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Alle Termine für Oktober 2015

Café

Donnerstag, 01.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

Node European Tour 2015

Northlane
Volumes
The Acacia Strain
Hellions

Northlane ist generischer Metalcore aus Australien. Es gibt screams und growls. Moshparts und Technikgegurke. Geballer wie man es ansonsten von Impericon kennt. Viel Spaß, ihr Bauern.
Volumes sind noch eine Kante technischer, was in diesem Falle nicht automatisch heißt, dass sie langweiliger als Northlane wären. Der Gesang nervt nicht; ich sag mal, Eiche rustikal. An einigen Stellen gibt`s Thomanerkirchenchoreinlagen als Kontrastmittel zum chronischen Verstopfungsschmerz-shout. Zu hoffen bleibt, dass die Herren die Interludes der neuen Platte auch auf der Bühne darbieten. Die sind nämlich ganz nett.
The Acacia Strain sind prinzipiell sowas wie Dorftechno für Stadtkinder mitten in der Pubertät nach der Pubertät. Den beatdownlastigen Metalcore der Amis kann man schön laut über die Anlage im VW Polo hören und sich auf den Straßen der Südvorstadt zum Ei machen.
Vom Metalcore kommen auch Hellions nicht weg.
Neben dem Emocore-Einfluss von Volumes ist der NYHC-Groove von Hellions aber noch das schönste Distinktionsmerkmal zum Metal am heutigen Abend.

[LonesomeScheisse]


siehe auch: https://www.facebook.com/northlane
Freitag, 02.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

The Bones + Special Guests

The Bones
4 Promille
Rogers
The Electric Overdrive

Wenn deine Uni die Straße war und der Abschluss aus einem lebenslangen Vorrat an Pomade* bestand, dann ist hier der Soundtrack deines Lebens: call it RocknRoll, Streetpunk oder Punkrock.
*wahlweise auch Baby-Öl und ein weiches Tuch

[Lonesome Scheisse]


siehe auch: bonesrocknroll.com, vier-promille.de, rogersofficial.com, https://www.facebook.com/thebonesswe, https://www.facebook.com/theelectricoverdrive, https://www.facebook.com/RogersPunkrock
Samstag, 03.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

"NORMALE" Tour 2015

Audio88 & Yassin

Support: Sonne Ra

«als zahl 88 und denn die glatze dazu ?? Diggah geh die npd wehlen oder such die hobbys».[1]....jaja, Audio88 (alle möglichen Lesarten des Namens müssen nun in eurem Kopf entstehen und nicht hier auf Papier, das wäre plakativ und passt so gar nicht zu HipHop) & Yassin sind mit ihrem dritten Album auf Tour und beehren erneut das Conne Island. Der ein oder die andere dürfte beim letzten All4HipHopJam schon auf den Geschmack gekommen sein. War super? War doof? Egal! Mit Normaler Samt schaffen es der «Möchtegernkanacke und die Glatze mit der Zahl» (Audio88 in Normaler Samt) das Tempo zu steigern. Auf den dunklen Beats von Torky Tork werden mit viel Aggression in der Stimme «klärende Worte zur Lage der Nation» (ebd.) ausgespuckt. Menschen, die zu K.I.Z., Zugezogen Maskulin und Morlockk Dilemma ordentlich mit dem Kopf nicken, seien diese beiden Kerle recht deutlich ans Herz gelegt. Klar wird mit dieser Aufzählung aber eben auch: Es wird mit dem üblichen Minderheitenbashing unter dem Deckmantel von Ironie zu rechnen sein und politisch korrekt bleibt hier nichts. «Denn ich mach die scheiß Mucke nicht für euch, es geht nur um mein Ego und um Frauen und Verkäufe. Ich werde nie wieder gebildete Fremdwörter spitten, so lang «Wichser» und «Fotze» noch die Konzertsäle füllen!» (Yassin in Das Orakel von Delfin)

[mu]

- präsentiert von 16Bars, hhv.de, Juice, putpat.tv & hiphop.de -

siehe auch: https://www.facebook.com/audio88yassin, https://www.facebook.com/Audioachtacht, https://www.facebook.com/yo.yassin, https://audio88yassin.bandcamp.com
Montag, 05.10.2015, Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 21:15 Uhr

Young Fathers

Conne Island und Eine Welt aus Hack laden ein:

Young Fathers (Big DaDa,Anticon)

Support: Deaths

Als ich vor ein paar Monaten im Plenumsprotokoll las, dass YOUNG FATHERS im Conne Island spielen werden, bin ich ernsthaft fast vom Stuhl gefallen.
Für alle, denen es nicht so wie mir ging, hier mal eine kurze Zusammenfassung:
Young Fathers sind drei Jungs, die sich im Alter von vierzehn Jahren bei einer HipHop-Veranstaltung in Edinburgh trafen. Seit 2008 machen Sie »offiziell» Musik unter dem Bandnamen Young Fathers, danach benannt weil sie alle die Namen ihrer Väter tragen.
Ins Zentrum der Aufmerksamkeit gelangte die Band, als sie 2014 den Mercury Prize, welcher jährlich das beste Album aus UK und Irland auszeichnet, für ihr Album Dead erhielt. Kein Wunder also, dass Dead meinen Nerv auch hart getroffen hat und ich mich so ziemlich beim ersten Hören in den schwer zu kategorisierenden Sound verliebte. Vor Dead haben sie bereits zwei Alben und mehrere Singles released.
Es ist wirklich schwer, Young Fathers in irgendeine musikalische Schublade zu stecken.
Einfach gesagt, Young Fathers passen überhaupt nicht in irgendein klassisches musikalisches Genre wie Alternative Rap, Indie Pop, Reggaeton, lo-fi R&B oder elektronische Musik (obwohl alles ein bisschen dran erinnert). Die Band selbst bezeichnet Pop als Freiheit. Was ja wohl stimmt, Pop ist irgendwie immer «alles» und Schubladen sind sowieso doof.
Ganz richtig liegt also Bandmember Hastings wenn er fordert, dass «ihre Songs im Radio neben die von Taylor Swift gehören». Taylor, Sam Smith, Rihanna und Co. reichen eben nicht aus, um die Leute mit Kultur zu versorgen. Hier muss ich anmerken, dass ich großer Taylor und Co. -Fan bin, aber die Gründe, warum Bands wie Young Fathers eben auch genau da hingehören, sind ja völlig offensichtlich.
Nur kurz nach dem Aufsehen um Dead legte die Band bereits ein weiteres Album vor: White Men Are Black Men Too. Der Mix ist noch derber und näher am Ohr als beim Vorgänger, Loops von Gitarrenfetzen rollen umher. Es wird mehr gesungen als gerappt, hinzu kommen subtile Chöre und mitreißende Claps. Wenn der Kopf erst einmal ins Nicken gekommen ist, kann und will er damit nicht mehr aufhören. Die Texte sind kurz gehalten: «Sirens» reflektiert den paramilitärischen Wahnsinn von Ferguson, «Nest» handelt von jungen Müttern, die ihre Kinder stillen. Ursprünglich hieß das Lied übrigens «Nestlé». Young Fathers hatten es auf Anfrage für eine Eistee-Werbung des Großkonzerns geschrieben. Allerdings unter ihren eigenen Bedingungen. Lange bevor das Schweizer Unternehmen nämlich den Kampf für die Privatisierung von Wasser begann, hat es in Entwicklungsländern aggressiv sein Milchpulver beworben – mit schwerwiegenden Folgen: In vielen Ländern Afrikas hat man Frauen eingetrichert, Milchpulver wäre besser als ihre Kinder mit Muttermilch zu ernähren, mit der Folge, dass bis heute viele Kinder und Jugendliche an Mangelernährung leiden. Es hätte sogar fast geklappt, der Konzern liebte das Lied. Aber natürlich ist es am Ende nicht zu einer Beendigung des Auftrags gekommen. Deshalb ist «Nest» nun auf White Men Are Black Men Too gelandet. An dieser Stelle komme ich nun doch nochmal auf den Titel des Albums zu sprechen. Die recht einfache Idee dahinter ist, dass die Line nicht untergehen und auf Plakaten stehen soll, damit Radiomoderatoren und auch alle anderen Menschen sie aussprechen müssen, wenn sie über das Album sprechen. In »Old Rock’n’Roll« heißt es:
I’m tired of playing the good black / I said I’m tired of playing the good black / I’m tired of having to hold back / I’m tired of wearing this hallmark for some evils that happened way back / I’m tired of blaming the white man / His indiscretion don’t betray him / A black man can play him / Some white men are black men too / Nigga to them / A gentleman to you
«Schwarz und Weiß sind die einfachsten Formen überhaupt. Sie schließen jeden mit ein», sagen Young Fathers. «Der Titel drückt die Gleichheit aller Menschen aus. Nur, sind wir gleich? Nein! Doch das Ergebnis unseres Schweißes, unseres Blutes und unserer Tränen ist es. Und die Welt sollte genau so sein. We’re one. Natürlich wird es Diskussionen geben. Aber wir haben die reinsten Absichten und werden alle Fragen beantworten.»
Also wer Young Fathers bisher noch nicht kennt, ändert dies bitte umgehend und kommt dann am Besten zum Konzert im Oktober. Es wird auf alle Fälle ein wahnsinnig guter Abend und wird uns allen ordentlich den Kopf verdrehen.
See y'all and Loves!

