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Alle Termine für April 2019

Café

Mittwoch, 03.04.2019, Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 21:00 Uhr

Die Goldenen Zitronen

»More Than A Feeling«
Albumrelease: 08.02.2019

Haltung zeigen gilt heute als zentrales Merkel für politische Popkultur. Waren wir da nicht schon einmal weiter? Fanden wird nicht irgendwann mal bloß Haltung zeigen zu ausgelutscht? Zu ausbeutbar, zu umdeutbar in ein Just-Do-It-Rebellentum? Heute, wo sie selbst im tropischen Brasilien, einst Traumland der Globalisierungskritiker_innen, einen Rechtsradikalen zum Präsidenten wählen, greifen wir wieder instinktiv in die Schublade, dahin, wo die guten alten Haltungen lagern. Und die bewährten Genres gleich daneben. Wir halten sie vor uns her wie Schutzschilde. Bella Ciao – komm, wir wärmen uns am alten Partisanenlied! Komm, wir singen Antifa-Stadionpunkrock wie früher! Rebellischer Reggae und Hiphop, hoch die Faust, da wissen wir wenigstens, wo wir dran sind. Ein verrauchtes Honky-Tonk-Piano erklingt: "Komm Joe, mach die Musik von damals nach!" So heißt es in Brecht's Dreigroschenoper, die Goldenen Zitronen zitieren das. Schon auf einer ihrer früheren Platten (ich weiß nicht mehr welche) haben sie sich beschwert, warum es immer "Nazis raus!" heißt, wo doch jeder weiß, dass die Nazis hierher gehören.
So sind die Goldies. Immer voll drauf mit den Waffen der Kritik. Sezieren, aufspießen, Widersprüche polieren. Nörgel, nörgel, mecker mecker. Vielleicht sind die Goldies nach wie vor eine Punkband, aber wenn dem so ist, dann ist Punk eine Haltung, die Haltungen (musikalische, inhaltliche) sucht, die es noch nicht gibt. Bei den vergangenen Platten war diese Suche gerne ein kollektives Unterfangen, die Songs entstanden in Jams und gemeinsamen Debatten. Auf "More Than a Feeling" sind die Goldenen Zitronen arbeitsteiliger vorgegangen, eher so wie zeitgenössische Hiphop-Produktionen entstehen. Acid, DAF, Ernst Busch, Kendrick Lamar, Punkrock, Störgeräusche, Experimente mit Sequencer und Drummachines: Die Goldies äußern sich immer so, wie es bisher niemand gemacht hat, musikalisch und inhaltlich. Sieinteressieren sich für "das schwer Benennbare", wie es in "Die alte Kaufmannsstadt, Juni 2017" heißt, ein Stück, das die Geschichte des G20-Spektakels in Hamburg erzählt. Die Goldenen Zitronen haben während der G20-Proteste zur Eröffnung der linksautonomen "Welcome to Hell"-Demo gespielt. Denn "the wealth of the few is hell to the others", so erklären sie es, ohne sich die Kritik der "Rollenfestspiele" zu versagen: "Wie meist bei solchen Anlässen war nicht klar ob diejenigen, die hier diesen Kampf in symbolträchtigen Bildern ausagierten auch wirklich verständlich sind für die Verdammten dieser Erde,für die sie bei solchen Anlässen ja immer zu sprechen glauben / Die Gesichter die man hinter den schwarzen Kapuzen und Sonnenbrillen sehen konnte waren weiß und meistens männlich." Die Gesichter der Goldenen Zitronen sind auch weiß und meistens männlich, aber immerhin ziehen sie sich ab und an mal die Schuhe von anderen Leuten an. Wie zum Beispiel in "Es nervt", mitgeschrieben und gesungen aus der Perspektive einer schwarzen Person, die das Verhalten weißer Linker reflektiert, im Original ein Stück von Schwabinggrad Ballett & Arrivati, deren Sängerin Latoya Manly-Spain hier als Gast singt: "Wir, das edle Objekt of your projections, Protagonistinnen euer Schlachtengemälde / Solange wir nicht das Falsche sagen und euchenttäuschen mit falschen Vorwürfen und Undankbarkeit".
"Ohlalalala" singen die Goldies auch, aber dann gleich: "Sehe ich Dunkles hinter deiner Tür / Ich bin da, ich helfe dir". Spielt "Nützliche Katastrophen" im Kopf von Caligula? In dem von Björn Höcke oder Viktor Orban?oder von Boris Johnson ? Geht's hier um die tot geglaubte Wiederkehr von populistischer Feindbildproduktion zum machtpolitischen Selbstzweck? Oder seh' ich mich noch auch ganz gerne in der Trotzdem-alles-im-Griff-Rolle? Diese beunruhigende Gewissheit, dass das Private politisch ist, liegt oft unter den Texten der Goldenen Zitronen. "Ich weiß jetzt das du Angst hast vor Veränderung / Obwohl du gern nach Teneriffa fliegst", heißt es in "Bleib bei mir" (feat. Sophia Kennedy). More than a feeling eben. Selbst ein retro-und funmäßig daherkommender Song wie "Das war unsere BRD" bringt einen ganz schön zum Grübeln: "Aufkleber, die die Gesinnung klären", "Polizisten im Safarilook", weißt du noch, Schatz? Aber waren wir damals besser dran? Was heißt überhaupt "Wir"? "More than a Feeling" ist nicht zuletzt auch eine Sammlung von verzweifelten Spottliedern, also Songs, bei denen du nicht recht weißt, ob nicht die Verzweiflung über das Verspotteteden Spott noch durchdringen lässt. Wie in "Mauer bauen" zum Beispiel, wo sich die Goldies fragen, was eigentlich mit "Volk" gemeint ist: "Meinen sie damit, dass sie um die Nasen die sie tragen wollen, dass sie um die Musik die sie hören wollen, um die Autos die sie fahren wollen, um die Schweine die sie essen wollen, um die Schritte die sie marschieren wollen etwas herum bauen wollen, um nur „ihr wir“ sein zu können?" Irre ich mich, oder gab es je auf einem Album der Hamburger Band so viele "Hä?", "What?" oder "Was?"-artige Ausrufe gleich im Eröffnungsstück "Katakombe"? Nicht immer gleich die Haltung aus dem Schrank holen. Erstmal verstehen wollen, was eigentlich abgeht.

