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NEWS

23.11.2021
Conne Island erneut geschlossen

20.11.2021
Statement des Conne Island zur Praxis Hallescher Hochschulgruppen

07.10.2021
Stellenausschreibung: Volle Stelle für Booking und Programmplanung

21.09.2021
Jahresbericht 2020

21.09.2021
CEE IEH 268 ist online | »

30.08.2021
Seminarreihe "Kritik und Eigensinn"

30.08.2021
CEE IEH 267 ist online! | »

15.06.2021
Stellenausschreibung: Ganze Stelle für technische Leitung

30.04.2021
CEEIEH #265 ist online! | »

29.04.2021
Presserat spricht Missbilligung gegen Leipziger Volkszeitung Online aus

13.04.2021
Ausschreibung: Halbe Stelle für Tickets und stellvertretende Geschäftsführung

08.03.2021
Aufzeichnung der Online-Lesung "Erinnern stören" vom 25.2.2021 ist online | »

03.03.2021
Ausschreibung: Neugestaltung eines Eingangsschilds für das Conne Island 2021 (verlängert bis 22.3.2021)

02.03.2021
CEE IEH #263 online! | »

01.03.2021
FSJler_in gesucht!

08.02.2021
Ausschreibung: Ganze Stelle für Booking

07.12.2020
CEE IEH #263 online! | »

01.12.2020
Ausschreibung: Halbe Stelle für Grafik und Layout

30.11.2020
Conne Island weiterhin geschlossen

26.11.2020
Werde Fördermitglied!

03.11.2020
Conne Island erneut geschlossen

07.10.2020
Caféöffnungszeiten im Herbst | »

18.09.2020
Ausschreibung: Ganze Stelle für Finanzen und stellvertretende Geschäftsleitung

18.09.2020
Start der Reihe "Inseln der Freiheit"

11.09.2020
Stellungnahme des Conne Island zur Berichterstattung der Leipziger Volkszeitung über den Prozessbeginn wegen eines Übergriffs während des HGich.T-Konzerts am 27.12.2019

25.05.2020
Corona: Öffnungszeiten und Jahrestickets

25.04.2020
Jahresbericht 2019 | »

01.04.2020
Projekt für Online-Lesekreise | »

16.03.2020
Conne Island geschlossen

08.01.2020
Stellungnahme des Conne Islands zum Übergriff beim HGich.T-Konzert am 27.12.2019

28.12.2019
Abbruch der Hgich.T Show am 27.12.2019

10.12.2019
Stellungnahme der Kritischen Jurist:innen Leipzig (KJL) und des Conne Islands zum Entzug der Gemeinnützigkeit des VVN-BDA

24.07.2019
Im Osten nichts Neues. Statement des Conne Island zum Wahljahr 2019

29.05.2019
Jahresbericht 2018 online! | »

07.03.2019
Ausgeladen. Nietzsche & the Wagners

05.11.2018
Scheinbar harmlos und unverdächtig - Antisemitismus in Zeiten des BDS

24.07.2018
Stellungnahme des Conne Island zum Vortrag von Thomas Maul

04.05.2018
Solidaritätserklärung mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur

01.11.2017
VVK-Stelle in Connewitz! | »

07.03.2017
Polizei Leipzig verharmlost sexualisierten Übergriff und wirft dem Conne Island zu Unrecht Rassismus vor

15.02.2017
Conne Island gewinnt Klage gegen Überwachungsmaßnahmen durch Verfassungsschutz

15.11.2016
Abgesagt! Talib Kweli | »

07.10.2016
Ein Schritt vor, zwei zurück

05.10.2016
Tickets ab jetzt auch im Drift! - Neue VVK-Stelle in Plagwitz | »

21.09.2016
Stellungnahme des Conne Islands zum Artikel der Bild-Zeitung vom 20.09.16 und den Vorwürfen des CDU Stadtrats Ansbert Maciejewski

13.01.2016
Pressemitteilung des Conne Island anlässlich der Naziangriffe auf Connewitz am 11.01.2016

07.04.2014
Sexismus, nein danke | »

17.09.2012
Unterstützung bei sexistischen Erfahrungen im Conne Island | »

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Alle Plakate, Flyer etc. für Juli 2016

Aktuelle Flyer und Plakate

07.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: A NIGHT OF THE LIVING DEAD

SAISONSTART MIT COCKTAILBAR!

R: George A. Romero, USA 1968, 93 min, dt. F

Die (verwesende) Mutter aller Zombie-Filme aus dem Jahr 1968, purer Horror in schwarz-weiß und Menschenfleisch essende Untote, die sich über eine amerikanische Kleinstadt hermachen.