[L. Fenty]

- präsentiert von Spex - Magazin für Popkultur und ByteFM -

siehe auch: eineweltaushack.com, young-fathers.com, https://www.facebook.com/youngfathers
Dienstag, 06.10.2015, Einlass: 21:00 Uhr, Beginn: 21:30 Uhr

Klub & 39. Leipziger Jazztage präsentieren:

An On Bast & Maciej Fortuna /live
Burnt Friedman & Daniel Dodd-Ellis /live
Porpoise / Dj

Burnt Friedman und Daniel Dodd-Ellis: Warme, entschleunigte Kopfmusik für Körper und Geist – Grooves zum Tanzen oder Eintauchen plus englische Lyrics in sonorer, tieffrequenter Stimmlage: Burnt Friedman und Daniel Dodd-Ellis überschreiten gemeinsam die halluzinierten Grenzen imaginärer Geographien und überqueren entzückt die Schranken von Geschmacks- und Stil-Zuordnungen.
Die Electro-Produzentin An On Bast und der Jazz-Trompeter Maciej Fortuna widmen sich in ihrem gemeinsamen neuen Projekt den Alben »1«, »Live« und »Electroacoustic Transcription of Film Music« ihres Landsmannes Krzysztof Penderecki. Der 1933 geborene Penderecki gilt als einer der führenden zeitgenössischen Komponisten und «spätmoderner Klassiker», der trotz seiner avantgardistischen Musik zur breiten Öffentlichkeit durchdrang. Seine Musik trug zum Ruhm einiger Filme wie »Der Exorzist«, »Shining« oder »Shutter Island« bei. Im ständigen Wechsel und Zusammenspiel entsteht bei An On Bast und Maciej Fortuna ein live performtes Konglomerat aus elektonischer Musik und Jazz, das als „processingbop“ bezeichnet werden kann.
«Das akustisch hörbare Signal kommt aus Maciejs Trompete und wird direkt in meine Software eingespeist. Da wird es dann von meinen Effekten kontrolliert, bearbeitet, geloopt und zeitgleich aufgenommen und wiedergegeben, um die unterschiedlichen Prozesse der direkten Übertragung zu durchleben als würde man ein live-acta-element erzeugen.», beschreibt Anna Suda alias An On Bast das Konzept.
An On Bast gehört zu den wichtigsten Produzentinnen der polnischen Elektro-Musikszene. Elegant bewegt sie sich zwischen Sampler, Drum Machine und verschiedenen Effekten, schafft dabei Klangwelten voller Energie und Bewegung. Ihr besonderer Ansatz bei der Erkundung von möglichst dynamischen Soundkombinationen ist der Ausgangspunkt für ihren Live-Techno-Groove und ihre experimentellen Konzerte. Sie ging nach und nach dazu über, ohne Laptop aufzutreten, um so live mit maximaler Freiheit experimentieren zu können. Neben Auftritten in legendären Clubs wie dem Berghain oder dem Tresor in Berlin hat die dynamische junge Künstlerin eine Vorliebe für Festival-Auftritte und spielte unter anderem schon auf dem Sónar in Barcelona, dem Audioriver in Polen und beim 3000° Festival. Der ebenfalls polnische Trompeter, Komponist und Produzent Maciej Fortuna dürfte dank seines Auftritts bei den letztjährigen Leipziger Jazztagen bestens bekannt sein. Mancher Gast ärgerte sich ja damals, es erst so spät aus der Oper in die naTo rübergeschafft zu haben (wenngleich der denkwürfigfuriose Auftritt von John Scofields Überjam der beste Grund dafür war). Fortuna arbeitet seit rund fünf Jahren mit Bandprojekten wie seinem Trio und dem Switch On Quintet, mit denen eine Reihe von Alben entstanden. Ferner wirkte er bei Aufnahmen von Zbigniew Wrombel, Ernst Bier und Mack Goldsbury. Und nun kann man ihn also in voller Länger mit Cinematic Jazz im Conne Island erleben!
Als Support platziert sich Porpoise pur-poetisch perfekt im Programm und an den Plattentellern. Mit ihrer Bassprägung und ihrem feinen Gespür für Pointierung setzt die Radio Blau-Aktivistin ein prägnantes, pulsierendes Pendant, um den Conne Island-Jazztage-Abend zu vervollkommnen.
[www.jazzclub-leipzig.de/jazztage, Fee's Verfeinerung]



siehe auch: jazzclub-leipzig.de/jazztage, https://www.facebook.com/AnOnBast, https://www.facebook.com/maciej.fortuna, https://www.facebook.com/pages/Burnt-Friedman/33142403494, https://www.facebook.com/pages/Daniel-Dodd-Ellis-Official/464549955220
Mittwoch, 07.10.2015, Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr

ADAM ANGST / KMPFSPRT - Tour 2015

ADAM ANGST
KMPFSPRT
+ Special Guest

Es ist ja nichts Neues, dass Musiker nicht nur in einer Band aktiv sind. Die meisten haben immer gleich mehrere Eisen im Feuer und das ist gut so. Da verwundert es nicht, dass jetzt zwei Bands das Island beehren, die bisher schon in unzähligen verschiedenen Projekten zusammen gespielt haben. Obligatorisches Name-Dropping in Drei, Zwei, Eins: Fire in the Attic, Frau Potz, FJØRT, Days in Grief, Waterdown, Blackmail...
Und nun gehen die Indie-Punk-Postpunker von Adam Angst und KMPFSPRT auf Co-Headliner-Tour. Das freut wahrscheinlich die Fans aller bisher genannten Bands und die Auftretenden noch mehr. Denn bei solchen Konstellationen drängt sich immer ein Gedanke auf: Die machen die Tour nur, damit sie endlich einen ordentlichen Grund haben, tagelang gemeinsam unterwegs zu sein, im Backstage Bier zu trinken und dafür auch noch bezahlt werden. Tja, wer will das nicht? Immerhin profitieren so ziemlich alle von dieser Symbiose. Das Island erwarten deutliche Worte und verzerrte Gitarren, Lieder über Dinge, die keinen Spaß machen und das Publikum darf sich bei schweißtreibenden Tanzeinlagen nochmal daran erinnern, wie heiß der letzte Sommer war. Klar, es wird viel geschrien, man denkt an alte Bands, die es nicht mehr gibt und freut sich über neue, die sich hören lassen können.
Und wem all das noch nicht Anreiz genug ist, der Insel einen Besuch abzustatten, dem sei folgendes ans Herz gelegt: Es gibt einen Special Guest: Youth Man aus Birmingham! Sie beschreiben sich selbst als Destructive Brummie Sex Punk Trio. Andere sagen Hardcore, wieder andere sagen: Das klingt ja wie Bloc Party mit Sängerin. Ich sage: Hingehen, anhören! Und zwar alles!

[abr]

- präsentiert von: Visions, Fuze, Ox Fanzine, Allschools, Putpat.tv, Laut.de -

siehe auch: https://www.facebook.com/adamangstofficial, https://www.facebook.com/kmpfsprt, https://www.youtube.com/watch?v=6GhZF642kbU&feature=youtu.be
Donnerstag, 08.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

20th Anniversary Of The Infamous

Landstreicher Konzerte & Conne Island präsentieren:

Mobb Deep

DJ Defekt (LHiTP/ FuHands)
DJ Conquista (LHiTP/FuHands)
DJ Fresh Green (LHiTP/Freshbuzyness)
DJ Buzy A (LHiTP/Freshbuzyness)

Es gibt nicht viele Hip-Hop Duos die es Live schaffen, die Crowd vom ersten bis zum letzten Song in ihren Bann zu ziehen. Prodigy und Havoc, aka „The Infamous Mobb Deep“ liefern seit mehr als zwei Jahrzehnten düstere und staubige Straßenpoesie auf höchstem Niveau, druckvolle Banger wie „Survival oft he Fittest“, „Quiet Storm“ und „Shook Ones Part 2“ hinterlassen alle Bühnen dieser Welt in Scherben und sorgen vor allem beim Publikum für Nackenschmerzen aufgrund von permanenter Kopfnicker Stimmung! Im Oktober kommen alle europäischen Fans im Zuge der 20 Jährigen Jubiläum Tour des Albums „The Infamous“ in den Genuss Mobb Deep Live zu erleben.

Als langjähriger Hiphopfan gefragt zu werden, ob man nicht einmal ein kurzes Announcement für Mobb Deep schreiben könnte, fühlte sich ungefähr so an, wie damals nach einigen Stunden Klavierunterricht mit zarten neun Jahren auf eine Bühne zur ersten Vorstellung geschleppt zu werden. Nur eben in gut. Und in Schriftform, so kann wenigstens keiner das Klappern meiner Hände sehen. Die Jungs um die es hier geht haben solche Probleme freilich nicht mehr: Mobb Deep stehen für fast 25 Jahre Hiphop. Die Formation bestehend aus den Rappern Prodigy und Havoc trat 1993 mit ihrem Debütalbum Juvenile Hill erstmals ans Tageslicht - auch damals schon mit Featurings von Large Professor und DJ Premier, welche heute nach wie vor mit einer ganzen Reihe anderer Künstler zu den ausschlaggebenden Vertretern von Hiphop der amerikanischen Ostküste zählen.
The Infamous, das zwei Jahre später erschien, steht heute in den Plattenregalen in einer Reihe mit Nas' Illmatic und Enter the Wu-Tang - der darauf erschienene Track Shook Ones Part 2 ist vielen wohl auch über Genregrenzen hinaus bekannt, landete auf der »The 50 Greatest Hip-Hop Songs of All Time« des Rolling Stone und trug mit seinem Erfolg auch Mobb Deeps Messages erstmals einem breiteren Publikum zu. Und diese waren rough but not dirty. Während Hiphop Anfang der 90er mit Pop-Einflüssen immer erfolgreicher wurde, legten Havoc und Prodigy hier weiterhin den Fokus auf das ungeschönte Erzählen vom Leben aus dem Ghetto von Queensbridge, NYC: Drogen, Gewalt, Schießereien und das tägliche Überleben inmitten eines sozialen Brennpunktes New York's mit einer der höchsten Kriminalitätsraten der Stadt. Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten und ihr die Schattenseiten dieser medial so wunderschön zum Hort des American Dreams' gezeichneten Stadt aufzeigen.
Auch heute, 20 Jahre, sechs Alben und drei Millionen verkaufte Platten später, sind die beiden ihrem Stil weitestgehend treu geblieben. Und obwohl ihre Situation heute natürlich eine andere ist als 1995, so wie die unsere, dürfte es für jeden, der mit dieser Musik in irgendeiner Form in Berührung gekommen ist, ein absolutes Highlight sein, diesen richtungsweisenden Urgesteinen aus den Anfangszeiten des Raps, welche heute immer noch in etlichen Projekten und Produktionen mitmischen, im Club um die Ecke sehen zu können.
Geht mir zumindest so. Ich hab Bock.