Christoph Twickel, November 2018

siehe auch: die-goldenen-zitronen.de
Freitag, 05.04.2019, Einlass: 20:30 Uhr, Beginn: 21:00 Uhr

AzudemSK

"Blessed in Dreck" Album Tour
präsentiert von hhv.de & BummClack

Support:
ATP Crew (München/BummClack)

Aftershow Party w/ Jess Passeri(Leipzig/GoodHood)

Dienstag, 09.04.2019, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Enter Shikari (sold out)

Enter Shikari
+ As It Is
+ Flash Forward

siehe auch: https://www.entershikari.com, https://www.facebook.com/entershikari, https://www.facebook.com/asitisofficial
Mittwoch, 10.04.2019, Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 21:00 Uhr

Voodoo Jürgens / International Music / Die Kerzen

dq agency & Conne Island präsentieren:

Voodoo Jürgens
International Music
Die Kerzen


Der Kunstschlurf und Liedermacher Voodoo Jürgens ist seit 2015 auf Erfolgskurs mit seinen schwarzhumorigen Texten im schwersten Wiener Dialekt. Sein Album "Ansa woar" mit dem Hit "Heite grob ma Tote aus" war und ist noch immer die Revolution in Sachen österreichische Musik. Der Text kann dank seiner schludrigen Vorlagen selbst von Leuten mitgesungen werden, die überhaupt nicht singen können. Man nennt das wohl Publikumsnähe. Das macht auch den Erfolg von Voodoo Jürgens aus, er porträtiert Außenseiter, Gestrauchelte und zwielichtige Gestalten zwischen Größenwahn, Schnaps und Gosse. Er wirkt mit seinem Strizzi-Outfit aus den frühen 70igern und dem dazu wie die Faust aufs Auge passende Vokuhila wie "Ein echter Wiener geht nicht unter" – oder doch eher steil bergauf?