Ein abgelegener Friedhof, irgendwo in der Einöde, nahe einer amerikanischen Kleinstadt. Die Geschwister Johnny (Russell Streiner) und Barbra (Judith O’Dea) wollen zum Grab ihres Vaters. "Barbra - sie kommen und holen dich!" Dieser Satz, den Johnny seiner Schwester im Scherz zuruft, soll schon Sekunden später grausame Wirklichkeit werden. Ein mysteriöser Fremder, blass und wankend, greift sie unvermittelt an. Kurz darauf ist Johnny tot, Barbra kann gerade noch in letzter Sekunde fliehen. Aber in Sicherheit ist sie noch lange nicht: In der kleinen Stadt sind alle tot, überall liegen Leichen. Mit einigen wenigen weiteren Überlebenden verschanzt sie sich daraufhin in einem einsam gelegenen Haus. Aber schon bald kratzen starre Totenhände an der Tür - die Leichen sind aus ihren Gräbern gekrochen und haben einen unbändigen Hunger auf Menschenfleisch. Für die kleine Schar Überlebender gibt es keine Hoffnung. Oder doch?

Der Zombie-Filmklassiker schlechthin. Irgendwo zwischen schreienden Lebenden und schweigenden Untoten soll auch hintergründige Kritik an am Rassismus und dem Vietnamkrieg zu finden sein. Mittlerweile ist aus dem Trash Kunst geworden, offiziell "erhaltenswertes Kulturgut" und Teil der Filmsammlung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA).

Saisonstart mit Cocktailbar und einer Einführung zu Zombies im Film von Anke Zechner, Filmwissenschaftlerin / Frankfurt am Main


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08.07.2016, 21:30 Uhr:

KINO: CODENAME U.N.C.L.E

R: Guy Ritchie, USA 2015, 116 min, OmU

Sie sehen verdammt cool aus und gehen einer tödlichen Profession nach: CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und KGB-Spion Illya Kuryakin (Armie Hammer) werden mitten im Kalten Krieg gezwungen, auf der Jagd nach einem weltweites Netzwerk von Kriminellen zusammen zu arbeiten. Denn USA und UDSSR sind sich einig: noch schlimmer als das atomare Wettrüsten zwischen ihnen ist die Atombombe in der Hand von skrupellosen Verbrechern. Nur die beiden Super-Agenten sind sich keineswegs einig. Sie können sich nicht riechen, streiten sich über ihre Vorgehensweise ebenso wie um die unscheinbare, aber attraktive Ostberliner Automechanikerin Gaby (Alicia Vikander), die den Schlüssel zur Schurken-Organisation darstellen soll. Außerdem ist, wie es sich für einen guten Spionage-Thriller gehört, längst nicht alles so, wie es scheint....

Der jüngste Wurf von Guy Ritchie ("Snatch", "Sherlock Holmes") ist eine Hommage an die Agenten-Thriller der 1960er Jahre, basierend auf der damaligen Kultserie "Solo für U.N.C.L.E." und gewohnt stilvoll, durchgeknallt und überraschen bis zur letzten Minute.


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09.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: ME AND EARL AND THE DYING GIRL

ME AND EARL AND THE DYING GIRL

R: Alfonso Gomez-Rejon, USA 2015, 106 min, OmU

Sensible und eingehende Tragikomödie über die ungewöhnliche Freundschaft eines jungen filmbesessenen Außenseiters mit einer krebskranken Mitschülerin.

Für den siebzehnjährigen Greg (Thomas Mann) ist jede Art von Geselligkeit ein lästiges Übel, von dem er sich fernhält, so gut es geht. Er will seine Ruhe, und am Besten geht es ihm, wenn er alleine ist. Die einzige Ausnahme stellen die Treffen mit seinem Kumpel Earl (RJ Cyler) dar, mit dem er einer gemeinsamen Leidenschaft frönt: Als Hommage an ihre Lieblingsfilme drehen die Jungs eigene liebevolle Trash-Versionen von ihnen. Während Greg es so unsichtbar wie möglich durch die Highschool schaffen will, drängt ihn seine Mutter (Connie Britton) dazu, Zeit mit seiner Mitschülerin Rachel (Olivia Cooke) zu verbringen – denn bei ihr wurde kürzlich Leukämie diagnostiziert. Greg soll sich um sie kümmern - und so auch aus seiner selbst gewählten Isolation herauskommen. Zunächst sind weder er noch Rachel von dem Vorhaben begeistert, zumal Rachel fürchtet, dass Greg sie nur aus Mitleid besucht. Doch als Greg ehrlich klarstellt, dass er bloß "auf Befehl" vorbeikommt, ist der Weg frei für eine gleichberechtigte, langsam wachsende Freundschaft, die das Leben beider Teenager nachhaltig verändern soll…

Regisseur Alfonso Gomez-Rejon schafft es auf beeindruckende Weise das Melodram um ein sterbendes Mädchen mit einer Feel-good-Komödie über das Heranwachsen zu verbinden, ohne dabei in Klischees abzurutschen. Me and Earl and the Dying Girl gewann auf dem Sundance Film Festival 2015 sowohl den Jury- als auch den Publikums-Preis.


