzelnen gegenübertreten, lässt die Geschichte der Herrschaft in der Ohnmacht der Einzelnen als Naturgeschichte erscheinen. Und wo die Herrschaft des Menschen über den Menschen und über die Natur die Form einer ewigen Konstante annimmt, wird der Mensch selbst zum Feind. Die Verdrängung der Herrschaftsverhältnisse findet ihren profitablen Widerhall in den Psychowaren der irregulären Kräfte ebenso, wie in den Konferenzen der “seriösen” Bataillone der Psychopolitik, die dieser nicht mehr so neuen Angstform bereits ihren akademisch-geadelten Begriff der “eco-anxiety” gegeben haben: Die Arbeit an der eigenen Psyche gerinnt zur scheinbaren Lösung der falschen Gesellschaft.

4.

Die reale Angst der Menschen vor der Gesellschaft, wie sie ist, und vor dem, zu was sie fähig ist, verschiebt sich auf den Menschen an sich, der zum Feind, zum Schädling wird. Durch die Ohnmacht der Einzelnen erscheint die Realität als eine einzige Quelle von Gefahren und die Menschen selbst als deren Agenten. Diese Angst wirkt übermächtig und allgegenwärtig und trägt so dazu bei dass ihre Gründe undurchsichtig und verstellt sind. Die Angst flottiert frei im Raum, der unsere Gesellschaft ist. Weil es der Mensch an sich sei, der Krankheitsbringer, Umweltzerstörer etc. ist, wird er selbst zur Angstquelle, zur Gefahr. Die Gefahr für Leib und Leben, die so dauerhaft gespürt wird, wird zur Paranoia – die anderen zu potenziellen Mördern. Der Mensch an sich wird zum Raubtier, zum Schädling, der an der Natur nagt und am Fortbestand der Menschheit selbst. Weil der gesellschaftliche Zusammenhang obskur und abstrakt, für die Einzelnen undurchschaubar wirkt, ist die Angst frei flottierend und ihre scheinbaren Gründe werden nach außen als Gefahr zur frei flottierenden Projektion. Für die Paranoia inkarniert sich die Gefahr immer wieder und quasi natürlich in einzelnen Gruppen, die tendenziell austauschbar werden; immer aber nehmen sie die Funktion des Bösen an sich an, stellen dessen Inkarnation dar. Von der “Umweltsünderin” zur “Bevölkerungsbombe” findet die “pathische Projektion” (Adorno & Horkheimer) ihren sprachlichen Ausdruck und differiert lediglich in der Erscheinung nach milieuspezifischem Habitus.

5.

Die Omnipräsenz der Gefahr wird zum drohenden Untergang, der finalen Krise. In allen Diskursen wiederholt sich, dass die kommende Krise nur in einer nie gekannten Anstrengung abgewendet werden kann: Vereint stünden alle vor einem schrecklichen Ende. Dafür sollen sich alle eingestehen, wie nah sie vor dem Abgrund stünden und gemeinsam anpacken. Immer scheinen alle in einem Boot zu sein und alle, die wirken als wollten sie nicht rudern, um den Kahn auf Kurs zu halten, vermeintlich gar den Kurs anzweifeln, werden zu Aussätzigen der Menschheit: zu Frevlern an der Zukunft, zu Gefährdern des bloßen Überlebens der Gattung.

6.

Die drastischen Farben der Untergangsbilder zielen auf einen Schrecken, der zur Abwendung des Untergangs führen soll. Ziel sind die Mobilisation und die Bewegung, welche die Zukunft retten soll. Dabei kann die Drastik der Bilder nie genügen, denn sie selbst ist reines Mittel zum Zweck der Mobilisation. Die dabei auftretende Metaphorik verhält sich zur Angst wie diese zu ihrer undurchsichtigen Quelle – sie ist überall und allmächtig. Die mobilisierte Masse wird gegen die Angst in Stellung gebracht, sie bringt die Gefährdeten zusammen und wirkt als Brücke zwischen den von Angst Getriebenen. Die Schockstarre wird temporär aufgehoben und dynamisiert die von Angst getriebene Gesellschaft. Aus der Negativität wird so selbst ein Positives, die Gemeinschaft der Retter. "Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch" (Hölderlin) wird zum eigentlichen Mantra der Gemeinschaft des Untergangs.

Absolute Gegenwart

7.

Indem das Negative der drohenden Gefahr zum Positiven der rettenden Gemeinschaft verkehrt wird, verkehrt sich die Angst vor der Zukunft zum Kitt der zukünftigen Gemeinschaft. Ihr Sand im Getriebe des Systems ist der Zement von morgen. Längst hat sich die um ihre Zukunft bangende Gesellschaft dahingehend dynamisiert, dass sie im stets drohenden Untergang in der Zukunft, ihre eigene Gegenwart samt deren Herrschaftsmechanismen reproduziert. Der Schrecken vor dem Ende ist zum Schrecken ohne Ende geworden.

8.

Der dauerhafte Schwund der Zukunft, ihr stets drohender Verlust, gerinnt zu einer absoluten Gegenwart. Darin scheint die Gesellschaft im Bild ihres eigenen Untergangs selbst geschichtslos, ihre Vergangenheit ward je nur der Zustand einer drohenden Katastrophe, deren Phantasmen auswechselbar wirken. Die Geschichte ist stillgestellt und doch läuft alles weiter – die Uhren ticken und doch ist es immer 5 vor 12.

Formwandel der Herrschaft

9.

Dieser gesellschaftliche Zustand hat jedoch selbst Geschichte. Er hat einen Anfang und kein Ende, weil er sich gerade im drohenden Ende stets neu setzt. Im drohenden Verlust erreicht er immer aufs Neue die eigene Reproduktion. Das drohende Ende mobilisiert die Kräfte für das Ewiggleiche: Alles muss sich ändern, damit alles bleibt, wie es ist. Insofern noch hat jede Krise zur Erneuerung geführt, weil noch immer weitergemacht wurde, ohne, dass man die Herrschaft gestürzt hätte. Doch keine Krise hat die Macht zu einem derart achtsamen Formwandel veranlasst wie die von “68”.

10.

Der Angriff derer, die in dieser Gesellschaft keine Zukunft sahen, und den man heute im Begriff der Protestbewegung von `68 erinnert, war Ausdruck einer gesellschaftlichen Krise, in der die Herrschenden nicht mehr konnten, und die Beherrschten nicht mehr recht wollten. Die Gesellschaft der Ware hatte ihren sicheren Tritt verloren – allein ob dies an der Macht der Beherrschten lag, darf bezweifelt werden. Am Rande der Staatskrise setzt der französische Präsident De Gaule auf ein Referendum, das die “Partizipation” der Massen in den Apparat zur Abstimmung stellte, um die ins Wackeln geratene “Zivilisation” zu retten. Von der Mehrheit abgelehnt, besiegelte dies den Sturz des Generals und doch hat er recht behalten, indem “alles darauf hindeutet, dass die Veränderung eine breitere Beteiligung aller an den Ergebnissen der Aktivitäten, von denen sie direkt betroffen sind” (De Gaule), beinhalten musste. Recht bekam er, indem er mit seinem kühnen Entwurf den Weg für den Formwandel der Herrschaft beschrieben hat, auf dem nun der neue Gleichschritt exerziert wird.