Deutschlands neuntgrößte Stadt – Essen – ist die Homebase der drei jungen Herren, die sich ganz pragmatisch "International Music“ nennen. Ihr Name ist komplett ungooglebar. Das geht gleichzeitig als Zeichen sympathischer Verschrobenheit und gesunden Selbstbewusstseins durch. International Music spielen lakonisch knittrigen Rock mit einer Schippe Shoegaze.
Der halb genuschelte Gesang erinnert in seiner Coolness an Velvet Underground und illustriert herrlich verspulte Texte, die das Körnchen Komik in sich tragen, das sie von der matthiaschweighöferiserten deutschen Poplandschaft mehr als angenehm abhebt. Und irgendwo im Publikum steht Sven Regener, nickt mit dem Kopf und lächelt zufrieden. Starke Band. Glück auf!


Rostroter Regen bei klarem Himmel. Es wird Herbst. Die Blätter sind müde von all dem Sommer und plötzlich ist es kalt. Doch um uns davor zu schützen, dass die Brechstange der Winterdepression auf uns einschlägt, sitzen Die Kerzen in ihrem Kämmerlein in Ludwigslust und schreiben Popsongs, die einen mit Wärme umhüllen wie eine lang ersehnte Umarmung.
Jelly Del Monaco, Die Katze, Fizzy Blizz und Super Luci erzählten gerade Märchen vom Wegfahren, von Moskovskaya in der Straßenbahn, vom Sternenhimmel Zwanglosigkeit und von Mozzarella, als sie feststellten, dass sie gerade deutschsprachige Indiemusik neu erfunden haben, indem sie ihrem Bauchgefühl lauschten. Yung Hurn sagte einmal, jede Zeile über die er länger als 15 Sekunden nachdenkt, ist nichts. Cloud Rap auf den Punkt gebracht. Das geht auch mit Dream Pop.
Wenn dann noch 80s Einflüsse a la Prefab Sprout, Bananarama oder Tears For Fears dazu kommen, einsteht etwas, was sich am besten mit der positiven Konnotation von Cheesiness beschreiben lässt. Was sind Guilty Pleasures? Was ist Eitelkeit? Es muss nicht immer ein Resting Bitch Face hinter einer Sonnenbrille liegen.

siehe auch: voodoojuergens.com, https://soundcloud.com/international-music-de, https://www.facebook.com/DieKerzen
Freitag, 12.04.2019, Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr

Illa J

Illa J (Detroit / Jakarta Records)
Support:
Otis Mensah ( UK )
Makangani (Eswatini / MadLab Records)
MadLab (LE / MadLab Records)

Aftershow mit DJ Carool & Conikt


Nach dem Konzert am 7. Februar letzten Jahres, welcher auch den 44. Geburtstag seines vor nunmehr 13 Jahren verstorbenen Bruders und "your favorite producers favorite producer" J Dilla markierte, kehrt John Yancey aka ILLA J zurück nach Leipzig! Neben seinem Album "Home", hatte er natürlich einige Jay Dee Classics mit im Gepäck, worauf man sich am 12.04. natürlich ebenfalls freuen kann.
"John Yancey" ist nun sein viertes Soloalbum und natürlich ein souliges noch dazu.
Calvin Valentines Produktionen liefern hier einmal mehr den Klangteppich für ILLA J's Gesangs- und Rap -Parts, die sich in ihrer Ausgewogenheit aus kantigem Detroit Sound und der Leichtigkeit, mit der man sich gut und gerne unter Palmen an den Stränden von Malibu wiederfinden könnte.
Matter of Fact: Genau dorthin verschlug es ihn zum Videodreh von "Enjoy the Ride". Und genau in diesem Kontrast hat sich ILLA J alias John Yancey als Musiker gefunden: "…for so long in my career I felt like I was tryna be me and my brother, and I’m finally at peace. I’m not J Dilla’s younger brother Illa J, I’m James’ younger brother John."
Desweiteren will an dieser Stelle nicht der zweite großartige Künstler unterschlagen werden!
Otis Mensah aus Sheffield (UK) ist definitv das was man up and coming nennen kann. Unter dem Radar der meisten nationalen Genre Portale, fliegt er an diesem Abend ebenfalls im Conne Island ein und wird somit seine Leipzig Premiere feiern. Der erst 20 jährige und Sheffields first "poet laureate" (ja ein echter, offizieller Hofdichter), debütierte dieses Jahr mit seiner EP "Mums house, philosopher" und besticht durch subtilen Witz, scharfe und tiefgründige Selbstreflektion und das ganze auf großartigen Produktionen von "the intern"!.
Außerdem wird es noch eine dritte Liveperformance geben.
Allerdings bleibt dies vorerst geheim!
For Soul Lovers and HipHop Heads! Enjoy The Ride!

