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Termin: 13.11.2009

Café

Freitag, 13.11.2009, Einlass: 20:00 Uhr

Dritte Wahl
Radau AG

Zusamm-Rottung

siehe auch: dritte-wahl.de, zusammenrottung.de, myspace.com/drittewahlrostock, myspace.com/radauag, myspace.com/zusammrottungband
Dritte Wahl
& Radau AG und Zusamm-Rottung

Im Herbst 1988, also noch im Untergrund der DDR-Kultur, gaben drei Musiker ihr erstes Konzert in der Schülerspeisung Rostock/Evershagen. In ironischer Anspielung auf ihr eigenes Spielvermögen sowie der gesellschaftlichen Bedeutung von Menschen mit Widerspruchsgeist nannten sie sich DRITTE WAHL.
Die Band versteht es wie kaum eine andere, Elemente des Punk und Metal druckvoll mit ausdrucksstarken Texten zu verbinden. Live entwickelt sich Dritte Wahl zu einem richtigen Renner. Glaubhaft vermitteltes Lebensgefühl voller textlicher und musikalischer Dynamik verschmilzt mit einem wilden Pogo-Reigen vor der Bühne. Mitten in einer Garage in einem Neubauviertel in Hennigsdorf machten vier Punks ohrenbetäubenden Lärm, während rund fünfzehn Zuhörer „andächtig" den Klängen lauschten. „Ditt is ja `ne Zusamm-Rottung hier", kommentierte irgendjemand die Ansammlung – ob es der VoPo selbst war oder ein Punk, der ihn auf den Arm nehmen wollte, weiß heute niemand mehr so genau. Jedenfalls kam die Nachwuchskapelle aus der Kleinstadt nordwestlich von Berlin so im Frühjahr 1989 zu ihrem Namen. Ein halbes Jahr früher war die Gruppe entstanden.

Punks hatten in der DDR ein schweres Leben: Wer bunte Haare hatte, musste jederzeit damit rechnen, auf der Straße verhaftet und zumindest für 24 Stunden grundlos eingesperrt zu werden. Dabei konnte es auch passieren, dass ein Polizist zur Schere griff und dem jungen Mann oder der jungen Frau einen „ordentlichen" Haarschnitt verpaßte. In Berlin gab es zudem eine ganze Datei, in der nicht nur Punks, sondern auch Skins und Metal-Fans aufgeführt waren. Klar, dass es angesichts einer solchen Situation für eine Punk-Band kaum möglich war, aufzutreten. Bands brauchten in der DDR eine sogenannte „Einstufung". Das heißt, dass sie vor einer Kommission spielen und die Texte vorlegen mußten. Die Zusamm-Rottung hatten selbst kein Interesse daran, ihre Texte anzupassen, und so konnte die Band zu DDR-Zeiten nur wenige Male auftreten. Die eigentliche Geschichte begann also erst nach der Wende im Oktober 1989.
Über den Manager der Band Sandow kam die Gruppe in Kontakt mit dem Label Aggressive Rockproduktionen „AGR", das einen Plattenvertrag über drei LPs mit der Band abschloss. Gruppen wie Toxoplasma oder Slime hatten schon zu DDR-Zeiten zu den großen Vorbildern der Band gehört, und als die Hennigsdorfer die Möglichkeit hatten, beim selben Label aufzunehmen, übersah man die Nachteile des Vertrages. Bereits bei der ersten LP „Im Reich der wilden Tiere" gab es Probleme. Das Label hatte einen Produzenten egagiert, der bisher im Techno-Bereich tätig gewesen war. Dementsprechend unzufrieden war die Band mit dem Sound der CD. 1993 wurde die zweite Platte „Widerstand" aufgenommen, die weit besser klang.
Dananch begannen die Umbesetzungsprobleme, die die Zusamm-Rottung weit zurückwerfen sollte. Einige Jahre lang gab es lediglich auf Samplern wie „Schlachtrufe BRD", „Gegen Nazis" und „Sicher gibt es..." Lebenszeichen von der Band.

1998 DIETMAR STORK – gekürzt
Im Februar 2009 entschied sich die Band auf Wunsch vieler Fans zu einer Wiedervereinigung. Ihr erstes Konzert nach der Reunion absolvierte die Band am 7. August 2009 beim Resist to exist-Festival in Berlin.

Presseinfo



[aus dem CEE IEH #170]

06.12.2009
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