[didi]


- präsentiert von BACKSPIN, Hiphop.de, rap.de, rappers.in, 16bars.de & Out4Fame Festival -

siehe auch: https://www.facebook.com/MobbDeepQB, https://www.facebook.com/buzya.gedit, https://www.facebook.com/freshbuzyness, https://soundcloud.com/dj-conquista
Freitag, 09.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Agnostic Front, The Old Firm Casuals, Coldside

Agnostic Front
The Old Firm Casuals
Coldside
Übergang

Agnostic Front, nun zum 11. oder 12. Mal bei uns. Manche Bands schaffen nichtmal 12 Shows in ihrer gesamten Geschichte, da gehören die New Yorker hier schon fast zum Inventar. Einen Text über die Band zu schreiben ohne die Worte "Hardcore-Urgesteine", "-Pioniere", "Legenden" oder "Veteranen" zu verfassen ist schlicht unmöglich. Kaum eine Band hat die Subkultur "Hardcore" so lange begleitet und geprägt wie Agnostic Front. Jeder Idiot kennt den End-Neunziger Überhit Gotta Go... Das Fremdschämen in genau dem Moment, wenn der Song auf den Alternative-Floors der Dorfdiscos dieses Landes ertönt lässt jeden alten Fan erschaudern. Ihr wisst genau was ich meine. Aber natürlich haben sich Agnostic Front ihren Kultstatus zu Recht erarbeitet, man hat (vor allem) in der Frühphase des musikalischen Schaffens (genre-) wegweisende Alben herausgebracht und außerdem sind die Konzerte noch immer eine große Unity-Show.
Mal sehen ob Vinnie Stigma 2020 denn nun endlich als Präsident kandidiert, denn was Kanye West kann, kann der Kerl schon lange.
Als Support verschlägt es den Herrn Frederiksen zum ersten Mal ins Conne Island. Herr Wer? Lars Frederiksen, seines Zeichens Gitarrist bei RANCID, einer der erfolgreichsten Punk-Bands unserer Tage, kommt mit seinem Oi!-Projekt Old Firm Casuals vorbei. Wenn ihr mich ehrlich fragt, ist diese Band der Beweis, dass musikalisch gut gespielter Oi! scheinbar sehr einfach umzusetzen ist, wenn man nur die richtigen Musiker an Bord hat. Wie auch immer, der Mann trug auch als Iro-Punk bei seiner Hauptband die T-Shirts seiner Helden: Cockney Rejects, The Last Resort oder 4 Skins. In genau diese Richtung geht auch sein Skinhead-Projekt. Klischeetriefende Oi!-Musik in Perfektion - es gibt weiß Gott Schlimmeres, der darf das!
Darüber hinaus gibt es von Coldside lupenreinen Prollo-Gang-Hardcore New Yorker Machart, die Herren sind allerdings aus Florida. Eröffnen werden Übergang, die hier im Conne Island ihr Live-Debüt feiern werden. Crossover-Hardcore mit deutschen Texten, am Gesang ein durchaus bekanntes Gesicht - wir sind gespannt!


[ecke]


siehe auch: agnosticfront.com, https://www.facebook.com/agnosticfront, https://www.facebook.com/TheOldFirmCasualsOi, https://www.facebook.com/COLDSIDEHARDCORE, facebook.com/pages/Übergang/300148833529544
Samstag, 10.10.2015, Einlass: 23:00 Uhr

Benefizdisko

Lui.G! & Deeddie - Hip Hop/Soul/80er
PUNANI - trash/grime/trap/feminism
Neddo - Pop/90s/trash
DJ Dzony - Oldschool Rave
- all styles in the mix - P18 -

Dienstag, 13.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr

Feminism of colour - Afrodeutsche Geschichte und Gegenwart

Vortrag von Adetoun Küppers-Adebisi

In den 1980er Jahren bringt erstmals die Schwarze US-amerikanische Wissenschaftlerin und Aktivistin Audre Lorde Themen um Rassismus in die /weiße/ deutsche Frauenbewegung ein und legt damit den Grundstein für die Schwarze Bewegung in Deutschland. Durch ihre Initiative entsteht die Anthologie „Farbe bekennen“, die Artikulations- und Handlungsräume afrodeutscher Frauen eröffnet, sich an sozialen, politischen und historischen Debatten über Rassismus, Sexismus und Kolonialismus im deutschen Kontext zu beteiligen. Bis zu diesem Zeitpunkt dominieren die Stimmen /weißer/ Feministinnen die Debatten um Gender; Race bleibt als Wissenskategorie völlig unbeleuchtet. Indem die Schwarzen Autorinnen auf ihre spezifischen Diskriminierungserfahrungen verweisen und die Untrennbarkeit von Gender und Race aufzeigen, reihen sie sich in die intellektuelle Tradition einer Schwarzen, globalen Gemeinschaft ein, so dass ihre soziale Realität als Women of Color in Deutschland wahrnehmbar und erfahrbar wird und deutsche Geschichte aus einer Schwarzen, weiblichen Perspektive re_historisiert werden kann.

- Ein Vortrag der Gruppe Prisma - Interventionistische Linke Leipzig im Rahmen der Kritischen Einführungswochen an der Universität Leipzig -

siehe auch: natashaakelly.com, prisma.blogsport.de, kritischeunileipzig.blogsport.de
Mittwoch, 14.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr

Mobilisierungsveranstaltung zu den Gegenaktivitäten am 17.10.15

WICHTIG:
Die Mobi-Veranstaltung im Conne Island, heute 19:00 Uhr, muss aus organisatorischen Gründen leider abgesagt werden.
ABER:
Heute 18:00 Uhr findet die gleiche Mobi-Veranstaltung im Heizhaus https://www.facebook.com/events/1476716855970167/ und morgen um 19:00 Uhr im Atari https://www.facebook.com/events/866927903396734/ statt.
BITTE entschuldigt die kurzfristige absage und nutzt die anderen Veranstaltungen, um euch über den Aufmarsch der faschistischen "Offensive für Deutschland" am 17.10.15 und den notwendigen Gegenaktivitäten zu informieren.


- Die Veranstaltung findet im Backstage (2. Etage Vorderhaus) statt. -

Donnerstag, 15.10.2015, Einlass: 20:00 Uhr

LIIMA (Efterklang & Tatu Rönkkö) + Islam Chipsy

Schubladenkonsortium & Conne Island laden ein:

LIIMA (Efterklang & Tatu Rönkkö)
ISLAM CHIPSY feat. E.E.K. (Cairo)
Charlotte (Girlz Edit, bassmybass) /dj
Kick´n´Rush (Schublade) /dj