11.

Aus dem Ruf nach Selbstbestimmung schöpfte die Macht die Refugien für die “Psychokratie” (ISF Freiburg), als freiwillige Selbstverwaltung der Ausbeutung durch die Ausgebeuteten. Auf dem Rücken der Revolte setzten sich die abstrakte Autoritätskritik und der Ruf nach Beteiligung durch. Sie markieren die kybernetisch verfasste bürgernahe Verwaltung der Krise aus dem Grund der “Dialektik des antiautoritären Bewusstseins” (Krahl). Die Kritik der Warengesellschaft gerann zur Konsumkritik, die Kritik der Herrschaft zur Kritik des verstaubten Managements von oben. Indem die Herrschaft als verstaubte Bürokratie kritisiert wurde, trug diese Kritik bereits das trojanische Pferd der Modernisierung kapitalistischer Herrschaft in die Hallen der müde gewordenen Gesellschaft und konnte so in zerstäubter Form ihre Funktion mit neuer Kraft und neuem Geist aufnehmen. Aus der einstigen Erkenntnis, auf die Einzelnen und deren Grundlage in Form einer bewohnbaren Welt komme es in der kapitalisierten Gesellschaft nicht an, auf welche der Protest und die Revolte folgten, wurde das Mantra, gerade auf die Einzelnen käme es an, damit die Gattung weiter bestehen könne.

Einheit und Zerfall

12.

Durch die Macht pariert, gab die Krise der 60er Jahre für die Akkumulation einen neuen Drive. Das damalige Krisenbewusstsein war bestimmt durch einen Verlust des Gleichgewichts – sei es im Verhältnis zur Natur oder zwischen den Menschen und deren Institutionen. Die 70er Jahre waren ein riesiges Spielfeld des Krisenmanagements, eine Sprießquelle ideologischen Kitts. Der Ökologismus stellt dabei den ideologischen Widerschein der damaligen Umweltkrise dar: In der Unterwerfung unter die erste Natur fand man einen würdigen Ersatz für die bis jetzt gescheiterte Befreiung von der zweiten Natur kapitalistischer Vergesellschaftung, nur um diese desto sicherer zu reproduzieren. Die Überwindung der Krise war gleichbedeutend mit einer Rückgewinnung des Gleichgewichts. Die Verschiebung der Krise der Gesellschaft in eine des Naturverhältnisses verschob so die Basis der Krise hin zur Krise des Menschen mit sich selbst. Die Krise der 60er Jahre hat nie aufgehört zu wirken, indem sie in den einzelnen Angst- und Krisendiskursen nur eine Verschiebung durchmacht hat. In der Dynamisierung durch das Krisenmanagement hat sich der Begriff der Krise jedoch verändert und wurde zum ständigen Begleiter. Wo die Krise der 60er noch eine paralysierende Wirkung hatte und eine Krise der Gesellschaft des Spektakels aussprach, so hat sich die Krise selbst zum Spektakel verwandelt, das zu mobilisieren vermag.

13.

Der Verlust der Einheit wurde dynamisiert zur neuen Einheit, die, stets im Werden, zu einer Dauermobilisation führt. Die Krisenstimmung der 70er und 80er bewegte sich vom möglichen Atomschlag zum Supergau, sie wechselte dabei nur ihre spektakulären Bilder und findet seither stetig neue. Die Ideologien der Krise antworten darauf mit einer Naturalisierung der Krise, die nur der gesellschaftlichen Dynamik mythi- schen Glanz gibt und den Druck auf die Einzelnen erhöht, welche nun selbst in Form personalisierter Gefahr zu den Gefährdern für die Gattung werden. Damit einher ging der neue Protestantismus gegen den “Konsumwahn” und die “Umweltsünde”, der seine jeweils eigenen Projektionsformen aus der Mitte seines Mystizismus der Herrschaft gebiert: gerade auf den Einzelnen käme es an, damit das Gleichgewicht wieder gefunden werden kann.

14.

Das Schreckbild CO2 hat den Atompilz abgelöst und verlagert die Gefahr auf den einzelnen Menschen, der quasi die Zukunft der anderen konsumiert. Gefahr und Rettung stellen sich in Form der richtigen Entscheidung innerhalb der Warenpalette dar. Der “ökologische Fußabdruck”, welchen man fleißig einzelnen sündigen Waren und “Umweltsündern” vorzurechnen versucht ist, ist die subjektivistische Krisenlösung der kapitalisierten Gesellschaft. Der Mensch erscheint rein als Konsument und die „Umweltkrise“ als ein Problem des falschen Konsums.

15.

In zuerst noch moralischer Vorwärtsverteidigung gebiert sich die rettende Gemeinschaft, bevor schlagkräftig in putativer Notwehr gegen die eigenen Projektionen zu Felde gezogen werden kann. Der moralischen Ökonomie der rettenden Gemeinschaft korrespondiert die avantgardistische Rolle eines neuen, grünen Akkumulationszyklus, ihren polit-ökonomischen Charakter erhält sie in der Forderung nach dem Notstand. In den omnipräsenten Rufen nach dem Notstand vereint sich der Balzruf an den Souverän, den Richter. Der aber kommt nicht mehr vom Himmel, sondern ruht im stahlharten Gehäuse der Hörigkeit gegenüber profaner Herrschaft. Sie wird technisch garniert durch die Versessenheit auf ein fetischisiertes Bild der Wissenschaft, die sich als monolithischer Block darstelle, auf den man nur zu hören brauche und der längst die Pläne für ein “neutrales” Dasein des Menschen bereithalten würde.

16.

Im Spektakel des Klimanotstands vereint das Schreckbild des kommenden Untergangs die kommende Gemeinschaft der Rettenden. In ihr gesellen sich die linksdrehenden Pfaffen einer Politik der Zukunft mit den “unpolitischen” Gruppen für “Future, Future” im Glauben an ein kommendes Unheil. Wo die einen ihr jeweiliges Klientel for Future auf Trab bringen, kanalisieren die Bewegungsmanager wahlweise hin zum „Green New Deal“ oder zum „Systemchange“ im „Postwachstum“, um die Herrschaft nachhaltig aufzuhübschen. Beide Seiten paaren sich in einer frenetischen Angstlust vor dem Untergang, der längst mehr als das reine Nichts verspricht. Das Gebaren einzelner Gruppen, die man so gern aufgrund ihrer kryptotheologischen Performances belächelt, ist weit mehr als ein Randphänomen, sondern Ausdruck davon, dass die Untergangsvision längst zum „Stahlbad“ (Pohrt) geronnen zu sein scheint, von dessen Durchstehen man sich Mehrwert erhofft.