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10.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: HASS – LA HAINE

HASS – LA HAINE

R: Mathieu Kassovitz, Frankreich 1995, 97 min, OmU

Französischer Klassiker des sozialkritischen Films in schwarz-weiß, der die Verhältnisse in den Banlieues in den Blick nimmt und aus der Perspektive der ausgegrenzten Jugendlichen aufzeigt, dass ihre Gewalt oftmals nur Ausdruck der Gewalt ist, die ihnen selbst angetan wird.

In "Hass" folgt der Zuschauer den Freunden Vinz (Vincent Cassel), Said (Said Taghmaoui) und Hubert (Hubert Koundé) 24 Stunden lang durch ihren tristen Alltag in einer Pariser Vorstadt, der geprägt ist von Langeweile, Drogen und Gewalt, von Ausgrenzung, Hoffnungslosigkeit und den ständigen Schikanen durch die Polizei. Als bei riots in ihrem Kiez einer ihrer Freunde von Polizisten lebensgefährlich verletzt, steigt der Hass und die Wut auf diese Welt, in der sie noch nie einen Platz hatten. Hoffend auf eine Verbesserung des Zustandes ihres Kumpels verbringen sie den Tag wie jeden anderen: sie kiffen, warten, stellen Unfug an, warten, prügeln sich, warten....bis die Nachricht vom Tod ihres Freundes verbreitet wird.

Der Film, 1995 vor dem Hintergrund eskalierender sozialer Proteste in Frankreich gedreht, ist ein politisches Statement und ein Versuch, die zunehmende Gewalt in den französischen Banlieues gesellschaftlich zu erklären und die strukturelle Gewalt aufzuzeigen, der die Jugendlichen ausgesetzt sind, ohne auch nur die geringste Chance, ihr zu entkommen. Mit seiner zweiten Regiearbeit "Hass", komplett in schwarz-weiß gedreht und mit realen Aufnahmen von Protesten seiner Zeit aufgefüllt, schuf Mathieu Kassovitz 1995 einen Meilenstein des modernen französischen Kinos, der zurecht in Cannes 2015 den Preis für die beste Regie gewann und heute als absoluter Kultfilm gilt.


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12.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: CODENAME U.N.C.L.E

CODENAME U.N.C.L.E

R: Guy Ritchie, USA 2015, 116 min, OmU

Sie sehen verdammt cool aus und gehen einer tödlichen Profession nach: CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und KGB-Spion Illya Kuryakin (Armie Hammer) werden mitten im Kalten Krieg gezwungen, auf der Jagd nach einem weltweites Netzwerk von Kriminellen zusammen zu arbeiten. Denn USA und UDSSR sind sich einig: noch schlimmer als das atomare Wettrüsten zwischen ihnen ist die Atombombe in der Hand von skrupellosen Verbrechern. Nur die beiden Super-Agenten sind sich keineswegs einig. Sie können sich nicht riechen, streiten sich über ihre Vorgehensweise ebenso wie um die unscheinbare, aber attraktive Ostberliner Automechanikerin Gaby (Alicia Vikander), die den Schlüssel zur Schurken-Organisation darstellen soll. Außerdem ist, wie es sich für einen guten Spionage-Thriller gehört, längst nicht alles so, wie es scheint....

Der jüngste Wurf von Guy Ritchie ("Snatch", "Sherlock Holmes") ist eine Hommage an die Agenten-Thriller der 1960er Jahre, basierend auf der damaligen Kultserie "Solo für U.N.C.L.E." und gewohnt stilvoll, durchgeknallt und überraschen bis zur letzten Minute.


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14.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: SLEEPY HOLLOW

SLEEPY HOLLOW

R: Tim Burton, USA 1999, 105 min, OmU

Der New Yorker Polizist Ichabod Crane (Johnny Depp) wird Ende des 18. Jahrhunderts in die verschlafene Gemeinde Sleepy Hollow geschickt, um dort eine grauenvolle Mordserie aufzuklären: drei Menschen fielen ihr bereits zum Opfer, alle wurden ohne Kopf aufgefunden. Im Gegensatz zu den Stadtbewohnern weigert sich der rational denkende Crane zunächst, an eine übernatürliche Erklärung zu glauben und tut die Geschichten von einem kopflosen Reiter als Mythos der einfachen Dorfbevölkerung ab. Doch als er mit eigenen Augen Zeuge der Bluttat wird, wird das Wertesystem des rationalen Kopfmenschen Crane auf den Kopf gestellt.