siehe auch: https://www.facebook.com/illajmusic, https://www.facebook.com/itsOtisMensah
Samstag, 13.04.2019, Einlass: 23:00 Uhr

WSKL Aftershow Party

P18!

DJs:
Duktus (Cosmic Boogie)
Pearly Benson (Cosmic Boogie)
GVCCI MING (Good Hood)
Jess Passeri (Good Hood)
KIT KUT (Good Hood)


Dienstag, 16.04.2019, Einlass: 19:00 Uhr

Offenes Antifa Treffen

Das nächste Offene Antifa Treffen (OAT) ist am 16. April um 19 Uhr in der 1. Etage des Vorderhaus vom Conne Island (Koburger Str. 3, 04277 Leipzig). Wir werden beim Treffen über den 1. Mai 2019 reden, also über die Demos der Rechten und den antifaschistischen Widerstand und über die Inhalte einer antifaschistische Demonstration Mitte Mai in Leipzig. Kommt vorbei.

-

Nicht in einer politischen Gruppe organisiert? Neu in der Stadt? Kein Bock auf Nazis? Probleme mit den Rechten? Aus Überzeugung gegen Rassismus und Faschismus?

In ganz Deutschland werden Unterkünfte für Geflüchtete attackiert und in Brand gesetzt, besonders häufig in Sachsen. Rassist*innen und Nazis marschieren Woche für Woche in den unterschiedlichsten Orten auf. Am Rande dieser rechten Veranstaltungen werden Menschen von Nazis und
Rassist*innen immer wieder bedroht und angegriffen. Jenseits von unkoordinierten Interventionsversuchen ist kaum nennenswerter Widerstand sichtbar. Bürgerlichen Protest gibt es kaum bis nie, gleichzeitig werden die verbliebenen Gegendemonstrant*innen mit staatlicher Repression
überzogen.

Es ist wichtig, sich zu vernetzen und Strukturen aufzubauen, um den Widerstand zu organisieren – nicht nur gegen Rassismus und Faschismus, sondern auch gegen Nationalismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und die kapitalistische Gesamtscheiße.

Du willst endlich was dagegen tun, wusstest bisher aber nicht wo, wie und mit wem? Dann komm zum Offenen Antifa Treffen (OAT).

Mittwoch, 17.04.2019, Einlass: 18:00 Uhr

Halftime Season Opening

weekly hangout

w/
Peter Invasion
Panthera Krause
enelRAM (nice 4 what, G-Edit)

Mittwoch, 17.04.2019, Einlass: 21:00 Uhr, Beginn: 21:30 Uhr

Import/Export Live

Connie Walker aka CFM (Caramba!rec.)
the new solarism (izabela kaldunska)
Møn (esclé)
sun il (0km/h)



the new solarism (izabela kaldunska)

melt away listening to the dreamy music of the new solarism - a solo project of violinist izabela kaldunska (gdansk, pl)

https://soundcloud.com/izabela-ka-du-ska/waiting-for-an-earthquake

https://www.youtube.com/watch?v=5tq9iGgwrWs


Møn
is a field recording and microtone based soundart project by Simon Clement. Since almost a decade he´s collecting industrial and nature sounds and recently combines them with effects and live played instruments like a variety of harmonica´s, eastern europe flute. A meditative, ritual like listening experience in the tradition of early minimalist and electro acoustic musicians.

