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Aktuelles Heft

INHALT #208

Titelbild
Editorial
• das erste: Das Kulturverständnis des Islands
ease up^ pres.: ruffhouse, madera, alza54 & concerta54
Hellnights 2013: The Other Kitty in a Casket The Fright
Tocotronic, Metal Ghost
WORD! cypher / OPEN MIC.
Marathonmann, Storyteller, Grey Gordon
Mayer Hawthorne
Electric Island: 24/5 KANN „24h – 5 Years of KANN Records“
The Sounds, Viktor & The Blood
Deez Nuts, Obey The Brave Stray From The Path, Heart In Hand, Relentless
The Bones, US Bombs Auld Corn Brigade, Möped
Edit pres.: Eddie C, HW Rhapsody, Neele
„Kontroversen über Gesellschaftstheorie“
Lali Puna, Dump + repeatbeat
Agnostic Front, Isolated
Eine Geschichte der Ultras.
Mount Kimbie, Seams, Akkro
Black Milk, Ugly Heroes, MC Melodee & Cookin' Soul
Benefizdisco: U.W.E.L.O.V.E.D.I.S.C.O.
Electric Island: The Black Madonna, Anna & Soussana, Sebastian Dubiel
• position: Communiqué eines linken Ladens:
• position: Linke Leipziger Zustände
• doku: Aufruhr im Gemüsebeet
• doku: Kitz als Kiezkiller
• doku: It never rains in Leipzig.
• leserInnenbrief: Kritik und Dank
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• das letzte: Völkerschlacht reloaded

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Linke Leipziger Zustände

Was die Kritik der Gruppe The future is unwritten an Blockupy über den Zustand ‚radikal‘ linker Gesellschaftkritik in Leipzig aussagt.
Oder: Leute, kommt mal runter.