17.

Andere dürften dagegen die Geschichte nicht in Form eines kommenden Untergangs sehen, sondern als permanente Katastrophe, die Trümmer auf Trümmer häuft. Der Notstand, der Ausnahmezustand, den sich die einen wünschen, diesen wissen die anderen als Zustand, in dem sie Leben, als Regel ihres Daseins. Einzig das Wissen um die “Tradition der Unterdrückten” (Benjamin) trennt sie: der Gedanke, dass die Bewahrung dieser Zukunft mit der Bewahrung jenes Zustands korrespondiert.

18.

In der Abstraktheit des Krisenbegriffs korrespondiert das Spektakel des Untergangs mit der Austreibung der Geschichte aus dem Denken und speit einen miefigen Brei aus, dessen Positivität noch aus allen Poren des apokalyptischen Sprechs trieft. Die falsche Abstraktion, die über und durch die Menschen herrscht, kennzeichnet eine Gesellschaft, die längst zum Gefängnis wurde.

In der ubiquitären Rede von der Gefahr für DAS LEBEN verspricht sich das Stockholm Syndrom ihrer Insassen – hauptsache weiter, egal wie. Allein die Gewissheit, dass das “Leben nicht lebt” (Ferdinand Kürnberger) gemahnt an die Mauern, die es je zu stürmen galt, an die Frage nach dem glücklichen Leben statt dem bloßen ÜBERLEBEN und die unumstößliche Gewissheit, dass ein Leben unter diesen Verhältnissen nicht lebenswert ist. Gegen das Spektakel des Untergangs muss ein Kontinuum der Geschichte wieder freigesprengt werden, um eine Zukunft zu ermöglichen, die sich wesentlich unterscheidet von der bloßen Verlängerung der absoluten Gegenwart.

November 2019


siehe auch: aergernis.blogsport.de/2020/06/09/wutpilger-streifzuege-06-2020/?fbclid=IwAR0b5ScFewWFKPatSLl
Donnerstag, 09.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: PARASITE (schwarz-weiß)

KR 2019, Bong Joon Ho, 132 min., OmU
mit SONG Kang-ho, Lee Sun-kyun, Cho Yeo-jeong, Park So-Dam

Eine arme Familie nistet sich bei einer reichen Familie ein und setzt damit ein wildes Karussell der Klassenkämpfe in Gang, in dem eine Überraschung die nächste jagt. Bong Joon Ho (SNOWPIERCER, OKJA) ist einer der erfolgreichsten südkoreanischen Autorenfilmer. Mit PARASITE liefert er eine scharfe Satire, die mit Lust an der Zuspitzung soziale Gegensätze aufeinanderprallen lässt. Beständig entzieht sich sein Film einer Genrezuordnung: Mal Sozialdrama, mal absurde Komödie, generiert PARASITE obendrein die Spannung eines Thrillers und hält einen so bis zum Schluss auf Starkstrom. Wir zeigen den Film in der (noch stärkeren?) Schwarz-Weiß-Fassung.

Als erster nicht-englischsprachiger Film erhielt PARASITE 2019 den Oscar als bester Film und sorgte damit für eine echte Überraschung im starren Academy-Betrieb. Möglich wurde das Oscar-Wunder wohl durch einige Veränderungen in der Academy: Als Reaktion auf den Vorwurf, zu alt, zu weiß und zu männlich zu sein, lud die Academy 842 Filmschaffende aus 59 Ländern ein. Noch 2015 zählte die Academy bei rund 8500 Mitgliedern nur acht Prozent People of Color, mittlerweile hat sich die Anzahl auf immerhin 16 Prozent verdoppelt.

Bong regular Song Kang-ho (THE HOST, SNOWPIERCER) plays Ki-taek, whose family of four is close, but hopelessly unemployed. Without prospects, they hustle as best they can to scrape up the money to survive in their subterranean apartment. Hope comes in the form of an unusual offer. The son, Ki-woo, is recommended for a very well-paid tutoring job. Though Ki-woo lacks a university degree, it turns out his sister Ki-jung is a master forger and soon, bearing a fake degree, he is being interviewed at the luxurious home of the very wealthy Park family. Ki-woo gets the job as tutor, and quickly realises that the Park family could well prove to be the solution to his family’s money problems. With every frame beautifully composed, Parasite vividly contrasts the two families using humour, mystery and a creeping sense of tension. Bong once again skillfully fuses genre elements with social critique in a wildly entertaining, visually extraordinary and intoxicating manner.

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Freitag, 10.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: FÜR SAMA

GB/SYR 2019, Waad al-Kateab & Edward Watts, 95 min, Dok, OmU

Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

TRIGGER-WARNUNG: Der Inhalt des Films kann emotional stark belasten oder verstören.

FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

Please be aware: the movies content might be disturbing.

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Samstag, 11.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: DIE WÜTENDEN / LES MISÉRABLES

FR 2019, Ladj Li, 103 min, OmU
mit Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djebril Zonga, Issa Perica

Es brennt in den Vorstädten. Schon bei seinem ersten Einsatz spürt der Polizist Stéphane, ein Neuling in der Einheit, die Spannungen im Viertel Montfermeil, in dem es immer wieder zu hitzigen Auseinandersetzungen zwischen Gangs und Polizei kommt. Seine erfahrenen Kollegen folgen ihren eigenen Methoden und überschreiten dabei selbst die Grenzen des Legalen. Als im Viertel ein Löwenbaby, lebendes Maskottchen eines Clan-Chefs, gestohlen wird, droht die Situation zu eskalieren.
Regisseur Ladj Ly, selbst aufgewachsen in Montfermeil, wo 2005 die Pariser Straßenaufstände begannen, siedelt sein spannungsgeladenes Spielfilmdebüt am Schauplatz von Viktor Hugos Roman “Les Misérables” an. Er gibt damit ein klares Statement ab: Wenig hat sich geändert in den letzten 150 Jahren in den von Armut und sozialen Spannungen geprägten Vororten. Der Film ist ein harter, realistischer, schnell geschnittener und provozierender Blick auf die klaffende Wunde sozialer Ungerechtigkeit und einen von Gewalt geprägten Alltag in den Pariser Banlieues, auf eine Jugend ohne Chance – und ihre Art, sie zu nutzen…