for more, see http://m-o-n.bandcamp.com/

sun il (0km/h)

https://soundcloud.com/sinul

Connie Walker aka CFM

http://www.corneliafriederikemueller.de

Nach dem Studium der Philosophie, Erziehungswissenschaften und Psychologie, wandte sie sich als Redakteurin, Veranstalterin und DJ, während ihres Medienkunststudiums, intensiv der elektronischen Musik zu.

CFM war gemeinsam mit Francis Hunger Veranstalterin der Reihe Der Elektronische Sonntag im Leipziger Club Ilses Erika und Redakteurin des repertoire Fanzines. Seit 2002 ist sie Akteurin des Leipziger Netzwerks propellas/caramba!rec, welches in verschiedenen Veranstaltungsreihen haupsächlich weiblichen Künstlern und Musikerinnen eine Plattform bietet. Sie hält regelmäßig Workshops und Vorträge über die Wirkung von Klängen und Geräuschen, denen sie sich innerhalb ihrer Soundarbeit “The Daily Noise” widmet. Mit dem Film “Hausarbeiten” – über das elektronische Musizieren, schuf sie 2003 gemeinsam mit René Blümel, ein kulturphilosophisches Porträt der Leipziger Home ProducerIn´ Szene.

Als Künstlerin arbeitet sie minimalistisch und konzeptionell und nutzt verschiedene Medien. Sie schafft Objekte, (Klang-)Bilder und Installationen, die häufig gewohnte Sichtweisen, Begriffe und Zusammenhänge des gesellschaftlichen Lebens hinterfragen oder aber auch die Poesie des Alltäglichen aufspüren.

Ihre Musik, basiert auf Samples aus Fieldrecordings und dem Spiel auf der Midi-Klaviatur, die zum einen als eine melodische Minimal Technocharakterisiert, zum anderen am besten als experimentelle Soundscapesoder Scores bezeichnet wird. Für Theater Produktionen entwickelte sie zahlreiche Soundcollagen und minimale elektronische Musik – das Stück “Crystal” wofür sie den Sound entwickelte, erhielt den Preis des Sächsischen Theatertreffens 2016. Im Bereich Neue Musik entwickelt CFM für und mit dem Perkussionisten Gerd Schenker, verschiedene Kompositionen für Schlagwerke und Elektronik. Das Hörspiel „Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle“, wofür CFM die Musik komponierte, erhielt 2010 den Deutschen Hörspielpreis, den Hörspielpreis der Kriegsblinden sowie den Online Award der ARD.

Samstag, 20.04.2019, Einlass: 23:00 Uhr

Benefizdisco

Heike Newfelder
Marty McFly
Kynizzle
Giancarlo Ferrari
Carpenter Effect
Halalboy & Devy (Forever Broke)


- all styles in the mix - P18! -

Sonntag, 21.04.2019, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Rogers

Rogers

Support: Marathonmann / Engst


siehe auch: https://www.rogers.de, https://www.facebook.com/RogersPunkrock
Dienstag, 23.04.2019, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

Heimat - Eine Besichtigung des Grauens

Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde und das provinzielle Kostüm enthemmt seine Träger/innen. Ein »Volks-Rock´n´Roller« füllt große Arenen mit jungem Publikum, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Zeitschriften, die das richtige Anlegen von Rosenbeeten lehren, sind der Renner auf dem Medienmarkt.

Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an, und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher.

Die staatlichen Programme zur Förderung solcher Gefühle sind satt budgetiert, und je trostloser das Kaff, desto hymnischer hat der Song zu sein, der seinen Liebreiz besingt. Der deutsche Pop folgt diesem Credo, unsubventioniert und in Privatinitiative. Hauptsache es wird gefühlt. Und das heißt immer: Allem zersetzenden Denken und kritischer Reflexion wird die Stirn geboten.