Ein brilliant agierender Johnny Depp in einem mitreißenden Horror-Märchen von Altmeister Tim Burton. Sleepy Hollow verbindet klassische Horrorfilm-Atmosphäre mit dem morbiden Look von "Nightmare Before Christmas" und Comicästhetik moderner Superhelden-Filme.


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15.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: ME AND EARL AND THE DYING GIRL

ME AND EARL AND THE DYING GIRL

R: Alfonso Gomez-Rejon, USA 2015, 106 min, OmU

Sensible und eingehende Tragikomödie über die ungewöhnliche Freundschaft eines jungen filmbesessenen Außenseiters mit einer krebskranken Mitschülerin.

Für den siebzehnjährigen Greg (Thomas Mann) ist jede Art von Geselligkeit ein lästiges Übel, von dem er sich fernhält, so gut es geht. Er will seine Ruhe, und am Besten geht es ihm, wenn er alleine ist. Die einzige Ausnahme stellen die Treffen mit seinem Kumpel Earl (RJ Cyler) dar, mit dem er einer gemeinsamen Leidenschaft frönt: Als Hommage an ihre Lieblingsfilme drehen die Jungs eigene liebevolle Trash-Versionen von ihnen. Während Greg es so unsichtbar wie möglich durch die Highschool schaffen will, drängt ihn seine Mutter (Connie Britton) dazu, Zeit mit seiner Mitschülerin Rachel (Olivia Cooke) zu verbringen – denn bei ihr wurde kürzlich Leukämie diagnostiziert. Greg soll sich um sie kümmern - und so auch aus seiner selbst gewählten Isolation herauskommen. Zunächst sind weder er noch Rachel von dem Vorhaben begeistert, zumal Rachel fürchtet, dass Greg sie nur aus Mitleid besucht. Doch als Greg ehrlich klarstellt, dass er bloß "auf Befehl" vorbeikommt, ist der Weg frei für eine gleichberechtigte, langsam wachsende Freundschaft, die das Leben beider Teenager nachhaltig verändern soll…

Regisseur Alfonso Gomez-Rejon schafft es auf beeindruckende Weise das Melodram um ein sterbendes Mädchen mit einer Feel-good-Komödie über das Heranwachsen zu verbinden, ohne dabei in Klischees abzurutschen. Me and Earl and the Dying Girl gewann auf dem Sundance Film Festival 2015 sowohl den Jury- als auch den Publikums-Preis.


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16.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: IM STRAHL DER SONNE

IM STRAHL DER SONNE

R: Vitaly Mansky, RUS/Nordkorea 2015, 94 min, OmU

Nordkorea: Ein Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, das von einem selbstverliebten, leicht durchgeknallten Diktator mit einer Vorliebe für große Waffen beherrscht wird, so das weit verbreitete Bild. Wenig aber ist über das Innenleben der nordkoreanischen Gesellschaft bekannt. Der russische Filmemacher Vitaly Mansky durfte dort drehen und bietet mit seinem Film Im Strahl der Sonne einen ungewöhnlich intimen Einblick in das Land. Mansky begleitet die achtjährige Sin Mi und ihre Familie und zeigt, wie sie auf ein Leben in einer "perfekten" Gesellschaft vorbereitet wird, mit Fahnenappell, Arbeiterliedern und nur dem Wunsch, Volk und Führer dienen zu dürfen. Die Inszenierung des Regimes, das jeden Schritt des Drehs bestimmte und überwachte, wird vom Regisseur aufgenommen und zu einer tragischen Komödie umgekehrt - subtil, aber eindeutig genug, dass Nordkorea die Veröffentlichung des Films verhindern wollte. "Ich wollte einen Film über das echte Leben in Nordkorea drehen", erklärt Mansky, "aber es gibt dort kein echtes Leben wie wir es kennen. Es gibt lediglich eine bestimmte Vorstellung vom ‚richtigen‘ Leben." Der Film feierte auf dem DOK Leipzig 2015 seine Premiere.