Stéphane has recently joined the Anti-Crime Brigade in Montfermeil, in the Paris suburbs. Alongside his new colleagues he quickly discovers tensions running high between neighbourhood gangs. When they find themselves overrun during the course of an arrest, a drone captures their every movement, their every action… Inspired by the riots of 2005, César nominee and Kourtrajmé* collective member Ladj Ly explores contemporary Montfermeil, the same place where Victor Hugo chose to set “Les Misérables” in 1862. More than 150 years later, the similarities between today’s angry, hoodie-wearing youth and Gavroche are only too clear.
*Kourtrajme is a collective of artists created by Kim Chapiron, Ladj Ly and Romain Gavras and supported by Vincent Cassel and Mathieu Kassovitz.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Sonntag, 12.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: DIE GENTRIFIZIERUNG BIN ICH

CH 2017, Thomas Haemmerli, 99 min, Dok, OmU

Die Themen Raumgebrauch, Wohnen, Stadtentwicklung, Dichte, Fremdenfeindlichkeit und Gentrifizierung ergründet Thomas Haemmerli in seinem klugen Dokumentar-Essay mit humorvoller Schweizer Gründlichkeit. Dabei folgt er einem autobiografischen Zugriff: Den großen Bogen seines Films bilden diverse Wohnsituationen des Regisseurs – begonnen mit der Kindheit im Reichenghetto, über das Leben in besetzten Häusern, WGs und Yuppie-Wohnungen, bis hin zum Immobilienbesitz von mehreren Behausungen in den Metropolen Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt. Vom Hausbesetzer zum Hausbesitzer mutiert, setzt sich Haemmerli selbstironisch mit seiner Rolle im Gentrifizierungsprozess auseinander. Verspottet werden auch Nationalkonservative, die behaupten, wegen der Zuwanderung werde der Lebensraum knapp (Stichwort „Dichtestress“), sowie die Linke, die sich gegen die architektonische Moderne und energische Verdichtung der Städte sträubt.

From the expensive house that he grew up in to squats and individually owned apartments, a Swiss journalist, digital nomad and filmmaker searches São Paulo, Tbilisi, Mexico City and Zurich and discovers: I am gentrification.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Dienstag, 14.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: RAFIKI

CSD Leipzig, mit Einführung von der aidshilfe leipzig

KEN/ZA 2018, Wanuri Kahiu, 82 min, OmU
mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Dennis Musyoka, Nice Githinji

Im eigens geprägten Stil des „Afro-Bubblegum", der Afrika auf hoffnungsvolle, vergnügliche Art darstellen will, erzählt Regisseurin Wanuri Kahiub die Liebesgeschichte zwischen den jungen Frauen Kena und Ziki. Sie zeigt eine afrikanischen Jugend, die entschlossen gegen Homophobie, religiöse Dogmen und die Strenge der Eltern aufbegehrt. Ein mitreißender Film, der vor Freiheitsliebe und Lebensfreude in strahlenden Farben leuchtet.

RAFIKI ist der erste kenianische Film, der jemals bei den Filmfestspielen in Cannes lief. In Kenia, wo Homosexualität noch immer unter Strafe steht, wurde der Film zunächst mit einem Aufführungsverbot belegt. Erst nachdem Regisseurin Wanuri Kahiu Klage einreichte, wurde der Film freigegeben – für genau eine Woche. In dieser schoss RAFIKI an die Spitze der Kinocharts und musste danach sofort wieder aus der Öffentlichkeit verschwinden.

“Good Kenyan girls become good Kenyan wives,” but Kena and Ziki long for something more. Despite the political rivalry between their families, the girls resist and remain close friends, supporting each other to pursue their dreams in a conservative society. When love blossoms between them, the two girls will be forced to choose between happiness and safety.

While winning awards all over the world, RAFIKI ist banned in its country of origin "due to its homosexual theme and clear intent to promote lesbianism in Kenya contrary to the law."

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Donnerstag, 16.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: GESCHICHTEN AUS TEHERAN / GHESSE-HA

IRN 2014, Rakhshan Bani-Etemad, 88 min, OmU
mit Golab Adineh, Farhad Aslani, Mohammadreza Forootan

Rakhshan Bani-Etemad, eine der wichtigsten iranischen Filmemacherinnen, führt uns in ein Teheran, das vor Armut, Liebe, Verzweiflung, Philosophie, politischem Aktivismus, Bürokratie und Hoffnung strotzt. Sie verwebt die Geschichten von Menschen mit den unterschiedlichsten sozialen Stellungen, von Eheleuten, Künstler*innen, Student*innen und Arbeiter*innen, zu einer vielschichten Erzählung über die moderne iranische Gesellschaft. Dabei ist ihr Blick ein zutiefst menschlicher: Im Zentrum steht die Liebe, die den Menschen die Kraft gibt, für ein besseres Leben zu kämpfen. Denn was den Protagonist*innen trotz ihrer Unterschiede gemein ist, ist die Leidenschaft für das Leben.
Rakhshan Bani-Etemad wurde von der iranischen Regierung immer wieder mit Arbeitsverboten belegt. GESCHICHTEN AUS TEHERAN wurde zunächst als eine Serie von Kurzfilmen produziert, um die Zensur zu umgehen.

GHESSE-HA (TALES) depicts a courageous and honest image of today’s Iranian society and its recent issues, covering subjects like students’ and workers’ movements as well as many others. The characters, which include filmmakers, workers, intellectuals, state employees, social workers, etc., have one thing in common. They are all passionate and in love. TALES, in fact, is a love story of mothers and sons, husbands and wives, and men and women whose love and passion give them the hope to overcome their difficulties, whether these difficulties are the universal struggles of the society’s lower ranks, or any other social or emotional issue. So they find the power to continue their fights for a better life, ending in enjoying one that is brightened by love. (Viennale)

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Tickets
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Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

AK: 5,00 Euro

Freitag, 17.07.2020, Einlass: 16:00 Uhr, Beginn: 17:00 Uhr

Transition Walls w/ Conikt, Cest`le Mongrel & Duktus

Transition Walls möchte die Gelegenheit biete, sich über Graffiti im Öffentlichen Raum auszutauschen und bei kühlen Getränken auf dem Freisitz abzuhängen.
Ist nicht jedes Piece und jedwedes Tag, ist nicht jedes Stancel und jeder Aufkleber Kunst im Öffentlichen Raum? Oder geht es immer nur um Werbung die gesehen werden soll?
Ist es vielleicht die Vielfalt und Summe, oder sind es die vorhandenen Bilder welche einem in den entlegensten Orten der Welt begegnen. Somit eine gewisse Mystik um die vermeintliche*n Urheber*in entsteht. Die unterschiedlichsten Antriebe des Vertiefens der eigenen Methoden und Techniken bieten lebenslang Gesprächsstoff.
Kunst die nur schön ist, ist keine Kunst! Ist jedes Graffiti politisch und sollte Kontroverse schaffen, die Gesellschaft schocken, einen Diskurs in Gang bringen?
Wo ist der Übergang zwischen sich verlieren, in Form-Farbe-Spot, dem Betrachter Hoffnung zu machen und zwischen Profilierung, Kompensation von eigener Unterdrückung oder schlichtweg für das Pushen des Egos?
Ging es bei Graffiti nicht darum, dass alles möglich ist, egal von wo man kommt, einen solidarischen Zusammenhalt untereinander zu schaffen.