So fühlt man sich schonmal wie ein Baum, also tief verwurzelt und unumtopfbar, weil sonst Psyche und Identität Schaden erlitten. Manche schnuppern auch an Bratwürsten und behaupten, dann spürten sie Heimat. Vor allem rein und unbefleckt soll sie sein, von ihren Männern beschützt und verteidigt.

Im Namen von Idyll, Harmonie, Tradition, Brauchtum, Familie und weiterer Höllen wird gegen die Fremden und das Fremde zu Felde gezogen. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung.

Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ,alternativen‘ Heimatbegriffen. Und wo noch ein Restwissen oder eine Ahnung vorhanden ist, über die Geschichte dieses rechten Kampfbegriffs, der oft nur ein anderes Wort für ,Blut und Boden‘ war, zitiert man das letzte Wort aus »Prinzip Hoffnung« des marxistischen Philosophen Ernst Bloch: »Heimat« – und verschafft sich so gutes Gewissen.

Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat.

FRANK SPILKER (Die Sterne) trägt eine brauchtumsfremde Komposition bei – sein Song möge Heimatfeinde in Bewegung und Heimatfreunde zum Erstarren bringen.

Wer das für Nestbeschmutzung hält, versteht uns richtig.

Ein Anti-Heimatabend von und mit
Thomas Ebermann und Thorsten Mense
Künstlerische Mitarbeit:
Florian Thamer und Peter Bremmev

siehe auch: https://www.heimatfeindschaft.de/heimat-eine-besichtigung-des-grauens
Mittwoch, 24.04.2019, Einlass: 18:00 Uhr

Halftime × Dance, Dance, Dance

weekly hangout

w/
Tomcat (Nameless)
+ Special Guest (Nameless)
DerbeDisco (DiscoRakete)

Donnerstag, 25.04.2019, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

Comeback Kid

COMEBACK KID
ONE KING DOWN
NO TURNING BACK
JESUS PIECE
SHARPTOOTH


siehe auch: https://www.facebook.com/Comeback.Kid, https://www.facebook.com/onekingdown.official, https://www.facebook.com/NoTurningBackHC, https://www.facebook.com/JesusPieceHC, https://www.facebook.com/SharptoothMD
Samstag, 27.04.2019, Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 21:00 Uhr

Architect, AzarSwan, Zanias live | 5th Anniversary White Circles

WHITE CIRCLES & Conne Island present

WHITE CIRCLES 5th ANNIVERSARY


LIVE

ARCHITECT (Daniel Myer | Haujobb)
https://facebook.com/Architectband

AZAR SWAN (Industrial / Doom Electronics | New York)
https://facebook.com/AzarSwan
www.azarswan.com

ZANIAS (Keluar, Linea Aspera | Berlin)
https://facebook.com/zoe.zanias
https://soundcloud.com/zanias


AFTERSHOW PARTY

Philipp Strobel ([aufnahme + wiedergabe])
aehm (WHITE CIRCLES, exLEpäng!)
Bigo (WHITE CIRCLES)
Ralph (WHITE CIRCLES co-founder) is back for one night!