This is a film about the ideal life in an ideal country. About how new ideal people are joining this perfect world. We can see how much effort the North Korean people have to undertake to make this ideal world work. Every North Korean is ready to give his life for this world.
We see the process of the creation of these ideals, we see a girl in an ideal school, the daughter of ideal parents, working at ideal factories, living in an ideal apartment in the center of the capital of North Korea. The girl is going to be prepared to enter the children’s union to be a part of the ideal society, living in the eternal rays of the sun, the symbol of the great leader of the people, Kim Il-sung.


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17.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO FÄLLT AUS!

FÄLLT AUS!


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19.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: STARLET

California Über Alles:

STARLET

R: Sean Baker, USA 2012, 103 min, OmU

Für zwei Dinge ist das sonnige San Fernando Valley bekannt: Alte Menschen und die Pornoindustrie. Zwischen diesen beiden Extremen siedelt Sean Baker seine stark fotografierte Charakterstudie STARLET an. Geschildert wird die ungewöhnliche Freundschaft von Jane zur 85jährigen Sadie. Zwischen Porno-Set und Bingo-Halle platziert er die Geschichte einer einfühlsam inszenierten Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die so unterschiedlichen und im Kern doch so ähnlich sind.

Mit einer Einführung.


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21.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: NIGHT WILL FALL

über/lager/leben: Filme zum Holocaust

NIGHT WILL FALL

R: André Singer, GB/Isreal/USA 2014, 75 min, OmU

„Im Frühling 1945“, hört man die Stimme des Erzählers sagen, während im Hintergrund idyllische Landschaften vorbeiziehen, „kamen die nach Alliierten auf ihrem Weg in das Herz Deutschlands nach Bergen-Belsen. Gepflegte und ansehnliche Obstgärten und gut bestückte Bauernhöfe säumten den Weg. Der britische Soldat bewunderte den Ort und seine Einwohner. Bis er einen Geruch wahrnahm...“

Bei ihrem Vorstoß über Europa entdecken – und befreien – die Alliierten im Jahr 1945 die ersten Konzentrationslager und sind dort mit dem unvorstellbarsten Grauen direkt konfrontiert. Aus dem Entsetzen über die Grausamkeiten entsteht das Bedürfnis, die Verbrechen der Nazis zu dokumentieren und den Zivilisationsbruch als ewige Mahnung in Bildern festzuhalten. Unter britischer Leitung entsteht ein ehrgeiziges Projekt für die Erstellung eines Dokumentarfilms, sogar Alfred Hitchcock wird als Berater eingeflogen – der Film aber wird nie beendet. Das historische Filmmaterial verschwand in Archiven und wurde dort vergessen. 70 Jahre später nahm hat sich der Regisseur André Singer dieser Geschichte und gleichfalls dem unveröffentlichten Filmmaterial an. Sein Film und die Aufnahmen halten die Erinnerung an den Holocaust aufrecht – und zugleich die Warnung: Nie Wieder.


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23.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: MUSTANG

MUSTANG

R: Deniz Gamze Ergüven, Türkei/Frankreich/BRD 2015, 94 min, OmU

Einfühlsamer und kraftvoller Film über fünf junge Schwestern in der Türkei und ihren Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung in einer von Religion und patriarchalischer Tradition dominierten Gesellschaft.

Sommer in einem Dorf im Norden der Türkei. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Schwarzen Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Handys und Telephone werden verboten, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern – allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt – beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen. Einfühlsam und kraftvoll zugleich setzt die junge türkisch-französische Regisseurin Deniz Gamze Ergüven die unzähmbare Lebenslust der fünf Schwestern in Szene, die sich in einer von Männern dominierten Gesellschaft ihr Recht auf Selbstbestimmung erkämpfen. Der Wunsch nach Freiheit aber sieht sich ständig konfrontiert mit der Brutalität religiös-patriarchaler Tradition. Und nicht alle haben die Kraft, diesen Kampf bis zum Ende zu führen.
Der Film der Regisseurin Deniz Gamze Ergüven ist selbst Teil dieses Kampfes für Freiheit und weibliche Selbstbestimmung: Die Türkei weigerte sich, den Film für die Oscar-Verleihung einzureichen, weshalb er als französische Produktion in der Kategorie bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.

Early summer in a village in Northern Turkey. Five free-spirited teenaged sisters splash about on the beach with their male classmates. Though their games are merely innocent fun, a neighbor passes by and reports what she considers to be illicit behavior to the girls’ family. The family overreacts, removing all “instruments of corruption,” like cell phones and computers, and essentially imprisoning the girls, subjecting them to endless lessons in housework in preparation for them to become brides. As the eldest sisters are married off, the younger ones bond together to avoid the same fate. The fierce love between them empowers them to rebel and chase a future where they can determine their own lives in Deniz Gamze Ergüven’s debut, a powerful portrait of female empowerment.