Efterklang is dead, long live Efterklang!
Anfang 2014 verabschiedeten sich Efterklang durch ein Konzert mit dem irritierenden Namen «The Last Concert», das samt Symphonieorchester durch die vier bis dahin entstandenen Alben sowie durch diverse unveröffentlichte alte wie neue Songs führte, auf unbestimmte Zeit aus den üblichen Tour- und Veröffentlichungszyklen des Musikgeschehens. Gut das, auftanken, sich hinterfragen, neu aufzustellen - es ist eben verdammt noch mal nicht besser auszubrennen als zu verhallen!
Das man sich bei den latent hyperaktiven drei Dänen Mads Brauer, Casper Clausen und Rasmus Stolberg aber keinerlei Sorgen um Nachschub machen musste, war vorprogrammiert, irgendwie.
Neben der Arbeit an ihrem eigenen Label Rumraket wurde mit The Lake Radio eine ambitionierte, wärmstens zu empfehlende Online-Radioplattform gegründet und etabliert. Im vergangenen Sommer dann bespielten Efterklang in einer Art installativen Oper die Katakomben eines verlassenen, Von Trier - ick hör dir schaudern, Krankenhauses im Zentrum Kopenhagens und nun stehen die drei mit Liima, erweitert um den finnischen Schlagwerker Tatu Rönkkö wieder vereint auf der Bühne. Liima also, und gut, das, Liima. Nachdem sich Efterklang deutlich hin zum Pop, zum Song und ja, im positivsten, hin zur Opulenz bewegten, merkt man Liima deutlich an, wie es die vier Protagonisten genießen ihrer Musik wieder Raum und Fluss zu geben: Experimente, Zufälligkeiten und Improvisation zuzulassen.
Keine Angst, die zauberhaften Momente von Efterklang stellen sich auch hier her, irgendwo zwischen den Stühlen avancierter Popmusik, experimenteller Elektronik und Klassikversätzen.
Fragmentarischer, freilich, aber auch dies ist zutiefst positiv zu verstehen.
Chapeau, Liima, zu diesem herausragenden, konsequenten Umgang mit Pop und der eigenen Freude am Schaffen von eben jenem! Denn dies spürt man bei Liima wie bei Efterklang auch in jedem Ton.

Cairo street grooves
Islam Chipsy und seine Band EEK verbinden traditionell orientalische Musikskalen mit überdreht, übersteuerten Keyboardsounds und halsbrecherisch treibender Percussion zu einem hektisch urbanen Soundtrack der Megalopolis Kairo. Islam Chipsy entwickelte den Electro Chaabi weiter:

Eine moderne Inkarnation des in den 70ern entstandenen Chaabi, eines Genres, das sich mit Frustration und Problemen des Lebens in Ägypten auseinandersetzt, mit Kritik und Humor auf Alltäglichkeiten antwortet und so immer auch eher auf indirektem, unabhängigen Wege Verbreitung über Kassetten und gebrannte CDs fand. Aber über all dem spielen Islam Chipsy & EEK euphorisierende, infiziöseste Tanzmusik!

[tobi]


siehe auch: efterklang.net/home/2015/01/08/tatu-ronkko-efterklang-liima, https://www.facebook.com/pages/Efterklang/36831868666?fref=ts, https://www.facebook.com/islam.shipsy, https://www.facebook.com/pages/CHARLOTTE-bassmybass/855234881203815?fref=ts, https://www.facebook.com/Schubladen, https://www.youtube.com/watch?v=rpGYjZB-gf0
Freitag, 16.10.2015, Einlass: 23:00 Uhr

KLUB: Electric Island w/ Gerd Janson, Miriam Schulte, Karete

Gerd Janson (Running Back) /DJ
Miriam Schulte (Kiss The Eclipse) /DJ
Karete (Girlz Edit, ER) /DJ

Visuals by Martin Lovekosi

Weekender - vor drei Jahren; Gerd Janson spielte das Abschlussset, bevor es draußen im Garten weitergehen sollte; er startete noch bevor die Sonne aufging. 8 Uhr morgens - die Bar geschlossen – durch die Oberlichter flutet das erste Sonnenlicht. In der Mitte tanzend schaute ich mich um - ich war umgeben von lächelnden Menschen. Wenn ich über diesen Morgen nachdenke, macht sich auch jetzt noch ein großes Grinsen in meinem Gesicht breit. Aber es war nicht nur die Sonne oder die netten Menschen um mich herum, die diesen Morgen so besonders machten, sondern die Musik irgendwo zwischen Techno, House und alten Disco-Klassikern - so authentisch und sympathisch vorgetragen, wie ich es bisher nur von Gerd erfahren durfte. Gegen Mittag wurde der Floor geschlossen, aber nicht weil irgendwer aufhören wollte, sondern weil Gerd zu seinem nächsten Auftritt am Nachmittag in die Panorama Bar nach Berlin musste. Wir versuchten ihn noch zu überreden, diesen Gig doch abzusagen und mit uns noch ein paar Pfeffi zu trinken... er konnte nicht bleiben - vielleicht ja dieses Mal...?!

Weekender - three years ago; Gerd Janson did the closing set before the party would continue outside in the garden; he started of before the sun even came up. 8am in the morning - the bar closed - the first sunlight was flooding the floor. I was dancing right in the middle and looking around all I could see were smiling people. When thinking about this morning a big smile comes onto my face even right now. But it was not just the sun and of course all the nice people which made this morning so special; it was Gerd who was playing an incredible mix between techno, house and all time disco classics in a package that I can not imagine any other DJ send over in such an authentic and warming way as him. Around noon the floor inside was closed but not because anybody wanted to stop but the ride for Gerd arrived that took him to Berlin to play a set at Panorama Bar a few hours later. We tried to convince Gerd to stay longer by offering unlimited supply of Pfeffi... he could not stay - maybe this time...?!

[sad Rosi - Gründungsmitglied/Co-founder Gerd Janson Ultras Leipzig - who can not be there this time]


siehe auch: https://www.behance.net/martinlovekosi, residentadvisor.net/dj/gerdjanson, https://www.facebook.com/gerdjansongerd?fref=ts, https://www.facebook.com/pages/Miriam-Schulte/108153315923296?fref=ts
Samstag, 17.10.2015, Einlass: 22:00 Uhr

C L O S E R

U know whats up.

GANGSTER POP
RAP
YONCÉ
CHEESY BANGERZ
THUG ANTHEMS
OG LUV JAMS

CLSR: CLSSC EDTN.

Montag, 19.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr

Gewalt, Militanz und emanzipatorische Praxis - Machen die Richtigen alles falsch?

Diskussionsveranstaltung

Seit einigen Monaten ist die Empörung in Leipzig groß, zumindest in den bürgerlichen Medien, bei Staat und Staatsschutz. Grund dafür ist eine Reihe von militanten und gewaltsamen Aktionen, politisch motiviert und ausgehend von einer Linken die „in der allerersten Liga der autonomen Szene in Deutschland boxt“ (1). Polizeistationen, Gerichtsgebäude und andere Sachen wurden beschädigt, zu weiteren Aktionen aufgerufen und zum Teil Bekenner_innenschreiben verfasst. Die Leipziger Linke setzt sich mit dem Sinn oder Unsinn der Mittel, deren Zweck oder Selbstzweck, Entsolidarisierung oder offene Kritik und das Nah- und Fernziel auseinander, während sich andere auf “linksextreme Chaoten” geeinigt haben.