DETAILS

ARCHITECT (Daniel Myer | Haujobb)
https://www.facebook.com/Architectband/

architect is a unique hybrid of idm, electronica and smooth ambient soundscapes inexhaustibly explored by german mastermind daniel myer. in a career spanning over fifteen years daniel has been connected to but never belonged to a host of scenes and styles. architect was created in 1998 and has since proven his mettle on a multitude of releases and on countless acclaimed concerts world-wide. in 2010 alan wilder (recoil) discovered architect's brilliance, which led to daniel performing as a support act for recoil on several acclaimed shows in europe and the united states. architects most pronounced quality is the accomplished combination of powerful grooves and atmospheric soundscapes resulting in music that is suitable for both listening and dancing. architect's sixth full length album 'mine' constitutes an appreciable shift in direction compared to his previous works by adding compositional and instrumental innovations brand new to this project. supported by well-respected artists like ben lukas boysen a.k.a. hecq, guitarist and cellist felix gerlach, dejan samardzic (dsx), legendary producer, engineer and remixer paul kendall, canadian musician and sound designer comaduster and hungarian vocalist emese arvai-illes (black nail cabaret), architect marches to no one’s beat but his own, expanding ambitious electronica with comprehensive down-tempo song structures. moderate yet decisive beats and precise keyboard and string arrangements build the foundation for emese's exceptional voice transmitting suspense, depth and sinister beauty with perfectly fitting lyrics. depending on how and when you listen, this atmospheric release can fill you with menace and sadness, or send you into a deep reverie. uncompromising, muscular and powerful, the music of 'mine' is also full of subtle touches and a supple sense of rhythm. highly recommended for devotees of moderat, recoil or house of black lanterns - this album will be 'yours' for sure.

AZAR SWAN (Industrial / Doom Electronics | New York)
https://www.facebook.com/AzarSwan/
www.azarswan.com

Spotify:
https://open.spotify.com/artist/4DbpsM8cxMWcgZ0WVAOWF0

Azar Swan is the musical project of singer, songwriter and musician Zohra Atash and producer Joshua Strawn. The duo released their debut LP, entitled Dance Before The War, on the independent label Handmade Birds in November of 2013. Pitchfork called the band's sound "prime industrial pop"[3] and said the album's title track was aggressive and accessible with a "bent for experimentation."

Their second LP, And Blow Us A Kiss, was released in October 2014 by Zoo Music, the record label owned and operated by Dee Dee Penny of Dum Dum Girls and Brandon Welchez of Crocodiles. They followed up the with a double A-side remix 12" called Variations on Handmade Birds with mixes by Vatican Shadow and Cut Hands. Variations is the first time both William Bennett and Dominick Fernow have been featured on the same release, both of whom are widely recognized as two of the most significant pioneering figures in power electronics and noise music.
Their newest, more industrial driven record, Savage Exile was released on Berlin's hottest label [aufnahme + wiedergabe] in 2017. Collaborating with studio mastermind Kris Lapke (Prurient, Cold Cave, Haxan Cloak) Azar Swan created their most immersive, aggressive experience yet. Noisey called it "properly terrifying" and NPR said it sounded like a "chasm coiled in righteous noise"

Lyrically the subject matter ranges from introspective longing to the horrors of war. Atash has been vocal about her experience as the child of Afghan refugees, as well as being a woman navigating complex cultural experiences and identities.


ZANIAS (Keluar, Linea Aspera)
https://facebook.com/zoe.zanias
https://soundcloud.com/zanias

Zanias has been hard at work over the years as part of many projects including the Dark Entries affiliated Linea Aspera and minimal wave band Keluar with Sid Lamar. Since then, she has been curating Fleisch, a club series and record label releasing music from the likes of Schwefelgelb, Forces and Kontravoid.

As a solo artist, she has released her debut EP ‘To The Core’ in 2016 and has been collaborating with some of electronic music’s most respected figures. Appearing on Dax J’s critically acclaimed ‘Offending Public Morality’ LP, as well as providing vocals on Black Rain’s ‘Dark Pool’ album on Blackest Ever Black and working with Ancient Methods on last year’s ‘Andromeda’ which was released on Candela Rising.

‘Into The All’ is the culmination of extensive recording and experimentation. It charts a journey of psychospiritual evolution, from an unconscious state through to death and enlightenment. Inspired by the works of Ken Wilber and Yuval Noah Harari, it expresses both a personal journey and one that applies to all of humanity. Utilising field recordings of birds, gibbons and insects from Malaysia and Australia, and samples of instruments from Indonesia (a reference to her childhood spent there), Armenia and ancient Norway and Sumeria, alongside synthesisers and drum machines.

Sonntag, 28.04.2019, Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 21:00 Uhr

Pascow (sold out)

Pascow
+ Support: Disco Oslo

siehe auch: pascow.de

24.10.2019
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
info@conne-island.de, tickets@conne-island.de