In Diskussionen der Leipziger Linken hält sich ein abstraktes, dem klassischen Marxismus entnommenes Theorem besonders hartnäckig: Die Idee einer im Kapitalismus herrschenden Totalität von Tauschwert. Radikal links kann nach dieser Vorstellung nur sein, wer das eigene Tun und Handeln stets auf den Tauschwert reflektiert, da dieser im Kapitalismus die Gesellschaft voll und ganz durchdrungen habe. Über die letzten Jahre habe ich in Leipzig eine Essentialisierung, ja mithin Fetischisierung dieser marxistischen Lehre erlebt, über deren genaue Ausmaße ich nur spekulieren kann. Zumindest kann ich aber sagen, dass politische Positionen, Aktionen oder theoretische Verständnisse, welche nicht in Allem kapitalistische Vergesellschaftung problematisieren, allzu oft als unzulänglich oder gleich als unkritisch regelrecht angegangen werden. Die eigene Affinität in der Kritik wird dabei kaum noch hinterfragt. Im Folgenden möchte ich auf ein paar der daraus resultierenden, bedenklichen Züge aufmerksam machen. Züge, von denen ich meine, dass sie gerade in der Leipziger Linken typisch sind.
Nach nun jahrelanger Begleitung politischer Diskussion und Aktion in Leipzig scheinen sich mir die schärfsten Konflikte an der Frage nach dem Für und Wider von politischen Aktionen zu entzünden. Darum bietet es sich an, die theoretische Diskussion um „radikal linke“ Positionen an einem konkreten Protest aufzuspannen. Die Blockupy-Proteste halte ich hierbei gleich aus mehreren Gründen für eine passende Wahl. Zum einen ist Protest im Allgemeinen – und Blockupy im Besonderen – stets im Fokus marxistischen Erkenntnisinteresses, denn es geht bei Protest um Widerspruch, also um das zentrale Moment in dialektischen Gesellschaftstheorien. Zweitens gliedert sich Blockupy meiner Ansicht nach in ein ganz besonderes Moment globaler Anspannung ein, in welchem es um die Wieder- bzw. Neuerfindung des öffentlichen Raumes zu gehen scheint. Drittens hat sich erst kürzlich eine linke Leipziger Gruppe um eine theoretische Bewertung der Blockupy-Proteste bemüht. Der dabei entstandene Text der Gruppe The future is unwritten hat mich verstört, vor allem wegen der so dreist zur Schau gestellten selbstgerechten Formulierungen. Zugleich scheint er mir aber auch exemplarisch für den Umgangston in Leipziger Theoriegruppen zu stehen. Mir ist es vorab wichtig zu betonen, dass es mir hier nicht um ein „Bashing“ der future-Gruppe als solcher geht. Vieles an ihrer Arbeit halte ich für unterstützenswert und das Problem hätte auch durchaus anhand anderer Texte diskutiert werden können(1). Gerade auch bei solchen, die hier im CEE IEH abgedruckt werden(2). Mit dem Text „Aufstand im Gemüsebeet“ gibt es aber für meine kritischen Anmerkungen in die Richtung der Leipziger „radikalen“ Linken einen konkreten Anlass, noch dazu vor dem Hintergrund eines bundesweiten Protestes, dessen genauere Betrachtung lohnt.
Vorneweg ist Eines an dem entstandenen Text der future-Gruppe auffällig: Es fehlt an einer konkreten Fragestellung an die Blockupy-Proteste in Frankfurt. Was somit verfehlt wird, ist Blockupy an sich zu thematisieren. Stattdessen werden im Text der future-Gruppe eingangs drei verschiedene, höchst abstrakte Fragen zu Protest im Allgemeinen angerissen. Die erste aufgeworfene Frage diskutiert theoretische Erwägungen um etwas, das von der future-Gruppe „Appellpolitik“ genannt wird. Mit dem Begriff Appellpolitik sollen all solche Proteste beschrieben werden, die sich mit ihren Forderungen an staatliche Institutionen wenden. Der Text greift dann punktuelle Beobachtungen aus unterschiedlichen, recht beliebig gewählten Protesten der letzten 20 Jahre in der BRD heraus, und schlussfolgert bei deren Betrachtung, dass Protest als Appellpolitik das Gegenteil von dem sei, „was Kommunist_innen wollen sollten (sic!)“ (s. 14). Auf diese Handlungsanweisung folgt dann nicht etwa eine vertiefende Diskussion von Forderungen des Blockupy-Bündnisses, an welchem sich der gezogene Schluss hätte erhärten lassen. Jegliche gewonnene „Praxisnähe“ bei Blockupy durch Protest auf den Straßen sei halt „Appellpolitik“, welche noch dazu die Verhältnisse beschönige, und unmöglich eine gangbare Praxis für radikal Linke sein könne.
