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CEE IEH-ARCHIV
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#261, März 2020

Aktuelles Heft

INHALT #261

Titelbild
Wahlen und andere Wahnsinnigkeiten
• das erste: Ein neuer Ordnungsbund für Thüringen
• inside out: Stellungnahme der Kritischen Jurist:innen Leipzig (KJL) und des Conne Islands zum Entzug der Gemeinnützigkeit des VVN-BDA vom 10.12.2019
• inside out: Stellungnahme des Conne Islands zum Übergriff beim HGich.T-Konzert am 27.12.2019
Tarek (K.I.Z.)
Die Sterne? Schon mal gehört…
Russian Circles × Torche
Turbostaat
Turbostaat
• review-corner buch: Chaos und Betriebsunfälle
• position: I hate to say we told you so!
• doku: Wir müssen doch etwas tun!
• das letzte: Das letzte Interview

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Das letzte Interview

In der heißen Phase des Wettstreits um die Führung der christdemokratischen CDU konnten wir ein exklusives Interview mit einem älteren Mitglied der CDU-Basis führen, welches uns seine Sicht der Dinge ausführlich schilderte. Der ältere Mann stellte sich uns als Fritz März vor.


CEE-IEH-Redaktion: Vielen Dank, dass Sie so kurzfristig Zeit für ein Interview hatten.


Fritz März: Für meine Fans habe ich doch immer Zeit, ich meine, das Interview wird doch bezahlt, oder?


Wird es nicht, aber kommen wir doch gleich zur ersten Frage: Von vielen an der CDU-Basis wird ja Friedrich Merz favorisiert, aber wir in der Redaktion fragen uns: Wer mag Merz eigentlich überhaupt?


März: Nun, also, *räuspert sich* zumindest ich mag den Herrn Merz sehr und halte ihn für konkurrenzlos kompetent.


Aber halten Sie es, nachdem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet gemeinsam mit seinem Adjutanten Jens Spahn antreten wird, nicht für einen Fehler, dass sich Merz allein für Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur bewirbt?


März: Merz weiß, dass ein Team immer nur so stark ist, wie sein schwächstes Glied. Deshalb tritt er allein an.


Interessant. Einige werfen ihm ja vor, er wolle die CDU weiter nach rechts führen und sich an die AfD anbiedern.


März: Das ist doch Unfug. Merz ist ein Mann der Mitte, das wird man doch wohl noch sagen dürfen. Außerdem muss ergebnisoffen über Inhalte diskutiert werden können. Zum Beispiel über das Rentenkonzept von Herrn Meuthen.


Sie meinen das Rentenkonzept, waswelches die gesetzliche Rentenversicherung größtenteilsüberwiegend oder gar komplett abschaffen will und durch private Vorsorgekonzepte ersetzen will?


März: Genau. Der Herr Meuthen geht da allerdings nicht weit genug. Alle sollten die Chance haben, beispielsweise durch Aktienkäufe ihre *hustet* Altersvorsorge aufbessern zu können.


Ein weiterer Kritikpunkt an Friedrich Merz ist ja, dass er völlig von der Realität losgelöst zu sein scheint, wenn er sich trotz Millioneneinkommen und Privatjet als der sogenannten »Mittelschicht« zugehörig bezeichnet.


März: Richtig. Der Merz ist ein Mann der Mitte, nicht nur politisch, sondern auch ökonomisch. Der hat einen ordentlichen, bodenständigen Job gemacht.


Als Investmentmanager bei Blackwater, entschuldigung, Blackrock?


März: Exakt. Und bei Blackwater-


Sie meinen Blackrock?


März: Ich meine, was macht das denn für einen Unterschied?


Nun, das eine ist eine globale Investmentfirma und das andere der ehemalige Name einer international agierenden, privaten Militärtruppe, auch als Söldner*innen zu bezeichnen.


März: Ich verstehe die Frage nicht. Aber kommen wir doch zum Punkt, unter Angela Merkel wurde dieses Land *hustet stark und schnappt nach Luft* Kann ich ein Glas Wass…


An dieser Stelle mussten wir aufgrund gesundheitlicher Komplikationen das Interview leider abbrechen, aber hoffen dennoch, allen interessierten Leser*innen einen kleinen Einblick in das Herz und Hirn der CDU-Basis geben zu können.

11.03.2020
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
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