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24.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: IM STRAHL DER SONNE

IM STRAHL DER SONNE

R: Vitaly Mansky, RUS/Nordkorea 2015, 94 min, OmU

Nordkorea: Ein Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, das von einem selbstverliebten, leicht durchgeknallten Diktator mit einer Vorliebe für große Waffen beherrscht wird, so das weit verbreitete Bild. Wenig aber ist über das Innenleben der nordkoreanischen Gesellschaft bekannt. Der russische Filmemacher Vitaly Mansky durfte dort drehen und bietet mit seinem Film Im Strahl der Sonne einen ungewöhnlich intimen Einblick in das Land. Mansky begleitet die achtjährige Sin Mi und ihre Familie und zeigt, wie sie auf ein Leben in einer "perfekten" Gesellschaft vorbereitet wird, mit Fahnenappell, Arbeiterliedern und nur dem Wunsch, Volk und Führer dienen zu dürfen. Die Inszenierung des Regimes, das jeden Schritt des Drehs bestimmte und überwachte, wird vom Regisseur aufgenommen und zu einer tragischen Komödie umgekehrt - subtil, aber eindeutig genug, dass Nordkorea die Veröffentlichung des Films verhindern wollte. "Ich wollte einen Film über das echte Leben in Nordkorea drehen", erklärt Mansky, "aber es gibt dort kein echtes Leben wie wir es kennen. Es gibt lediglich eine bestimmte Vorstellung vom ‚richtigen‘ Leben." Der Film feierte auf dem DOK Leipzig 2015 seine Premiere.

This is a film about the ideal life in an ideal country. About how new ideal people are joining this perfect world. We can see how much effort the North Korean people have to undertake to make this ideal world work. Every North Korean is ready to give his life for this world.
We see the process of the creation of these ideals, we see a girl in an ideal school, the daughter of ideal parents, working at ideal factories, living in an ideal apartment in the center of the capital of North Korea. The girl is going to be prepared to enter the children’s union to be a part of the ideal society, living in the eternal rays of the sun, the symbol of the great leader of the people, Kim Il-sung.


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26.07.2016, 10:00 Uhr:

United on Wheels – Deine, meine, unsere Stadt! - Skate Days

Sommerangebot des Conne Islands für geflüchtete Kinder und Jugendliche.

Die Teilnahme ist begrenzt. Anmeldung unter: anmeldungworkshop@conne-island.de

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Skate Days
26.07. und 27.07.16 // 10:00 – 14:00 Uhr // Clara-Zetkin-Park

Du wolltest schon immer mal auf einem Skateboard stehen, dann komm zu unserem zweitägigen Skate-Workshop in den Clara-Zetkin-Park. Die Jungs und Mädels vom urban Sousl e.V. zeigen dir, wie du das Brett unter deinem Füßen zum rollen bringst. Skateboards, Helme und Schützer sind vor Ort.

You have always wanted to stand on a skateboard, then come to our two-day workshop in the Clara-Zetkin-Park. The boys and girls from the Urban Souls e.V. will show you how to set the board underneath your feed into motion. Skateboards, Helmets and pads will be available for free.

Vous voulez faire l’expérience de skate-boarding depuis toujours? Nous faisons un atelier de skate-board de 2 jours dans le parc Clara Zetkin. Les garçons et les filles de Urban Soul e. V. vous montrent comment manier le skate-board. Des Skate-boards, des casques et protections sont à la disposition.


Flyer


27.07.2016, 10:00 Uhr:

United on Wheels – Deine, meine, unsere Stadt! - Skate Days

Sommerangebot des Conne Islands für geflüchtete Kinder und Jugendliche.

Die Teilnahme ist begrenzt. Anmeldung unter: anmeldungworkshop@conne-island.de

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Skate Days
26.07. und 27.07.16 // 10:00 – 14:00 Uhr // Clara-Zetkin-Park

Du wolltest schon immer mal auf einem Skateboard stehen, dann komm zu unserem zweitägigen Skate-Workshop in den Clara-Zetkin-Park. Die Jungs und Mädels vom urban Sousl e.V. zeigen dir, wie du das Brett unter deinem Füßen zum rollen bringst. Skateboards, Helme und Schützer sind vor Ort.

You have always wanted to stand on a skateboard, then come to our two-day workshop in the Clara-Zetkin-Park. The boys and girls from the Urban Souls e.V. will show you how to set the board underneath your feed into motion. Skateboards, Helmets and pads will be available for free.

Vous voulez faire l’expérience de skate-boarding depuis toujours? Nous faisons un atelier de skate-board de 2 jours dans le parc Clara Zetkin. Les garçons et les filles de Urban Soul e. V. vous montrent comment manier le skate-board. Des Skate-boards, des casques et protections sont à la disposition.