CONIKT
Die Basis des Erfolgs von Conikt's Projekten ist sicherlich sein großes Engagement und die Leidenschaft eines Musikliebhabers. Als DJ folgt er seinem Gefühl für gute Musik und so versucht eine Verbindung zwischen verschieden Musikgenres herzustellen. Von Hip Hop über Soul und Funk (Conikt ist einer der vier DJs von SoulPetrol ) bis hin zu Drum & Bass hat ihn seine Liebe zur Musik geführt.
Seine Spezialität sind aber vor allem seine Hip Hop Sets, in denen er mit viel Liebe zum Detail altbekannte Klassiker á la Pete Rock und DJ Premier mit neuen und aktuellen Platten mischt. Alle vier Wochen ist er mit Future Classics bei Radio Blau auf Sendung, wo er hauptsächlich neue und auf Vinyl erscheinende Hip Hop und Nu-Soul Platten vorstellt.

Duktus
Aus Bleistiftstrichen und Dosenzügen entwickelte sich Musikleidenschaft, der Name Duktus aber blieb. Seit Ende der Neunzigerjahre als DJ aktiv, seit 2002 als Produzent. Seine musikalischen Wurzeln liegen im Oldschool-HipHop, seine Sympathie für soulige Klänge hält bis heute an – alles Weitere umschreibt er selbst mit Offenheit und Experimentierfreude. Nach ersten Zusammenarbeiten mit Mishoo The Drumkit, Shuanise und Swede Art im Jahr 2005, veröffentlicht Duktus seit 2010 regelmäßig Beattapes, EPs und einzelne Songs über nationale und internationale Labels, darunter Brownswood (GB), Stillmuzik und Cascade Records (FR), sowie Tokyo Dawn, Resistant Mindz und O’RS Records (GER). Mittlerweile lebt Duktus in Leipzig und ist Teil der dortigen Beatmakerszene.


CEST’LE MONGREL
Ebenso auf dem Label Thinkloud Record Company zu finden, spielt zum gegebenen Anlass ein smoothen Mix aus Hiphop und Funk.



Freitag, 17.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN / DON’T LOOK NOW

UKL/IT 1973, Nicolas Roeg, 106 min, OmU
mit Donald Sutherland, Julie Christie, Hilary Mason

Nach dem Unfalltod ihrer kleinen Tochter lebt das Ehepaar John und Laura Baxter in Trauer. Um über den Verlust hinweg zu kommen, begleitet Laura ihren Mann nach Venedig, wo John die Restauration einer Kirche beaufsichtigt. Alle Erholung verfliegt jedoch, als Laura die Bekanntschaft zweier mysteriöser Schwestern macht, die behaupten, mit den Toten in Kontakt zu stehen, während John mehr und mehr von unheimlichen Visionen heimgesucht wird.
Mit seinem bekanntesten Film schuf Nicolas Roeg ein zeitloses und beklemmendes Meisterwerk des psychologischen Horrors. Atmosphärisch dicht inszeniert er Venedig als Schauplatz eines unaufhaltsamen Alptraums, der die Grenzen von Realität und Fantasie verschwimmen lässt. Roegs Film besticht durch eine erlesene Farbgebung und Bildkomposition. In den Hauptrollen glänzen Donald Sutherland und Julie Christie, deren legendäre Sexszene für einen handfesten Skandal sorgte.

Roeg had one of his greatest critical and commercial successes with this stunningly realized adaptation of a Daphne du Maurier short story. Donald Sutherland and Julie Christie star as John and Laura Baxter, a married couple who are grief-stricken after the accidental drowning of their young daughter. Travelling to Venice, where John is working on the restoration of an old church, the Baxters meet a pair of elderly sisters who claim to have second sight. Though John scoffs at the sisters' claims, he too starts to experience inexplicable visions — and when he repeatedly sees a small figure clad in a red coat just like his daughter's, he is drawn towards a fate he imagined all too well, but realized too late. Featuring some of Roeg's most dazzling deployments of discontinuous, time-scrambling editing — most famously in the erotic during-and-after sex scene between Sutherland and Christie — DON’T LOOK NOW is "an extraordinary and enduring thriller [that] is now frequently cited as one of the greatest of British films" (David Thompson)
(Toronto International Film Festival)

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!



Samstag, 18.07.2020, Einlass: 11:00 Uhr

Flying Wheels Skateworkshop: Frauen- und Mädchen-Empowerment (Tag 1)

Mithilfe gut ausgebildeter Workshopleiterinnen können sowohl Anfängerinnen als auch fortgeschrittenen Skaterinnen, zwischen 17-27 Jahren, den Conne Island Skatepark in einem zweitägigen Skateworkshop entdecken.

Die Workshops finden Samstag, den 18.07.20 und Sonntag, den 19.07.20, jeweils von 11:00 - 13:00 Uhr statt.

Der Workshop ist kostenfrei. Skateboards, Helme und Schützer werden gestellt.

Die Anmeldung erfolgt unter: anmeldungworkshop@conne-island.de

Das Projekt wird gefördert durch das Amt für Jugend, Familie und Bildung und durch den Urban Souls e.V. unterstützt.

VVK: 15,50 Euro
Preis inkl. 50 Cent Spende zur Bildungsoffensive

Samstag, 18.07.2020, Einlass: 17:00 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr

SHYBITS - Freisitzkonzert

Samstag, 18.07.2020
SHYBITS + DJ Support
Einlass: 17 Uhr
Beginn: 18 Uhr

Shybits: ein kleines Stück, Teil, oder Menge von etwas, nervös oder ängstlich im Umgang mit anderen. Das Berliner Trio Shybits fand sich 2017 zusammen und wuchs schnell zum Musiker-Favoriten heran: jede Menge Künstler von Drangsal über Art Brut, Gurr, Ilgen Nur und Odd Couple erklären ihre Achtung vor der Band. Die Band hat zwei Touren als Support von Gurr und den US-Indierockern Turnover absolviert und wird im Herbst mit Odd Couple, Lioniden und Art Brut erneut Europa bereisen. Ein Mischmasch aus Post Punk, Psych, Grunge, Surf, Garage, Harmonien und Schreien - Shybits entführen uns in einen neuen Sound aus Berlin, mit der Süd-Afrikanerin Meghan am Schlagzeug, dem Italiener Piero am Bass und dem britischen Frontmann Liam an Gitarre und Mikro. Flower Mountains ist die zweite Single der Band in diesem Jahr. Sängerin Meghan dazu: "The video for Flower Mountains is a homage to one of our favourite bands, Pixies. We made it with the help our friends as always. It's a dreamscapey backdrop for the song, which is about nostalgia and sometimes happy, sometimes melancholic recollections of people and places and moments in your life. It is, like most of our songs, slightly obscure."