Ähnlich willkürlich verfährt ein zweiter, ebenfalls abstrakt-theoretischer Argumentationsstrang, welcher Blockupy als Diskurs zu analysieren versucht. Dabei wird nach der Wirkungsmacht und -dauer eines Blockupy-Diskurses gefragt. Zum Einen wird dann die Behauptung aufgestellt, für Blockupy interessiere sich nach ein paar Wochen eh niemand mehr. Diesem sei nicht nur mein hier vorgetragener Kommentar entgegengestellt, sondern auch die noch anhaltende politische Aufarbeitung der Geschehnisse um die von der Polizei in Frankfurt für neun Stunden eingekesselte Abschlussdemonstration am 2. Juni. Weitere aufgestellte Hypothesen bezüglich der Wirkung des Blockupy-Diskurses bleiben ähnlich ungreifbar abstrakt und methodisch beliebig wie die vorangegangene Diskussion von „Appellpolitik“. Es gibt keine erhärtbaren Einsichten in das Geschehen um Blockupy, das Internet scheint für die future-Gruppe keine Rolle bei der Diskursformation zu spielen, und manche vorgetragenen Argumente tendieren noch dazu, sich inhaltlich zu widersprechen. Bemerkenswert finde ich in diesem Abschnitt die wiederholte, krasse Selbstüberhöhung, welche mit einer harten Abfuhr an all jene einhergeht, die nicht die eigene Einsicht teilen. Da wird geschrieben, dass durch die angeblich mangelnde Wirkkraft des Diskurses um Blockupy Leute nicht lernen würden, „ihre falschen Gewissheiten in Frage zu stellen“ (s. 16). Und überhaupt ließe sich Blockupy viel zu leicht in „das abstrakt Gute“ einspeisen, welches offenbar für die future-Gruppe doch eher „das Schlechte“ zu bedeuten scheint, ohne dabei nachvollziehbar zu machen, warum. Letztlich sei auch bei Kopplung der Proteste an engagierte Öffentlichkeitsarbeit eine Absage an Blockupy zu erteilen.
Der problematische Kern des Dissens mit den Blockupy-Protesten wird bei der dritten theoretischen Frage besonders deutlich. Hier geht es dann, es darf gestaunt werden, um die Frage nach Effizienz der eigenen kritischen Intervention bei Blockupy. Konkret wird gefragt, ob es sich lohne, Überzeugungsarbeit auf dem Blockupy-Protest gegenüber „Genoss_innen, die sich irren“ (s. 16) zu leisten. Für eine erfolgreiche Intervention benötige es nämlich nicht nur eine hinreichende Präsenz von „Idealadressat_innen“, sondern auch einer bei Blockupy angeblich nicht gegeben „Atmosphäre des Austausches“, um die eigene, von Anderen oft vermisste, „analytische Ordnung“ (s.17) in Sachen Kapitalismuskritik vermitteln zu können. Die nüchterne Kalkulation hört sich dann wie folgt an: Die Kosten des Überzeugungsaufwandes müssen dem Nutzen am Zugewinn von solchen entgegen gehalten werden, die meist eh schon „zu viel Herzblut in falsche Thesen gesteckt haben“ (s.17). Die Prognose ist, wenig überraschend, negativ: „Es reicht nicht […] aus, zwei Dutzend heimatlose linke Seelen auf einem antikapitalistischen Barrio einfangen zu wollen, wenn dadurch Zeit und Kraft fehlen, sich z.B. um die mindestens 15% jährlichen Schwund zu kümmern“ (s.21). Und auch diese eigentlich sachliche, so ökonomisch klingende Abwägung kommt nicht ohne Seitenhiebe aus. So heißt es etwa, dass sich auf Blockupy „Bewegungslinke“ tummeln würden, die nicht begriffen haben, dass es nun mal unter der Totalität des Tauschwertes kein „richtiges Leben im Falschen geben kann“ (s.17). Noch dazu „labern“ solche „Bauchlinke“ einfach drauf los, überschätzen die eigenen „Kräfte“, und scheinen außerdem bei der future-Gruppe den Eindruck hinterlassen zu haben, in recht labiler psychischer Verfassung zu sein. Wenn sich „radikal Linke“ wie jene von der future-Gruppe um die „notwendige Kritik“ an Bauchlinken bemühten, nähme diese das als „Beschädigung seiner (sic) selbst“ (s. 17).
Ich denke, es wird soweit klar, was Anlass meines Problems ist. Aus dem Bemühen, sich aus chauvinistischen und diskriminierenden Mustern zu lösen, ist etwas entstanden, was ganz eigene Züge von Chauvinismus trägt. Um nicht falsch verstanden zu werden: Es ist völlig legitim und wünschenswert an solchen Leuten im Protest zu rütteln, welche vielleicht noch völlig unbewusst Sexismus, Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus oder Sozialchauvinismus in ihren Vorstellungen und in Rhetorik reproduzieren. Nur scheint mir das ‚Wie‘ in diesem Rütteln halt doch entscheidend. Wer meint, sich anhand eines marxistischen Axioms vom Geschehen und den Menschen im Protest abheben zu können, ja gewissermaßen vom erleuchteten Standpunkt aus alles abwatschen zu dürfen, was da so im Gemüsebeet fleucht, verfehlt den Sinn von kritischer Theorie(3). Zugespitzt könnte die Diagnose aber auch folgendermaßen heißen: Theorienchauvinismus. Mein Bemühen bis hierhin war aufzuzeigen, dass sich das deutlich vernehmbare Überlegenheitsgefühl polit-theoretischer Gruppen in Leipzig nicht so sehr aus einer analytischen Schärfe ergibt als sich viel mehr eine rhetorische Selbstüberhöhung reduzieren lässt, die noch dazu kaum ohne herablassende Seitenhiebe nach außen auszukommen scheint. Dieser Ton im Theoretisieren scheint mir ausdrücklich kein exklusives Problem der future-Gruppe zu sein, der hier diskutierte Text zeigt meines Erachtens nur exemplarisch, welch fragwürdiger Umgang im selbsternannten “radikal linken“ Spektrum Leipzigs praktiziert wird.