Flyer


28.07.2016, 20:30 Uhr:

KINO: STIMMEN AUS DEM WALD - OUT OF THE FOREST

über/lager/leben: Filme zum Holocaust

STIMMEN AUS DEM WALD - OUT OF THE FOREST

R: Limor Pinhasov Ben Yosef, Yaron Kaftori Ben Yosef, Israel 2003, 93 min, OmU

Einführender Vortrag und anschließende Diskussion mit Ekaterina Makhotina, Historikerin/Bonn

„Freitag, 11. Juli 1941. Das Wetter ist schön. Es weht ein warmer Wind. Der Himmel ist nur leicht bewölkt. Vom Wald her hört man Schüsse.” Mit diesen Worten beginnt das Tagebuch von Kazimierz Sakowicz, einem Polen aus Ponar, einem kleinen Dorf zehn Kilometer westlich von Vilnius, der Hauptstadt von Litauen. Zwischen 1941 und 1944 wurden hier mehr als 100.000 Menschen ermordet, zum größten Teil Juden und Jüdinnen. Ausgehend von diesem Tagebuch berichtet Out of the Forest von Menschen, die in unmittelbarer Nähe eines Massenhinrichtungsplatzes lebten - wie das junge Mädchen, deren Kühe auf den Gräbern weideten; die Frau, die sich weigerte, einen Gefangenen in ihr Haus zu lassen, der kurz zuvor der Exekution entkommen konnte; der Mann, der mit den Kleidern der Toten Handel trieb. Der Film ist auch eine Geschichte über Nachbarschaft in schlechten Zeiten.

Mit einem einführenden Vortrag und anschließender Diskussion mit Dr. Ekaterina Makhotina, wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte Osteuropas der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt die Gedächtnis- und Geschichtskultur im östlichen Europa und im Besonderen die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und Holocaust in Litauen.


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29.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: MUSTANG

MUSTANG

R: Deniz Gamze Ergüven, Türkei/Frankreich/BRD 2015, 94 min, OmU

Einfühlsamer und kraftvoller Film über fünf junge Schwestern in der Türkei und ihren Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung in einer von Religion und patriarchalischer Tradition dominierten Gesellschaft.

Sommer in einem Dorf im Norden der Türkei. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Schwarzen Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Handys und Telephone werden verboten, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern – allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt – beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen. Einfühlsam und kraftvoll zugleich setzt die junge türkisch-französische Regisseurin Deniz Gamze Ergüven die unzähmbare Lebenslust der fünf Schwestern in Szene, die sich in einer von Männern dominierten Gesellschaft ihr Recht auf Selbstbestimmung erkämpfen. Der Wunsch nach Freiheit aber sieht sich ständig konfrontiert mit der Brutalität religiös-patriarchaler Tradition. Und nicht alle haben die Kraft, diesen Kampf bis zum Ende zu führen.
Der Film der Regisseurin Deniz Gamze Ergüven ist selbst Teil dieses Kampfes für Freiheit und weibliche Selbstbestimmung: Die Türkei weigerte sich, den Film für die Oscar-Verleihung einzureichen, weshalb er als französische Produktion in der Kategorie bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.

Early summer in a village in Northern Turkey. Five free-spirited teenaged sisters splash about on the beach with their male classmates. Though their games are merely innocent fun, a neighbor passes by and reports what she considers to be illicit behavior to the girls’ family. The family overreacts, removing all “instruments of corruption,” like cell phones and computers, and essentially imprisoning the girls, subjecting them to endless lessons in housework in preparation for them to become brides. As the eldest sisters are married off, the younger ones bond together to avoid the same fate. The fierce love between them empowers them to rebel and chase a future where they can determine their own lives in Deniz Gamze Ergüven’s debut, a powerful portrait of female empowerment.


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30.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: DER SCHWARZE NAZI

DER SCHWARZE NAZI

R: Tilman König, Karl-Friedrich König, BRD 2016, 90 min, OmeU

Deutsch mit engl. UT!
German with English subtitles!

Der Kongolese Sikumoya bricht unter dem Druck von Alltagsrassismus zusammen und landet im Krankenhaus; im Koma vollzieht er eine groteske Metamorphose zum "Deutschesten aller Deutschen", überholt WutbürgerInnen und Neonazis von rechts und macht ihnen ihre Ideologie streitig. Durch seinen Kampf gegen amerikanische Handys und den "undeutschen" sächsischen Akzent gewinnt er wachsende Unterstützung und kandidiert gar für das Amt des Parteichefs der neonazistischen Partei Nationale Patrioten Ost (NPO).