***

Bei schlechtem Wetter muss das Konzert ausfallen, Tickets können bei TixForGigs zurückgegeben werden. Die Vorverkaufsgebühr ist nicht erstattbar.

Gäste werden gebeten, mindestens 1,50m Abstand zu anderen Personen zu halten. Es gibt ein Wegeleitsystem über den Freisitz zum Ein- und Ausgang, zum Ausschank, zur Gastronomie und zu den Toiletten. Markierungen auf dem Boden zeigen die Wartebereiche bei Schlangen an. Der Freisitz wird bestuhlt sein, bitte setzt euch nur mit bis zu 10 weiteren Personen an einen Tisch.
Am Einlass werden freiwillig Kontaktdaten zur Nachverfolgung erhoben, diese werden für vier Wochen gespeichert. An dem Konzert teilnehmen darf nur, wer keine Symptome von Covid-19 zeigt.

Samstag, 18.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: DIE GROSSE SCHÖNHEIT

LA GRANDE BELLEZZA
IT/FR 2013, Paolo Sorrentino,141 min, OmU
mit Toni Servillo, Carlo Verdone

Es ist Sommer. Rom, die „ewige Stadt“, erstrahlt in voller Schönheit. Das Leben des Boulevard-Journalisten Jep Gamberdella ist purer Genuss: rauschende Feste, Dinner-Partys, Frauen, schillernde Menschen. Er steht kurz vor seinem 65. Geburtstag und scheint das mondäne Leben der High Society Roms in vollen Zügen zu genießen. Doch hinter dem Lebemann steht ein zynischer Beobachter, der ebenso die Kehrseite, die Leere und Oberflächlichkeit der opulenten Gesellschaft sieht, zu der er selbst gehört. In der Rückschau auf sein Leben beginnt Jep, nach einem Sinn zu fragen.
LA GRANDE BELLEZZA von Paolo Sorrentino (EWIGE JUGEND, CHEYENNE – THIS MUST BE THE PLACE) ist eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und eine Hommage an Federico Fellinis LA DOLCE VITA. In einer hypnotischen Bilderflut folgt der Film dem Protagonisten durch die verführerisch schöne Stadt, auf der Suche nach dem, was tief verborgen liegt.

THE GREAT BEAUTY is Paolo Sorrentino’s powerful and evocative tale of hedonism and lost love, and an extraordinary depiction of contemporary Rome – where life is a performance, and the city its stage. 65-year-old Jep Gambardella is a jaded journalist and wealthy bon vivant whose early promise as a novelist has never been fulfilled, though his infamy remains. He lives in a luxurious apartment and is a regular of Rome’s party circuit for the elite, a never-ending nocturnal parade of decadence that rages through antique palaces, immense villas and opulent terraces around the Eternal City. One day, Jep is flooded with memories of the past and ponders the promise of what may remain….

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!



Sonntag, 19.07.2020, Einlass: 11:00 Uhr

Flying Wheels Skateworkshop: Frauen- und Mädchen-Empowerment (Tag 2)

Mithilfe gut ausgebildeter Workshopleiterinnen können sowohl Anfängerinnen als auch fortgeschrittenen Skaterinnen, zwischen 17-27 Jahren, den Conne Island Skatepark in einem zweitägigen Skateworkshop entdecken.

Die Workshops finden Samstag, den 18.07.20 und Sonntag, den 19.07.20, jeweils von 11:00 - 13:00 Uhr statt.

Der Workshop ist kostenfrei. Skateboards, Helme und Schützer werden gestellt.

Die Anmeldung erfolgt unter: anmeldungworkshop@conne-island.de

Das Projekt wird gefördert durch das Amt für Jugend, Familie und Bildung und durch den Urban Souls e.V. unterstützt.

Sonntag, 19.07.2020, Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr

SCHERBENHELDEN - Lesung und Buchpremiere von Johannes Herwig

So, 19.07.2020
SCHERBENHELDEN - Lesung und Buchpremiere von Johannes Herwig

Einlass: 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
+ DJ
Spendenempfehlung 3-5€
Leipzig, 1995: Die Stadt ist im Umbruch. Nino lebt allein mit seinem Vater. Stress in der Schule, Ärger daheim. Perspektive? Kein Plan. Gemeinsam mit seinem besten Freund Max wird er eines Tages beim Klauen erwischt und von einer Gruppe Punks rausgehauen, die bald sein neues Zuhause wird. Gefühle für ein Mädchen mit dunklem Geheimnis und die tägliche Bedrohung durch Neonazis machen sein Leben nicht leichter. Außerdem will Nino endlich wissen, warum seine Mutter ihn und seinen Vater kurz vor dem Mauerfall zurückgelassen hat ...
Johannes Herwig ("Bis die Sterne zittern") erzählt in seinem neuen Roman über die Neunziger in Leipzig: Eine Geschichte über Veränderung und Aufbruch, eine Geschichte über die Hoffnung.



Montag, 20.07.2020, Einlass: 12:00 Uhr

Flying Wheels Skateboard Workshop für Mädchen (und Jungen)

Skateboard Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 - 17 Jahre.

Ihr lernt von erfahrenen Skateboarder_innen an jeweils drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei verschiedenen Skateparks in Leipzig die Grundlagen des Skatens.

Zeitraum:
20. - 22. Juli 2020
03. - 05. August 2020
17. - 19. August 2020
jeweils 10:00 - 12:00 Uhr

Anmeldung unter: anmeldungworkshop@conne-island.de

Der Workshop ist kostenfrei. Helme und Schützer werden gestellt.

Das Projekt wird gefördert durch das Amt für Jugend, Familie und Bildung und durch den Urban Souls e.V. unterstützt. Die Workshops finden im Rahmen des Ferienpasses statt.



Dienstag, 21.07.2020, Einlass: 12:00 Uhr

Flying Wheels Skateboard Workshop für Mädchen (und Jungen)

Skateboard Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 - 17 Jahre.

Ihr lernt von erfahrenen Skateboarder_innen an jeweils drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei verschiedenen Skateparks in Leipzig die Grundlagen des Skatens.

Zeitraum:
20. - 22. Juli 2020
03. - 05. August 2020
17. - 19. August 2020
jeweils 10:00 - 12:00 Uhr

Anmeldung unter: anmeldungworkshop@conne-island.de

Der Workshop ist kostenfrei. Helme und Schützer werden gestellt.