Die öffentlichen Reaktionen auf die Vorfälle folgen ihrer eigenen Logik:
Die sächsische Regierung und Polizei sieht den Rechtsstaat und ihr Gewaltmonopol gefährdet, um eine Ausweitung der Repression gegen Linke zu legitimieren. Im selben Bundesland wird einige Kilometer weiter, in Freital, noch mit Rassist_innen diskutiert, die Ihr ganz eigenes Gewaltmonopol vor der nächsten Unterkunft für Geflüchtete durchsetzen wollen. Leipzig wird als Hochburg der „gewaltbereiten Autonomen“ (2) markiert, „Gewaltwellen“ und „Gewaltexzesse“ würden Leipzig „verwüsten“. Die Hintergründe sind wie immer schon irrelevant, vordergründig ist die Inszenierung als ein angeblich immer schlimmer werdendes Problem, dass mit mehr Polizei bekämpft werden müsse. Die Extremismusdoktrin bestimmt den Diskurs und Eckhard Jesse (3) meint, „ein demokratischer Verfassungsstaat muss jede links- und rechtsaußen- oder islamistische Bewegung bekämpfen, ob die […] nun Gewalt anwenden oder nicht.“. Gewollt ist damit die eindimensionale Gesellschaft, die sich nur in ihrer eigenen festgelegten Ordnung wiederholen darf.

Der sächsische Innenminister und Vertreter des staatlichen Gewaltmonopols, Markus Ulbig (CDU), weiß: „Es gibt eben keine gute und schlechte Gewalt – und es gibt keine moralische Rechtfertigung für Gewalt." (4) Ja? Nein?! Vielleicht...

Mit einer Diskussionsveranstaltung wollen wir einen Raum für eine politische Debatte über Militanz und Gewalt als politisches Mittel schaffen. Dabei werden mit Perspektive auf Leipzig, die deutschen und europäischen Verhältnisse Jutta Ditfurth, Thomas Ebermann und Peter Nowak auf dem Podium diskutieren.

Welche Formen der effizienten linksradikalen Intervention kann es angesichts einer Radikalisierung des Kapitalismus und der Aufrüstung des Sicherheitsstaates geben? Können Militanz oder Gewalt zur revolutionären Transformation bzw. Negation des Bestehenden beitragen? Welche Unterschiede finden sich global in anderen Kontexten? Wie wirken militante oder gewaltsame Aktionen? Inwieweit kann Militanz sich von Gewalt emanzipieren und zu einer befreiten Gesellschaft hinwirken? Wie kann kollektiv darüber gesprochen werden, ohne sich in Entsolidarisierung einerseits und avantgardistischen Positionen andererseits zu verfangen?

Wie können wir vorerst scheitern und dabei die Gesellschaft verändern?

19.10.2015 | Conne Island | 19:00 Uhr
Moderation: Jenny Stange
Veranstalter_innen: linXXnet & Für das Politische

(1)
Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen
(2)
http://www.bild.de/regional/leipzig/linksextremismus/so-gewaltbereit-sind-die-linksextremen-in-leipzig-41256326.bild.html
(3)
Eckhard Jesse ist Politikwissenschaftler an der TU Chemnitz und „Extremismusforscher“
(4)
http://www.lvz.de/Leipzig/Stadtpolitik/Linksautonome-Krawalle-Ulbig-fordert-Leipzig-zum-Handeln-auf

Hier der Jabber-Account (militanz@jabber.linxx.net), über welchen im Vorfeld und am Abend selbst Positionen und Meinungen zum Thema in die Diskussion einfließen können.

Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Donnerstag, 22.10.2015, Einlass: 21:00 Uhr

WORD! cypher / End Of The Weak Leipzig (Open-Mic-Freestyle-Session).

Als einer der most wanted DJ-Cuts der letzten Jahrzehnte im HipHop-Cluster, steht WORD! für die gesprochene "Wahrheit" und das was es ist - das Wort.

Mit der WORD! cypher wollen wir allen Leipziger Freestyle-Akrobaten ein Podium am Mic bieten: Sich mit anderen messen, ohne dabei die Messer zu wetzen - frei von sexistischen, homophoben oder rassistischen Statements. Damit supporten wir für Leipzig, regulär, das EndOfTheWeak (EOW), ein aus New York stammendes und mittlerweile weltweites Movement.

Die Cypher ist nach Grundprinzipien aufgebaut, getreu der Line von Curse:
"Lieber zehn Sätze die brennen als zehn Minuten verschwenden!"

1. Jeder ist willkommen am Mic!
2. Interagiere mit der Crowd und achte sie!
3. Interagiere mit den anderen MC's und achte sie!
4. Achte auf eine verständliche Mikrofonstimme!
5. Langweile nicht mit überlangen Parts!
6. Übertriebene Aggressivität und physische Gewalt haben nichts in der Cypher zu suchen!

Neben dem Host BAZEL & RANKO werden die DJs WRETCH & DERBYSTARR am Start sein, um instrumentale Beats frei nach dem Motto "two turntables and a mic" im gemütlichen Ambiente des Island Cafés drehen. Ab und an finden sich auch lokale Beat-Produzenten am Pult, die ihre neuen Kreationen in freier Wildbahn im Zusammenspiel mit Rappern "testen" können. Wir laden euch ab 21 Uhr zum offenen Wortaustausch am Mikrofon ein, um neue musikalische Kontakte zu knüpfen, zu beatboxen, zu breaken oder einfach nur zum zu hören. Jeder darf ans Mic, Wort drauf! Seid ihr bereit für die Session?

siehe auch: raputation.de, endoftheweak.de, https://www.facebook.com/WORDcypherLE?fref=ts, facebook.com/xWRETCHx, facebook.com/derbystarr
Freitag, 23.10.2015, Einlass: 23:00 Uhr

Klub: Sub.island w/ Orson & Hops, Sgt. Pokes, Duc Ph & Full Contact…

Plug Dub & Sub.island presents
Version

Orson & Hops (Version,Hardwax) /dj
Sgt. Pokes (DMZ) /mc
Duc Ph & Full Contact /dj
Plug Dub Crew /dj

+ mighty Plug Dub Soundsystem

Neulich in einer kleinen Leipziger Wohnung. Aus einem der Zimmer dröhnen die Bässe. Die Wände wackeln. Zwei Virtuosen, die die selben Töne lieben, sitzen auf einer in die Jahre gekommenen Couch. Improvisierte Arm- und Kopfnickbewegungen untermalen das akustisch Wesentliche, das aus den Boxen schlägt. Jeder für sich, zusammen auf dem Sofa, weil man zusammen weniger allein ist. Sagt der eine: »Hammer Snaredrum«. Meint der andere: »Der Wobble. Alder! Ich geh kaputt«. Sie konsumieren die vibes - stundenlang. Zusammen, jeder für sich allein.

