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Aktuelles Heft

INHALT #252

Titelbild
Editorial
• das erste: Mach meinen Kameraden nicht an!
• inside out: Scheinbar harmlos und unverdächtig
Die Ruinen von Hamburg.
Alarmsignal
Akua Naru
Cosmo Sheldrake
Listener
Wolfgang Pohrt - Werke in 11 Bänden
Unbequeme Opfer? »Berufsverbrecher« und »Berufsverbrecherinnen« als Häftlinge in NS-Konzentrationslagern
Kadavar
Dillon Cooper
• review-corner buch: Im Zweifel für den Zweifel
• doku: Jenseits von schwäbischen Spätzlemanufakturen und kiezigen Kneipen – polit-ökonomische Perspektiven auf Gentrifizierung
• das letzte: Das Viertel bleibt dämlich

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Wolfgang Pohrt - Werke in 11 Bänden

Lesung mit Klaus Bittermann

Der Verleger und Autor Klaus Bittermann stellt das ambitionierte Projekt der Herausgabe der Werke von Wolfgang Pohrt vor.

Über 40 Jahre hat Wolfgang Pohrt viele wichtigen Debatten in der linken, linksliberalen, bürgerlichen und feuilletonistischen Öffentlichkeit mit seinen brillanten Kulturkritiken und Gesellschaftsanalysen beeinflusst, zugespitzt und dabei in der Regel alle gegen sich aufgebracht. Zeit also, die z.T. schon lange vergriffenen Bücher zusammen mit Unveröffentlichtem in einer Werksausgabe neu zugänglich zu machen. Das ist für den Verleger der Edition Tiamat deshalb wichtig, weil kein anderer Autor mit seinen insgesamt zwölf Büchern den Verlag so geprägt und einen so großen Einfluss auf ihn ausgeübt hat. In der auf 11 Bände angelegten Werkausgabe kommen alle wichtigen Debatten der letzten 50 Jahre noch einmal zur Sprache. Durch sie wird daran erinnert, dass in Deutschland die Linke zwar versagt hat, aber dank Wolfgang Pohrt das Niveau der Kritik an ihr weit besser war, als sie es verdient hatte, dass ein realistisches Bild von ihr nur deshalb erhalten geblieben ist, weil Pohrt sich ihrer Macken und Eigenarten angenommen und die Mythenbildung erschwert hat.

Mit seinen Arbeiten aus Mitte der achtziger Jahre hat Pohrt heftige Debatten ausgelöst, wie z.B. mit seinem Artikel Der deutsch-jüdische Verbrüderungskitsch, welcher in der taz eine Leserbriefflut ausgelöst hat. Außerdem geht es u.a. um die Amnestie der RAF-Gefangenen, über die Wiederkehr des Begriffs ›Heimat‹, über die heute wieder aktuelle Debatte »Linke und Ausländerpolitik«, den Mythos des »anderen Deutschlands« und um einige Nachwuchsspießer in der Literatur.

In den nun erschienenen Teilbänden 5.1. und 5.2. kommentiert Wolfgang Pohrt Themen, denen er sich zum letzten Mal als Kultur- und Ideologiekritiker nähert.

»Das ist, wie immer bei Wolfgang Pohrt, um ein paar Klassen besser als das, was man sonst lesen muß.« (Hans Magnus Enzensberger)

 

08.11.2018
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