Das Projekt wird gefördert durch das Amt für Jugend, Familie und Bildung und durch den Urban Souls e.V. unterstützt. Die Workshops finden im Rahmen des Ferienpasses statt.

Dienstag, 21.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: FÜR SAMA

GB/SYR 2019, Waad al-Kateab & Edward Watts, 95 min, Dok, OmU

Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

TRIGGER-WARNUNG: Der Inhalt des Films kann emotional stark belasten oder verstören.

FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

Please be aware: the movies content might be disturbing.

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!



Mittwoch, 22.07.2020, Einlass: 12:00 Uhr

Flying Wheels Skateboard Workshop für Mädchen (und Jungen)

Skateboard Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 - 17 Jahre.

Ihr lernt von erfahrenen Skateboarder_innen an jeweils drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei verschiedenen Skateparks in Leipzig die Grundlagen des Skatens.

Zeitraum:
20. - 22. Juli 2020
03. - 05. August 2020
17. - 19. August 2020
jeweils 10:00 - 12:00 Uhr

Anmeldung unter: anmeldungworkshop@conne-island.de

Der Workshop ist kostenfrei. Helme und Schützer werden gestellt.

Das Projekt wird gefördert durch das Amt für Jugend, Familie und Bildung und durch den Urban Souls e.V. unterstützt. Die Workshops finden im Rahmen des Ferienpasses statt.

Donnerstag, 23.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: WILLKOMMEN ZU HAUSE – 20 JAHRE DISTILLERY

BRD 2013, Janine Göhring & Stefan Leuschel, 102 min, Dok, dt OF

Corona hat die Clubkultur und damit einen elementaren Teil unserer Stadt lahmgelegt. Mit WILKOMMEN ZU HAUSE holen wir uns etwas davon zurück – zumindest auf die Leinwand! Die Distillery ist der älteste der bestehenden Technoclubs in Ostdeutschland. Der Club ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und eine der wichtigsten Institutionen für Musik- und Lebenskultur in Leipzig. Der Film taucht ein in den Mikrokosmos der Leipziger Club-Legende und verleiht Veranstaltern, DJs und Partygästen in exklusiven Interviews eine Stimme. Durch ihre Erinnerungen und durch bisher unveröffentlichte Video- und Fotoaufnahmen werden 20 bewegte Partyjahre wieder lebendig. Der Einblick hinter die Kulissen zeigt ein liebevolles, eigensinniges Bild der Szene. Die Distillery ist mehr als nur eine Partylocation – sie ist ein Wohnzimmer mit Familienanschluss, ein Schutzraum für musikalische Experimente, eine Parallelwelt mit bezaubernden Nächten.

Die Clubszene ist durch die Corona-bedingten Schließungen massiv in ihrer Existenz bedroht. Damit unsere Stadt schön und bunt bleibt, brauchen die Leipziger Clubs jede Unterstützung. Wir geben 1,50€ von jedem regulären und 1€ von jedem ermäßigten Ticket für diesen Film an die Club-Soliticket-Initiative weiter: https://livekommbinat.de/club-soliticket/

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Freitag, 24.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: DIE GENTRIFIZIERUNG BIN ICH

CH 2017, Thomas Haemmerli, 99 min, Dok, OmU

Die Themen Raumgebrauch, Wohnen, Stadtentwicklung, Dichte, Fremdenfeindlichkeit und Gentrifizierung ergründet Thomas Haemmerli in seinem klugen Dokumentar-Essay mit humorvoller Schweizer Gründlichkeit. Dabei folgt er einem autobiografischen Zugriff: Den großen Bogen seines Films bilden diverse Wohnsituationen des Regisseurs – begonnen mit der Kindheit im Reichenghetto, über das Leben in besetzten Häusern, WGs und Yuppie-Wohnungen, bis hin zum Immobilienbesitz von mehreren Behausungen in den Metropolen Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt. Vom Hausbesetzer zum Hausbesitzer mutiert, setzt sich Haemmerli selbstironisch mit seiner Rolle im Gentrifizierungsprozess auseinander. Verspottet werden auch Nationalkonservative, die behaupten, wegen der Zuwanderung werde der Lebensraum knapp (Stichwort „Dichtestress“), sowie die Linke, die sich gegen die architektonische Moderne und energische Verdichtung der Städte sträubt.

From the expensive house that he grew up in to squats and individually owned apartments, a Swiss journalist, digital nomad and filmmaker searches São Paulo, Tbilisi, Mexico City and Zurich and discovers: I am gentrification.

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Samstag, 25.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: PARASITE (schwarz-weiß)

KR 2019, Bong Joon Ho, 132 min., OmU
mit SONG Kang-ho, Lee Sun-kyun, Cho Yeo-jeong, Park So-Dam

Eine arme Familie nistet sich bei einer reichen Familie ein und setzt damit ein wildes Karussell der Klassenkämpfe in Gang, in dem eine Überraschung die nächste jagt. Bong Joon Ho (SNOWPIERCER, OKJA) ist einer der erfolgreichsten südkoreanischen Autorenfilmer. Mit PARASITE liefert er eine scharfe Satire, die mit Lust an der Zuspitzung soziale Gegensätze aufeinanderprallen lässt. Beständig entzieht sich sein Film einer Genrezuordnung: Mal Sozialdrama, mal absurde Komödie, generiert PARASITE obendrein die Spannung eines Thrillers und hält einen so bis zum Schluss auf Starkstrom. Wir zeigen den Film in der (noch stärkeren?) Schwarz-Weiß-Fassung.

Als erster nicht-englischsprachiger Film erhielt PARASITE 2019 den Oscar als bester Film und sorgte damit für eine echte Überraschung im starren Academy-Betrieb. Möglich wurde das Oscar-Wunder wohl durch einige Veränderungen in der Academy: Als Reaktion auf den Vorwurf, zu alt, zu weiß und zu männlich zu sein, lud die Academy 842 Filmschaffende aus 59 Ländern ein. Noch 2015 zählte die Academy bei rund 8500 Mitgliedern nur acht Prozent People of Color, mittlerweile hat sich die Anzahl auf immerhin 16 Prozent verdoppelt.

Bong regular Song Kang-ho (THE HOST, SNOWPIERCER) plays Ki-taek, whose family of four is close, but hopelessly unemployed. Without prospects, they hustle as best they can to scrape up the money to survive in their subterranean apartment. Hope comes in the form of an unusual offer. The son, Ki-woo, is recommended for a very well-paid tutoring job. Though Ki-woo lacks a university degree, it turns out his sister Ki-jung is a master forger and soon, bearing a fake degree, he is being interviewed at the luxurious home of the very wealthy Park family. Ki-woo gets the job as tutor, and quickly realises that the Park family could well prove to be the solution to his family’s money problems. With every frame beautifully composed, Parasite vividly contrasts the two families using humour, mystery and a creeping sense of tension. Bong once again skillfully fuses genre elements with social critique in a wildly entertaining, visually extraordinary and intoxicating manner.