Die Macht der Musik, derer man sich nicht entziehen kann. Sie ist so derart präsent und erfüllt uns auf so einfache Weise mit Glück. Bei alledem darf man jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass Musik nicht gleich Musik ist. Instrumental, Vocals, Rhythmus oder Melodie. In unserer elektronischen Musiklandschaft gibt es eine Vielzahl von Stilen und Sub-Genres, die liebevoll und geistreich kultiviert werden. Dub, Bass, DnB, Jungle, Reggae, …. Alle aufzuzählen vermag ich gar nicht. Fest steht, Sub-Genres sind eine Bereicherung. Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster zu behaupten, Sub-Genres sind eine Lebenseinstellung, nichts für jedermann.
Nichts ist so schwierig, wie ein Genre in ein eindeutiges Schema zu pressen. Obendrein lässt sich so etwas auch nicht immer einfach tun. Schließlich gibt es zwischen Schwarz und Weiß noch ganz viele andere Töne. Allerdings ist es nicht verkehrt Genregrenzen zu kennen, um zu erkennen, wann sie überschritten werden und wann etwas Neues, eine Weiterentwicklung entsteht. Neues bahnt sich immer an, weil die Zeit nie stillsteht und auch nicht vor Sub-Genre halt macht. Musiker zu sein heißt, stetig postmodern zu denken und Dinge voranzutreiben. Alte und neue Schubladen aufzumachen, in eine un-/bekannte Welt zu gleiten.

Das Conne Island gleitet gern in un-/bekannte Bereiche und öffnet seinem Publikum die Tür zu Räumen, die die Zeit verändert haben. Und so ist es auch nicht ungewöhnlich, dass nach nahezu zweijährigem Schönheitsschlaf, ein sub.island-Abend frohlockend zum Revival ruft.
Auf dem Line-up stehen Pokes, Hops, Orson, Duc Ph & Full Contact, die Plug Dub Crew mit dem mighty Plug Dub Soundsystem. Allesamt Artists, die uns bekannt sind und den Abend im Prinzip zum grandiosen Selbstläufer heraufbeschwören.

Den längsten Weg wird an diesem Abend Sgt. Pokes zurücklegen. Weltweit unterwegs legt er gerne einen Zwischenstopp im Island ein. Nach 2010 ist er zum wiederholten Male in the hood, aber diesmal ohne Mala. Pokes ist die Stimme der DMZ, Teil des Kollektivs Mala und Coki, der Digital Mystikz, und eine Legende. Er ist der mit Abstand beste und herzlichste MC, den die Welt gesehen und gehört hat. Niemand findet so kraftvolle Worte und bringt es auf den Punkt wie er. Ebenfalls kein Unbekannter ist der Düsseldorfer Labelbetreiber und Produzent Orson. Den Dubstep-Kinderschuhen entwachsen, setzt er gerne neuartige Impulse und überzeugt durch eine frische Auswahl an Dubplates. Der neuste Paukenschlag »White Nights« ist auf Versions erschienen und unterstreicht sein Können, Impulse zu setzen. Zurückliegend, jedoch nicht minder empfehlenswert, sind die Stücke »Kraut« und »Dread Drumz«, in Zusammenarbeit mit Hops. Um Hops, der ebenfalls unseren Abend bereichert, ranken sich einige Mythen. Er sei selten ohne Sonnenbrille unterwegs, hört man. Man sagt, er sei vor über 30 Jahren in einen Topf voll MDMA gefallen. Man munkelt, man sagt, man hört. Erwiesen ist, dass der aus Tübingen stammende DJ mit der Veranstaltungsreihe »Verstehen Sie Bass« in seiner Stadt für ansprechend schweißtreibende Party-Nächte sorgte.
Den «kürzesten» Weg mit ihren Plattentaschen legen die Leipziger Jungs der Plug Dub Crew, Duc Ph & Full Contact und das Dub Plug Soundsystem zurück. Den ersten Ton an diesem Abend gibt die Plug Dub Crew an. Damit die Muskulatur geschmeidig wird und bleibt, werden Duc Ph & Full Contact dynamische Bewegungseinlagen, vom Plattenteller, durch die Boxen, auf die Tanzfläche, direkt in eure willigen Körper jagen.

Der sub.island-Abend mit Pokes, Hops, Orson, Duc Ph & Full Contact, der Plug Dub Crew (warm-up) und dem mächtigen Dub Plug Soundsystem trägt das Prädikat WERTVOLL. Frisch und zeitlos werden die Jungs Brücken zu anderen Musik-Genres schlagen, uns durch Raum und Bass auf eine psychische Ebene tragen. Und obendrein lassen wir uns die Luft aus den Lungenflügeln pressen. Wer nicht dabei ist, ist selber schuld.

[fA.-saNd.]


siehe auch: https://www.facebook.com/pages/Plug-Dub-Soundsystem/609184879208056, https://soundcloud.com/version111a, https://soundcloud.com/hops, https://www.mixcloud.com/downtownlyrics
Samstag, 24.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Perkele

Conne Island, Skinheads Leipzig und Endless Summer Booking präsentieren:

Perkele
The 3 Skins (Leipzig)

+ Support

Perkele. Übersetzt man das wörtlich, dann kommt „Teufel“ dabei heraus, ein finnischer Fluch. Die Band aus Göteborg klingt auch so: tOi!flisch gut! Während die meisten Göteborg wohl aus Krimis im Ersten kennen dürften, ist der Ursprung der Band wohl so unrühmlich wie passend, handelt es sich doch um einen Keller. Aber wie anders könnte Authentizität auch entstehen? Auf jeden Fall ein echter Hinhörer, der sandsteinrauen Stimme zu lauschen, die von Revolution, Spaß, den schönen Momenten und vielem mehr zu berichten weiß. Die verzerrten Gitarren und das klassische Punkschlagzeug runden das noch ab. Die teilweise fast folkigen Elemente führen dazu, dass ich, umso länger ich zuhöre, immer mehr das Bedürfnis bekomme, mir ein Bier zu schnappen, mitzugrölen und mich der Punk Rock Army, wie es auf ihrem Album Forever heißt, anzuschließen. Was auch schon die passende Überleitung ist, denn hier könnte der eine oder andere Urzeitfan ankommen und anmerken „Forever ist doch Popscheiße“, denn das Album ist tatsächlich etwas weniger punkig abgerotzt als vorangegangene. Aber eigentlich stört das wenig, denn Perkele beweisen auch auf ihrem neusten Album, dass sie noch ein echter Oi!-Kandidat sind und wohl auch bleiben werden. Auch wenn es keine großen Überraschungen gibt, bleibt doch nichts aus. Gerade spannend sind Texte wie He Loves Violence, in dem es um einen gewalttätigen Polizisten geht oder Give Me Your Money, in dem sich die Band darüber auslässt, wie Berühmtheit nur zum Geldverdienen genutzt wird. Allen, die Perkele noch nicht kennen kann ich nur empfehlen, sich diese Punksingalongmitgrölaction nicht entgehen zu lassen. Als Fazit lässt sich die Band am besten durch ein Zitat ihrer selbst beschreiben: „Come on, let´s go, it´s time for Revolution”.

siehe auch: perkele.bandworm.de/wp, facebook.com/3Skins
Sonntag, 25.10.2015, Einlass: 17:00 Uhr

Klub Sonntag w/ Sarah For Sure, OneTake, Katscha

Sarah For Sure (talking machines) /dj
OneTake (conne island) /dj
Katscha (keine party) /dj

Nach diesem unvergesslichen Sommer, in dem man ständig draußen sein musste, ist es schön, endlich wieder in nem dunklen Club rumzuasseln. All-sunday-long! Mensch, wie hab ich das vermisst. Da ist es auch (fast) scheißegal, wer spielt!