Eine bitterböse und zynische Groteske aus Leipzig, die angesichts der deutschen und besonders sächsischen Verhältnisse nicht aktueller sein könnte. Die Regisseure wollen mit dem Film "den plumpen Rassismus entlarven, der sich hinter dem Bild des Fremden, der grundsätzlich nicht in unsere Kultur passe, verbirgt." Zugleich soll die Groteske Fragen aufwerfen: “Was ist eigentlich Deutsch?” “Was verstehen wir unter Integration?” und “Sind die Wutbürger selbst überhaupt so integriert, wie sie es von anderen verlangen?” So setzt er die Forderung nach Integration in ein neues Licht: Was wäre denn, wenn sich die Zugewanderten tatsächlich an denjenigen orientieren würden, die derzeit am aggressivsten und lautesten "deutsch" sind?
Der Film wurde von dem Leipziger Regisseur-Duo Tilman und Karl-Friedrich König (2Könige Filmproduktion) in Zusammenarbeit mit Cinemabstruso Leipzig und dem Cineart Dresden produziert und feierte (passenderweise) am 1. April diesen Jahres Premiere.

The movie-grotesque “DER SCHWARZE NAZI” deals with the congolese Sikumoya. Some years ago he came to Germany as a political refugee and now he has to get German citizenship or face extradition. Sikumoya is an enthusiast of the works of Goethe and Schiller and values Germany as a treasure of culture. In the citizenship course, the family of his german girlfriend and daily life he is confronted with racism and prejudice. Sikumoya, erudite and studious; however, is continually accused of not quite adapting to the German culture. He responds by modeling himself on supposedly typical German culture: a German flag on the wall, cool “Pils” with German folk-music and a hard language-training to get rid of his accent. But a Nazi-group and his mother-in-law who only accepts him as a Guest in Germany, wear him down until he breaks. Sikumoya gets rushed to hospital. In a coma, a transformation takes place. When he wakes up, he is the “perfect German”. Sikumoya soon meets the NPO -National East Patriots, who because of anti-constitutional racism have a banning-procedure against them underway. Sikumoya is offered the position as Integration Representative. He's supposed to act as the facade for the Party and divert the arguments of their critics. However Sikumoya won't play as the puppet and instead overtakes the Neo-nazis from the right. The “BLACK NAZI” gives rise to confusion and constant irritation. Sikumoya begins to turn his conception of “Germanness” against the Nazis themselves, singling out comrades as “Un-German”.


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31.07.2016, 21:00 Uhr:

KINO: IM STRAHL DER SONNE

IM STRAHL DER SONNE

R: Vitaly Mansky, RUS/Nordkorea 2015, 94 min, OmU

Nordkorea: Ein Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, das von einem selbstverliebten, leicht durchgeknallten Diktator mit einer Vorliebe für große Waffen beherrscht wird, so das weit verbreitete Bild. Wenig aber ist über das Innenleben der nordkoreanischen Gesellschaft bekannt. Der russische Filmemacher Vitaly Mansky durfte dort drehen und bietet mit seinem Film Im Strahl der Sonne einen ungewöhnlich intimen Einblick in das Land. Mansky begleitet die achtjährige Sin Mi und ihre Familie und zeigt, wie sie auf ein Leben in einer "perfekten" Gesellschaft vorbereitet wird, mit Fahnenappell, Arbeiterliedern und nur dem Wunsch, Volk und Führer dienen zu dürfen. Die Inszenierung des Regimes, das jeden Schritt des Drehs bestimmte und überwachte, wird vom Regisseur aufgenommen und zu einer tragischen Komödie umgekehrt - subtil, aber eindeutig genug, dass Nordkorea die Veröffentlichung des Films verhindern wollte. "Ich wollte einen Film über das echte Leben in Nordkorea drehen", erklärt Mansky, "aber es gibt dort kein echtes Leben wie wir es kennen. Es gibt lediglich eine bestimmte Vorstellung vom ‚richtigen‘ Leben." Der Film feierte auf dem DOK Leipzig 2015 seine Premiere.

This is a film about the ideal life in an ideal country. About how new ideal people are joining this perfect world. We can see how much effort the North Korean people have to undertake to make this ideal world work. Every North Korean is ready to give his life for this world.
We see the process of the creation of these ideals, we see a girl in an ideal school, the daughter of ideal parents, working at ideal factories, living in an ideal apartment in the center of the capital of North Korea. The girl is going to be prepared to enter the children’s union to be a part of the ideal society, living in the eternal rays of the sun, the symbol of the great leader of the people, Kim Il-sung.


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