Mo Di Mi Do Fr Sa So 
00 01 02 030405 06 
07 0809 10 1112 13 
14 1516 17 18 1920 
21 222324252627 
28 2930 31 

Aktuelle Termine

CEE IEH-ARCHIV

#192, Januar 2012
#193, März 2012
#194, April 2012
#195, Mai 2012
#196, Juni 2012
#197, September 2012
#198, Oktober 2012
#199, November 2012
#200, Dezember 2012

Aktuelles Heft

INHALT #199

Titelbild
Editorial
• das erste: Ein bisschen Frieden
electric island
Pains of Being Pure at Heart
Schlacht um Algier
WORD! cypher #7
Smoke Blow, Tyson
"Herrbst von Grau" Tour 2012
Flying Lotus
Young Guns
Führerbart und Volkskörper
Filmriss Filmquiz
KANN DANCE „Ulfo“
Caspian, Thisquietarmy
Two Gallants, To Kill A King
Disco Ensemble, Death Letters
We Once Loved, Smile And Burn
ease up^
The Bones
Slapshot
Stomper 98
Veranstaltungsanzeigen
Kein Frühling für Asylsuchende
• inside out: Konzertabsage Negative Approach
• leserInnenbrief: Eine begrüßenswerte Auseinandersetzung, die den Verdacht der Harmoniesucht nahe legt
Anzeigen
• das letzte: Neues aus der Grauzone

LINKS

Eigene Inhalte:
Facebook
Fotos (Flickr)
Tickets (TixforGigs)

Fremde Inhalte:
last.fm
Fotos (Flickr)
Videos (YouTube)
Videos (vimeo)



Eine begrüßenswerte Auseinandersetzung, die den Verdacht der Harmoniesucht nahe legt

Im CEE IEH #198 lässt Kay zwei Personen über das Schlagwort „Grauzone“ im Zusammenhang mit der Ladenpolitik des Conne Island diskutieren. Der Ansatz eines solchen Gesprächs jenseits der konkreten und deshalb aufgeheizten Debatte um den Auftritt einer Band ist begrüßenswert. Hier hätte sich die Möglichkeit ergeben, ein Meinungsspektrum wiederzugeben und Ladendebatten transparent zu machen. Leider ging der Versuch knapp daneben und bietet dadurch die Möglichkeit, das Conne Island (bewusst) falsch zu verstehen und durch den Kakao der Blogosphäre zu ziehen.
Dem Gespräch fehlt eine Position, welche die Problematik „Grauzone“ am Laden kritischer sieht als Beliar und Avon. Da beide eine eher vermittelnde Haltung einnehmen, verliert die Auseinandersetzung nicht nur an Schärfe, sondern es erscheint auch so, als ob es sich um ein Thema handelt, das getrost bei Kaffee und Kuchen auf dem Freisitz verhandelt werden könnte.

Natürlich kommt das Gespräch auf die Band Stomper98 zu sprechen. Das Spektrum der Sichtweisen auf diese Band wird aber aus meiner Sicht nicht vollständig wiedergegeben. Es gab mehrere Menschen im Plenum, die sich deutlich gegen Hetzpamphlete und Gerüchte der Blogosphäre positioniert und trotzdem eine sachlich begründete Kritik an der Band vertreten haben. Es gab problematische Fotos, Liedtexte und Kontakte der Band Stomper98 und diese Dinge wurden im Plenum verhandelt. Die Diskussionen liefen nicht immer nett und fair aber so ist das nun einmal. Wenn aber folgender Satz so stehen bleibt:


Dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass ein Teil der Für-SprecherInnen der Band Stomper98 eher harmoniesüchtige Hippies als Skinheads sind. Denn im Gegensatz zur Inquisition wurden in den Plena, bei denen ich anwesend war, weder Ketzer noch Hexen gejagt, sondern es wurde nach einem Umgang mit ganz realen Handlungen einer Band gesucht und das sollte schon auszuhalten sein.

Auch wenn ich damals gegen den Auftritt von Stomper98 war, so sehe ich es heute als richtige Entscheidung an und vertrete diese gern nach außen. Das fällt mir jedoch deutlich schwerer, wenn die Debatte im Nachhinein so dargestellt wird wie im zitierten Gespräch des letzten CEE IEH.

In diesem Sinne: Conne Island is more than music – Prost!

mahlefiz

©pusteblume.fotodesign


 

29.10.2012
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
info@conne-island.de, tickets@conne-island.de