[Fee]


Mittwoch, 28.10.2015, Einlass: 18:00 Uhr

Halftime: Buzy A Birthday Bash

Drum.C (velocitysounds)
Twity (velocitysounds)
Schana (Girlz Edit)
Neele (Girlz Edit)
Conquista (LHiTP)
Fresh Green (LHiTP / Freshbuzyness)
Buzy A (LHiTP / Freshbuzyness)

siehe auch: https://www.facebook.com/buzya.gedit, https://www.facebook.com/freshbuzyness , https://www.facebook.com/girlzedit, https://soundcloud.com/nee-le, https://soundcloud.com/schana , https://mixcloud.com/freshbuzyness , https://soundcloud.com/dj-conquista
Donnerstag, 29.10.2015, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr

Nachtmenschen Tour 2015

Chefket

Live MC’s
Seit einigen Jahren tut sich in der deutschsprachigen (HipHop-) Kulturlandschaft bekanntlich wieder ziemlich viel. Vom aufstrebenden Battlerapper bis zum neuen »Superstar« der Szene ist eigentlich jede Stufe vertreten. Das mag zum einen mit dem deutlich einfacheren Einstieg im technischen Bereich (Mikrofon, Recordingkarten, etc.) zusammenhängen, aber wohl wesentlich entscheidender mit der gestiegenen Akzeptanz in der breiten Masse. War Rap, vor allem auf Deutsch, Mitte der 90er bis in die frühen 2000er eher eine Randerscheinung (gemessen am gesamtmusikalischen Spektrum) und in sich geschlossen, bedienen Künstler wie Casper oder Materia schon längst nicht mehr nur ein Musikgenre. Oft verschwimmen dabei die musikalischen Grenzen zu einem neuen Stil, ohne jetzt ein komplett neues Genre zu erfinden. Auch wenn dieses Schubladendenken ein Klassiker der hiesigen Journaille ist. Nichts für ungut.
Ein weiterer Vertreter dieser sich musikalisch nicht in eine Richtung festlegen wollenden Künstler ist Chefket. Ihn als schnöden Rapper zu bezeichnen, ist ebenso wenig richtig, wie als Gesangsinterpreten mit Souleinflüssen. Schon allein eine Vielzahl weiterer Einflüsse lässt eine Kategorisierung nicht zu. Natürlich liegt sein musikalischer Background eher beim Sprechgesang. Er kollaborierte bereits mit Samy Deluxe, Megaloh und Amewu (u.a.). Mit letzteren zum Song Live MC’s, der neben der aktuellen Single Rap & Soul zum Album Nachtmensch (2015) einen recht guten Einblick in seinen aktuelleren Output als MC gibt. Und für ihn (wie natürlich auch für einige andere) ist das titelgebende Live MC‘s nicht nur eine Phrase, wovon man sich bereits bei allen größeren Festivals und Tourstops überzeugen konnte (und sollte).
Chefket ist sicher nicht Jedermann/fraus Ding, aber auch schon längst kein Geheimtipp mehr. Sein musikalisches Schaffen ist über viele Zweifel erhaben, seine Sicht auf das Leben und die Gesellschaft sowieso. Es geht an diesem Abend also nicht darum dem »Jungen« (Jahrgang 1981) aus Heidenheim eine Chance zu geben, sondern nicht zu verpassen, wenn er den Laden abreißt.

[tizzoe.]

- präsentiert von: laut.de, Intro, 16Bars.de, dressedlikemachine, Rap.de -

siehe auch: https://www.facebook.com/chefket.official
Freitag, 30.10.2015, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

Hell Nights Tour 2015

Christian Death (usa)
Argyle Goolsby (usa)
the Other (ger)
Nim Vind (can)

Zwischen und nach den Bands:
Horror- & Punksounds w/ the legendary DJ DARKLAND (Gothik Pogo Party)

Seit gefühlten Urzeiten schon tourt die Horrorpunkband The Other jedes Jahr mit anderen Bands ihres Genres durch Deutschland. Seit 2008 jedes Jahr im Conne Island. The Other, also übersetzt so viel wie „Das Fremde/Unbekannte“, gilt dabei als die einflussreichste Band des Genres in Europa. Mit Kostümen inspiriert durch alte B-Horror-Filme ein bleibender Eindruck.
Für alle, die sich jetzt fragen, was denn Horrorpunk ist: Eine Mischung aus Punk und Deathrock mit Surfrock- und Rockabillyelementen. Klingt komplizierter als es ist. Vor allem im Aussehen ist viel Horror zu finden. Doch das schließt den Politikfaktor im Punk nicht aus. Das zeigt auch Nim Vind, der schon öfter auf der Hell Nights Tour dabei war, mit seiner Single Master Spider, die die Geschichte einer Demonstration erzählt. „Music for Outsiders“, wie er selbst sagt.
Deutlich mehr Horror bringen da Christian Death, die sich auch schon bei Veranstaltungen wie dem Wave-Gothic-Treffen beweisen konnten und jetzt das erste Mal bei der Hell Nights Tour dabei sind. Der Name soll eine Anspielung auf Christian Dior sein. Der Stil ist deutlich gothiger als beim Rest der Co-Interpreten.
Mit von der Partie ist außerdem ein nicht ganz unbekannter Name: Argyle Goolsby, der vielen noch als der Bassist von Blitzkid in Erinnerung sein dürfte, die nun sowohl für die Hell Nights Tour als auch für das Conne Island alte Bekannte sind. Das letzte Mal dabei waren sie 2012, kurz vor ihrer Auflösung. Nun tourt Argyle Goolsby weiter im Stile der Blitzkids durch die Welt.
Mit der Hell Nights Tour gibt es also auch 2015 ein halloweentaugliches Stromgitarrenspektakel, das sich kein Punk-, Horror- oder Gruselfan entgehen lassen sollte. Halloween kann kommen!


siehe auch: christiandeath.com, nimvind.com, https://www.facebook.com/theotherhorrorpunk, https://www.facebook.com/pages/Argyle-Goolsby/153651804665880

26.01.2021
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
info@conne-island.de, tickets@conne-island.de