Aber kommen wir zum konstruktiven Anknüpfungspunkt im Text der future-Gruppe, ohne welchen ich mir meine kritischen Anmerkungen ja auch durchaus hätte sparen können. Denn irgendwo hinter der durch und durch verfehlen Rhetorik, da scheint mir doch ein gutes Verständnis davon zu liegen, was es heißen kann, „links“ zu sein. Links, das heißt für mich in erster Linie, auf die Frage nach der richtigen Praxis mit Antworten aufwarten zu können, so provisorisch diese auch erst mal nur sein mögen. Denn die richtige Praxis ist Quelle von solchen Erfahrungen, die den Unterschied zu kapitalistischen Gesellschaften bedeuten können. Dies hat auch die future-Gruppe in ihrem Text aufgegriffen. Allerdings scheinen sie mir dabei einer unnötigen Verengung des Praxisbegriffs nachgegangen zu sein. „Emanzipative Erfahrung“, wie es im Text heißt, ist keineswegs auf Proteste beschränkt, und auch nicht auf eine Busfahrt „durch die Republik“, um dann bei Blockupy „drei Stunden auf einer Demo mitschlurfen“ (s.19) zu können. Eher ist es doch so, dass in der richtigen Praxis das ganz alltägliche Handeln verändernd wirken kann. Ich würde denken, dass es auf das Wie im Umgang mit Anderen ankommt, auf die tägliche Ausrichtung des eigenen Handelns auf emanzipatorische Ziele hin: Keine Diskriminierung im eigenen Umfeld dulden zu können, Mitbestimmung einzufordern, wann immer es eine_n selbst betrifft, das Aus- und Vorleben von Solidarität und Autonomie, so weit das eben möglich ist. Kurz: Es gibt nichts Politischeres als das eigene Leben. Radikal links, das hieße dann jene Werte und Umgangsformen, um welche es ganz subjektiv geht, jeden Tag konsequent aufs Neue vorzuleben und ohne Herrschaftsanspruch weitergeben zu suchen.
Gerade Proteste wie Blockupy scheinen mir dabei durch ihren räumlichen Bezug eine Schlüsselrolle zu spielen. Mithilfe von Zelten und langwierigen Diskussionen kann öffentlicher Raum angeeignet werden. So punktuell und limitiert diese Aneignung auch ist, in diesem neu geschaffenen Raum kann utopische Praxis ausprobiert und vorweggenommen werden – mit allen Problemen und Unzulänglichkeiten. Was wären Linke eben ohne solche Räume, in denen schon praktiziert werden kann, was eine bessere Gesellschaft ausmachte? Was wäre Connewitz ohne das Island, Zoro oder Similde? Selbstverwaltung, Opposition gegen Herrschaft und jede Form der Diskriminierung, die radikale Demokratisierung des Alltagslebens; all dies kann in alternativen Räumen vorgelebt werden und ist gerade dort für viele auch zum ersten Mal erfahrbar. Dieser urlinke Impuls nach Gestaltungsmöglichkeiten treibt junge Menschen in letzter Zeit auf die Straße, und Kritik kann dabei als zentrales Moment zur Emanzipation wirken. Denn allein durch das Labeln eines alternativen oder gar freien Raumes ist noch keine emanzipatorische Praxis gegeben. Vielmehr ist diese ganz besonders abhängig von einer beständigen kritischen Hinterfragung der gelebten Kultur im alternativen, linken Raum. Wie können handfeste Interessenskonflikte in demokratischer Manier gelöst werden? Wie demokratisch kann eine Besetzung sein, wie undemokratisch eine Blockade? Wie kann dem Staat und seiner Exekutive die eigene, radikal-demokratische Praxis aufgedrängt werden? Solche Fragen und viele mehr kann eine kritische Theorie aufwerfen, die sich an Blockupy abarbeitet. Dergleichen scheint in der Leipziger Linken kaum wen zu interessieren, und was an Erfahrungen aus Leipziger Projekten in Blockupy hineingetragen wird, ist marginal.
Mein Eindruck ist, dass in der Leipziger Linken schon vor langer Zeit eine ganz besondere Armut an Theorie um sich gegriffen hat. Es ist eine Theorienarmut, die sich selbst einredet das Gegenteil zu sein. Ja, es gibt viele theoretische Bezüge durch Leipziger Polit-Gruppen, doch kommt es mir so vor, als erzählten diese auf ewig das Gleiche. Alles was ist, alles was getan und gedacht werden kann, ist ohnehin falsch. Alles außer Tauschwert in Ohnmacht. Das ist eine Vorverurteilung der Welt, und was nach ihr noch erkannt werden kann, ist verdammt wenig. Mir selbst wäre solches Denken zu eng. Wer aber überzeugt ist, damit eine treffende Beschreibung von Gesellschaft und Wahrheit gefunden zu haben, mag dieser auch ganz für sich aufsitzen wollen. So zu denken ist aber eben weder notwendige, noch hinreichende Voraussetzung, um kritisch, links oder gar kommunistisch zu sein – aller Wortgewalt Adornos zum Trotz. Die rhetorische Selbstüberhöhung von Theoriegruppen gerade in Leipzig ist letztlich bedauerlich, denn sie trägt wenig zum Verständnis der Geschehnisse auf den Straßen bei, und noch weniger zeigt sie sich hilfreich in deren Gestaltung. In einem radikalisierten linken Selbstverständnis gälte es darum jeglichen Theoriechauvinismus über Selbstreflektion und Ausleben von emanzipatorischer Praxis aufzuheben.



