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NEWS

07.12.2020
CEE IEH #263 online! | »

01.12.2020
Ausschreibung: Halbe Stelle für Grafik und Layout

30.11.2020
Conne Island weiterhin geschlossen

26.11.2020
Werde Fördermitglied!

03.11.2020
Conne Island erneut geschlossen

07.10.2020
Caféöffnungszeiten im Herbst | »

18.09.2020
Ausschreibung: Ganze Stelle für Finanzen und stellvertretende Geschäftsleitung

18.09.2020
Start der Reihe "Inseln der Freiheit"

11.09.2020
Stellungnahme des Conne Island zur Berichterstattung der Leipziger Volkszeitung über den Prozessbeginn wegen eines Übergriffs während des HGich.T-Konzerts am 27.12.2019

25.05.2020
Corona: Öffnungszeiten und Jahrestickets

25.04.2020
Jahresbericht 2019 | »

01.04.2020
Projekt für Online-Lesekreise | »

16.03.2020
Conne Island geschlossen

08.01.2020
Stellungnahme des Conne Islands zum Übergriff beim HGich.T-Konzert am 27.12.2019

28.12.2019
Abbruch der Hgich.T Show am 27.12.2019

10.12.2019
Stellungnahme der Kritischen Jurist:innen Leipzig (KJL) und des Conne Islands zum Entzug der Gemeinnützigkeit des VVN-BDA

24.07.2019
Im Osten nichts Neues. Statement des Conne Island zum Wahljahr 2019

29.05.2019
Jahresbericht 2018 online! | »

07.03.2019
Ausgeladen. Nietzsche & the Wagners

05.11.2018
Scheinbar harmlos und unverdächtig - Antisemitismus in Zeiten des BDS

24.07.2018
Stellungnahme des Conne Island zum Vortrag von Thomas Maul

04.05.2018
Solidaritätserklärung mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur

01.11.2017
VVK-Stelle in Connewitz! | »

07.03.2017
Polizei Leipzig verharmlost sexualisierten Übergriff und wirft dem Conne Island zu Unrecht Rassismus vor

15.02.2017
Conne Island gewinnt Klage gegen Überwachungsmaßnahmen durch Verfassungsschutz

15.11.2016
Abgesagt! Talib Kweli | »

07.10.2016
Ein Schritt vor, zwei zurück

05.10.2016
Tickets ab jetzt auch im Drift! - Neue VVK-Stelle in Plagwitz | »

21.09.2016
Stellungnahme des Conne Islands zum Artikel der Bild-Zeitung vom 20.09.16 und den Vorwürfen des CDU Stadtrats Ansbert Maciejewski

13.01.2016
Pressemitteilung des Conne Island anlässlich der Naziangriffe auf Connewitz am 11.01.2016

07.04.2014
Sexismus, nein danke | »

17.09.2012
Unterstützung bei sexistischen Erfahrungen im Conne Island | »

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Alle Plakate, Flyer etc. für den 29.09.2015

Aktuelle Flyer und Plakate

29.09.2015, 20:00 Uhr:

»Für immer Punk möchte ich sein...« Oder wozu braucht es heute noch linke Zentren?

Roter Salon im Conne Island präsentiert:

Podiumsdiskussion mit Uli Krug (Bahamas), Tanja Russack (Conne Island) und Roger Behrens (Testcard)

Linke Zentren verstehen sich als Freiräume für selbstbestimmte Lebensformen und Kultur, als Orte politischer Gegenöffentlichkeit und kritischer politischer Diskussionen. Zudem erheben sie den Anspruch, sich zumindest partiell der kapitalistischen Verwertungslogik zu entziehen.

Standen sie in den 70er Jahren noch für ›gelebten Widerstand‹ gegen das System, verwandelten sie sich nach dem Ende des Realsozialismus zusehends in Schlupflöcher linker Debatten oder – gerade in Ostdeutschland – in Räume antifaschistischer Selbstverteidigung. Mit dem ›Aufstand der Abständigen‹ (2000) standen jedoch sowohl Antifa als auch alternative Zentren auf der Seite der zivilgesellschaftlichen Sieger gegen den auf Alltagshandeln, latente Einstellungen, einige ›national befreite Zonen‹ in der Provinz und Splitterparteien zurückgedrängten Neonazismus. Klare politische Abgrenzungen waren schwierig geworden.

Seit den 90ern wurde in linken Zentren aber auch über Popkultur als umkämpftes Feld, auf dem Subversion und linke Politik möglich seien, gestritten. Im Osten wirkte die kulturelle Opposition als Speerspitze nachholender Modernisierung, ansonsten entpuppte sich der Anspruch auf Abgrenzung vom System indes allzu häufig als Selbstbetrug. Jegliche subkulturelle Auflehnungsgeste erwies sich als konsumierbar. Die Schattenseite der Pluralisierung und Flexibilisierung von Lebensstilen, die Tendenz zur ökonomischen Selbstoptimierung machte auch vor linken Zentren nicht Halt.

Im No-Legida-Deutschland und gerade im 1000-Jahre-Party-Leipzig bilden sie daher kaum noch gesellschaftliche Kontrapunkte. Als Publikumsmagnet für engagierte Bildungsgewinner erscheinen sie vielmehr als Baustein einer staatlich formierten Zivilgesellschaft, die Imperative der herrschenden Wirtschaftsordnung durchsetzt.

Um jenseits von vergangenheits- oder gegenwartsbezogenen Romantisierungen die Relevanz linker Zentren zu bestimmen, lädt der Rote Salon zum Podiumsgespräch, um mit Publikum und Gästen zu einer Diskussion anzuregen, die über eingespielte Denkgewohnheiten hinausreicht und die Praxis linker Zentren im Lichte einer zeitgemäßen Gesellschaftsanalyse bewertet.

gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung und Bündnis 90/Die Grünen


Flyer


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24.01.2021
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
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