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Sonntag, 26.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: DIE WÜTENDEN / LES MISÉRABLES

FR 2019, Ladj Li, 103 min, OmU
mit Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djebril Zonga, Issa Perica

Es brennt in den Vorstädten. Schon bei seinem ersten Einsatz spürt der Polizist Stéphane, ein Neuling in der Einheit, die Spannungen im Viertel Montfermeil, in dem es immer wieder zu hitzigen Auseinandersetzungen zwischen Gangs und Polizei kommt. Seine erfahrenen Kollegen folgen ihren eigenen Methoden und überschreiten dabei selbst die Grenzen des Legalen. Als im Viertel ein Löwenbaby, lebendes Maskottchen eines Clan-Chefs, gestohlen wird, droht die Situation zu eskalieren.
Regisseur Ladj Ly, selbst aufgewachsen in Montfermeil, wo 2005 die Pariser Straßenaufstände begannen, siedelt sein spannungsgeladenes Spielfilmdebüt am Schauplatz von Viktor Hugos Roman “Les Misérables” an. Er gibt damit ein klares Statement ab: Wenig hat sich geändert in den letzten 150 Jahren in den von Armut und sozialen Spannungen geprägten Vororten. Der Film ist ein harter, realistischer, schnell geschnittener und provozierender Blick auf die klaffende Wunde sozialer Ungerechtigkeit und einen von Gewalt geprägten Alltag in den Pariser Banlieues, auf eine Jugend ohne Chance – und ihre Art, sie zu nutzen…

Stéphane has recently joined the Anti-Crime Brigade in Montfermeil, in the Paris suburbs. Alongside his new colleagues he quickly discovers tensions running high between neighbourhood gangs. When they find themselves overrun during the course of an arrest, a drone captures their every movement, their every action… Inspired by the riots of 2005, César nominee and Kourtrajmé* collective member Ladj Ly explores contemporary Montfermeil, the same place where Victor Hugo chose to set “Les Misérables” in 1862. More than 150 years later, the similarities between today’s angry, hoodie-wearing youth and Gavroche are only too clear.
*Kourtrajme is a collective of artists created by Kim Chapiron, Ladj Ly and Romain Gavras and supported by Vincent Cassel and Mathieu Kassovitz.

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Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Dienstag, 28.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: SYSTEMSPRENGER

BRD 2019, Nora Fingscheidt, 119 min, OmeU
mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Maryam Zaree

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. Gibt es im System doch noch einen Platz für sie?

Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden. Nora Fingscheidts Kinohit aus dem letzten Jahr wurde beim Deutschen Filmpreis u.a. als bester Spielfilm ausgezeichnet.

Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Donnerstag, 30.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: FÜR SAMA

GB/SYR 2019, Waad al-Kateab & Edward Watts, 95 min, Dok, OmU

Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

TRIGGER-WARNUNG: Der Inhalt des Films kann emotional stark belasten oder verstören.

FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

Please be aware: the movies content might be disturbing.

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

Freitag, 31.07.2020, Einlass: 21:30 Uhr

2cl Sommerkino: WILLKOMMEN ZU HAUSE – 20 JAHRE DISTILLERY

BRD 2013, Janine Göhring & Stefan Leuschel, 102 min, Dok, dt OF

Corona hat die Clubkultur und damit einen elementaren Teil unserer Stadt lahmgelegt. Mit WILKOMMEN ZU HAUSE holen wir uns etwas davon zurück – zumindest auf die Leinwand! Die Distillery ist der älteste der bestehenden Technoclubs in Ostdeutschland. Der Club ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und eine der wichtigsten Institutionen für Musik- und Lebenskultur in Leipzig. Der Film taucht ein in den Mikrokosmos der Leipziger Club-Legende und verleiht Veranstaltern, DJs und Partygästen in exklusiven Interviews eine Stimme. Durch ihre Erinnerungen und durch bisher unveröffentlichte Video- und Fotoaufnahmen werden 20 bewegte Partyjahre wieder lebendig. Der Einblick hinter die Kulissen zeigt ein liebevolles, eigensinniges Bild der Szene. Die Distillery ist mehr als nur eine Partylocation – sie ist ein Wohnzimmer mit Familienanschluss, ein Schutzraum für musikalische Experimente, eine Parallelwelt mit bezaubernden Nächten.

Die Clubszene ist durch die Corona-bedingten Schließungen massiv in ihrer Existenz bedroht. Damit unsere Stadt schön und bunt bleibt, brauchen die Leipziger Clubs jede Unterstützung. Wir geben 1,50€ von jedem regulären und 1€ von jedem ermäßigten Ticket für diesen Film an die Club-Soliticket-Initiative weiter: https://livekommbinat.de/club-soliticket/

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Tickets
Tickets gibt es im Online-Vorverkauf unter: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/eventList/2258131773
Dort sind auch Reservierungen möglich. Reservierte Tickets müssen bitte bis 20 Minuten vor Filmbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutscheinen reservieren bitte ebenfalls online. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Corona-bedingt haben wir unsere Sitzplätze um die Hälfte reduziert. Es empfiehlt sich daher, früh vor Ort zu sein. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Besucher*innen mit Gutschein melden sich bitte spätestens 20 Minuten vor Filmbeginn direkt und ohne Anstehen an der Kasse.

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2cl Sommerkino auf Conne Island
25.06. bis 09.08.2020 „Summer in the Cities“
Unter dem Motto „Summer in the Cities“ widmet sich das diesjährige 2cl Sommerkino dem Thema „Stadt“. In einem vielfältigen Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Klassikern und aktuellen Kinofilmen umkreisen wir das Thema aus mehreren Perspektiven, bewegen uns über die Kontinente hinweg und holen die unterschiedlichsten Städte auf die Leipziger Leinwand. Auf diese Weise tun wir etwas, was derzeit unmöglich ist: Wir reisen um den Globus! Das Programm eröffnen wir mit Jim Jarmuschs Großstadtballade NIGHT ON EARTH, zu dem es eine Einführung geben wird. Zusätzlich sind mit SYSTEMSPRENGER, PARASITE und RAFIKI ein paar Publikums-Lieblinge aus dem letzten Kinojahr (wieder-)zusehen und mit ALS WIR TANZTEN und FÜR SAMA zwei Filme aus unserem März- und April-Programm, die Corona-bedingt ausfallen mussten, aber unbedingt auf die Leinwand gehören!

06.07.2020
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
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