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Aktuelles Heft

INHALT #193

Titelbild
Editorial
• das erste: Antidemokratisch und borniert
Austin Lucas
We have Band
WhoMadeWho
This Will Destroy You
Backfire
Bane
Fiva I
Fiva II
Die Leipziger Meuten
Divided We Stand?!
• teaser: März 2012 im Conne Island
Veranstaltungsanzeigen
• review-corner film: „Wuchtig, emotional, authentisch“???(1)
• doku: Im Osten nichts Neues
• doku: Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus
• ABC: G wie Muammar al-Gaddafi
• interview: Interview mit einem Mitglied der „Meute Reeperbahn“
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We have Band

We have Band (Naive / Indigo ) /live
Bendagram /live (Finnland)
Claire /dj (gehrls on deck/Conne Island)

Das britische Indietronic-Trio We Have Band gründete eher aus Laune heraus eine Band, verschwendete mit der Namensgebung nicht viel Zeit und beim Entwickeln und Produzieren keine Gedanken an eventuelle Hörer_innen. Aber sie trafen 2009 mit ihrem Sound den Nerv der Zeit und auf offene Ohren. Schon nach Veröffentlichung einiger Songs beim einschlägigen französischen Label Kitsuné waren die Erwartungen an das Debütalbum „WHB“ (produziert vom ehemaligen Depeche Mode-Produzenten Gareth Jones) hoch. Dieses war noch recht unbekümmert und verspielt, mit einigen tanzbaren, eingängigen Hits und viel Charme. Wer eine der Gelegenheiten wahrnahm, das Trio live zu sehen, war sofort mitgerissen und konnte nicht mehr stillstehen. Innerhalb dieser Entwicklung professionalisierte sich die Band und ging nun mit neuer Ernsthaftigkeit und Anspruch an das neue Album heran – und mit dem Bewusstsein, dass sie für eine große Anzahl an Fans produzieren.

Dede Wegg-Prosser: The first album was us getting together and having fun. We really weren't expecting anyone else to hear it or come watch us play it. Whereas this time we knew we were making a record with the knowledge that people would be listening, it gives you a very different mindset.

Das neue Album „Ternion“ (lat.: eine Gruppe aus drei Personen) klingt entsprechend gereifter und zielgerichteter, aber auch glatter und unaufgeregter. Auf den ersten Blick finden sich keine Hits und kein Song reißt auf Anhieb mit. Aber es lohnt, sich auf die Songs einzulassen, sie von Anfang bis Ende durchzuhören und nicht zu zappen. Wie schon auf dem Debütalbum enthält die Musik etwas Treibendes, Mitreißendes, schon fast Hypnotisches, das mindestens zum Mitwippen, gern auch zum Tanzen einlädt. Das Zusammenspiel zwischen Darrens souliger Stimme und Dedes beinahe zerbrechlichem weiblichen Gegenpart entfaltet wieder die gewohnte Spannung. Die Leichtigkeit und Verspieltheit ist durchaus angenehmem Schwermut gewichen. Inhaltlich wurden WHB erwachsener – in all der Zwiespältigkeit, die so eine Entwicklung mit sich bringt: Die oft nonsenshaften Texte des Debüts sind Auseinandersetzungen mit den Höhen und Tiefen sowie den physischen und emotionalen Auswirkungen des Bandalltags gewichen und die Band richtet einen Blick nach Innen auf die Dynamiken zwischen den drei Protagonist_innen. Der Anteil an elektronischen Spielereien und einer durchaus gekonnt-überzeugenden Low-Budget-Wohnzimmer-Produktion wurde zugunsten echter Gitarren und Schlagzeuge reduziert, das neue Album von Ex-Clor-Mitglied und Foals-Produzent Luke Smith an den Reglern perfektioniert.

Thomas Wegg-Prosser: The first album was really digital, chopped up and quick, and those things are all quite urban. You can listen to it and pin down when it was recorded and what scene it was part of, but with this record we`ve moved away from that sound. There`s a lot of warmth in the band and that comes through in this record.

Claire

We.have.Band

 

29.02.2012
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
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