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#222, April 2015
#221, März 2015
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#229, Dezember 2015
#227, Oktober 2015

Aktuelles Heft

INHALT #220

Titelbild
Editorial
• das erste: Macheten und Pop-Musik
Subidiotikon
Neues vom Untergrundwortschatz
Electric Island: Escape to Olganitz
Gavlyn, Oh Blimy
Crown the Empire
Curse
Acid on the Low
Chelsea Grin
Klub: Sonntag!
Deerhoof
Betraying the Martyrs
SleepIn Island
Electric Island: Map.ache
Sleepmakeswaves
• position: Von Schneeberg nach Dresden
Kiez sweet Kiez
• doku: Wie die Identität unter die Deutschen kam
• doku: Europäischer und arabischer Antisemitismus
• doku: »Kenne deine Grenzen«
• doku: Aktueller Revisionismus
• doku: Die neue Achse der Macht
Anzeigen
• das letzte: Das Letzte

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Gavlyn, Oh Blimy

Mit Gavlyn hat sich das Conne Island erneut eine der besten Rapperinnen der Westküste auf die Insel geholt. Eigentlich beheimatet im Spoken Word entdeckte die aus Los Angeles stammende Gavlyn 2006 den Rap für sich. Die Beats, zu denen sie mit ihrer markanten Stimme rappt, hören sich an als wären sie straight from the 90‘s. Der Kopf nickt automatisch mit, egal ob double time oder false way, Gavlyn rappt sie alle. Nachdem sie 2009 mit ihrem ersten Album Habit that you blame nur in Los Angeles unterwegs war, gelang ihr mit dem zweiten Album From the Art der Durchbruch in Europa. Nicht nur hier konnte sie eine Fanbase aufbauen, auch in den USA wird sie bekannter – einfach dafür, dass sie das Gefühl von Rap wieder zurück auf die Plattenteller bringt, fernab von Gangstern und dunklen Straßen. Ihr bekanntester Song What I do hat die 7.000.000 Klicks Marke bei youtube nicht ohne Grund berschritten: The words I speak over beats never sleep, or never egotistical   cliche or stereotypical – from the heart. Das muss man ihr gutheißen, ihre Rhymes und Beats kommen wirklich verdammt von Herzen.
Mit im Gepäck von Gavlyn, aber lange nicht einfach nur Anhängsel, ist Oh Blimey. Eigentlich das Gegenteil vom Ottonormal-Rapper: Eine Frau und weiß. Ihre aggressiven,basslastigen Beats und Rhymes machen einem allerdings schnell klar, dass ihr das scheißegal ist. Ich bin mir sicher, dass sie mit ihrer Musik und mit Hilfe der Conne Island Anlage den Dreck in eurern Ohren schmelzen lassen wird.
Die dritte Frau im Bunde ist Yarah Bravo, die uns mit ihrer wunderbaren Soulstimme verzaubern wird. Sie schreibt über sich selbst, dass sie keine Lust auf die originäre »monster-money-making machine» namens Musikindustrie hat und lieber ihre eigenes Ding fernab von kleider- und seelenlosen Sexpuppen macht. Na dann rauf auf die Bühne und rein in den Saal oder um es mal mit Beyoncé zu sagen: Ladies, we‘re flawless.      


[Emilia]

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05.03.2015
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