Daniel Palm

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Literatur:

•        Bahamas Redaktion. 2011. „Gegen den linken
Konsens“, (redaktion-bahamas.org/aktuell/110121leipzig-dokumentation.html#Text1)
•        Dornis, Martin. 2009. „K wie Krise“, CEE IEH #161 (www.conne-island.de/nf/161/15.html)
•        Kincheloe, Joe L. & McLaren, Peter. 2005. „Rethinking Critical Theory and Qualitative Research“, in: Denzin, Norman K. & Lincoln, Yvonna S. (eds). The Sage Handbook of Qualitative Research, s. 303-342.
•        Phase 2 Redaktion. 2012. „Frühlingsgefühle. Internationaler Aufbruch und ihr linker Widerhall“, #42. (phase-zwei.org/hefte/?heft=42&rubrik=&autorin=)
•        The future in unwritten. 2013. „ Aufruhr im Gemüsebeet“, Mole, no.1 (magazin.umsganze.org/?page_id=70)
•        The future is unwritten. 2013. „Von der Kritik der Praxis zur Praxis der Kritik“, CEE IEH #204 (www.conne-island.de/nf/204/25.html)

Anmerkungen

(1) Etwa an gleich mehreren Texten der Phase 2 Ausgabe, No 42 „Frühlingsgefühle“. Oder auch an den regelmäßigen Entgleisungen in der Bahamas, etwa in der Rubrik „Gegen den linken Konsens“.
(2) Beispielhaft ist hier der Text von Martin Dornis aus dem Jahr 2009, in welchem es ihm offenbar gelingt, so viele rhetorische Nebelbomben zu zünden, dass sich kaum mehr an der fehlenden Stringenz in der Argumentation gestört wird. Ohne Not kann hier eine „materialistische Gesellschaftskritik“ postuliert werden, wo keine vorzufinden ist #161. Eine aktuellere Vorlage seitens des CEE IEH hätte auch der in der Ausgabe #204 erschienene Text „Von der Kritik der Praxis zur Praxis der Kritik“ sein können, der aber auch von der future-Gruppe formuliert wurde.
(3) Jedenfalls nach geläufigen Verständnissen von dem, was kritische Theorie heute noch heißen kann. Siehe etwa den Beitrag zum Sage Handbook of Qualitative Research „Rethinking CriticalTheory and Qualitative Research“ s. 303-342. (2005)

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