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Best-of-Eimsbush Reggae


Sam Ragga Band

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Reggae hat hierzulande seine eigene Geschichte, und die Wurzeln stecken tief im Punk-Reggae-Crossover der 80er. The Clash und unzählige andere britische Bands, Ska und Dub schwappten von der Insel aufs Festland. Speziell in Hamburg hat Reggae ein gewisse Tradition. Im "Störtebecker" und in der Flora gab es in den 80ern die ersten Dances und Clashs mit Soundsystems aus England. Anfang der 90er wurde die Dub Conference zur Institution. Soundsystems wie Di Iries, Dub Me Ruff und Silly Walks waren unterwegs und prägten das Verständnis von Reggae auch über Hamburg hinaus. Aus dieser Sozialisation stammen auch Eißfeldt aka Jan Delay und seine Absoluten Beginner. Diese und weitere Verdächtige beschlossen 96, dass es an der Zeit sei, selbst eine Reggaeband zu gründen. Jan Delays "Searching for the Jan Soul Rebels" war das wahrnehmbare Produkt der Sam Ragga Band, die sich immer mehr als eine Crowd mit wechselnde Mitgliedern als eine klassische Combo verstand. "Wir haben nicht den Anspruch, eine Jamaika-Reggae-Platte zu machen... Wir greifen die Idee des Reggae auf und machen was eigenes draus. Wir bezeichnen das als Pop. Als populäre Musik nicht zwangläufig Radiopop. Basis der Musik ist der Reggae..." Soweit Gitarrist Marc Wilkes, nebenbei auch einer der Aktivisten des einschlägig bekannten Eimsbush-Labels. Genauso wie die meisten der anderen gefeaturten Künstler aus diesem Umfeld stammen. Man kennt sich von gemeinsamen Touren, diversen Studioprojekten und von gemeinsamen Festivals, und so könnte man Sam Ragga als eine Art Best-of-Eimsbush Reggae sehen. Wir werden es erleben...

Kay
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last modified: 28.3.2007