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Aktuelles Heft

INHALT #190

Titelbild
Editorial
• das erste: On the streets…
• teaser: November 2011 im Conne Island
Die Psyche im Zeitalter leerer Geldbeutel
Elmatic Tour
Pop mit Widerhaken
Das Ende der Konspirativität?
Halftime
Warum K.I.Z. in den KIEZ gehören
• doku: Die Opfer des Vernichtungskrieges
Anzeigen
• neues vom: ... wenn Farbe, dann richtig!

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Pop mit Widerhaken

The Notwist, Saaros

The Notwist

Das erste Mal gehört und gesehen habe ich The Notwist bei einem kleinen, aber feinen Festival vor zwei Jahren. Sie spielten zwischen Bands wie Bonaparte, Ja, Panik und +/-, und hätte meine Begleitung nicht darauf gedrängt, unbedingt hinzugehen, wäre ich vielleicht woanders versackt und hätte eines der schönsten Konzerte des Festivals verpasst. Trotz all der anderen großen und aufsehenerregenden Bandauftritte auf dem damaligen Festival: Mit ihren gefühlvoll melancholischen, rockig elektronischen, aufmunternden und trotzdem zum Nachdenken anregenden Liedern stechen The Notwist immer hervor und geben mir das Gefühl, wieder ein bisschen leichtfüßiger durch die Welt gehen zu können.
Man kann sich fragen, was das Konzept der deutschen Band ist, welches sie immer und immer wieder so wundervolle Alben veröffentlichen und sie auch in Amerika und Großbritannien vor ausverkauften Hallen spielen lässt. In einem Interview von 1998 antwortet die Band darauf damit:

„Popmusik mit Widerhaken, könnte man sagen. An sich einfache Songs durch die Art des Arrangements immer wieder in andere Richtungen ziehen.“

Auch wenn sich das Konzept nach drei neuen Alben vielleicht ein wenig verändert hat, gefällt mir diese Beschreibung doch am besten. Sie spiegelt wieder, wie gut die Band ihre ZuhörerInnen mit einfach schöner Musik verzaubern kann und dass Pop nicht nur das ist, was jeden Tag im deutschen Radio läuft. Vor allem wenn die Bandmitglieder so entspannte Typen sind wie Markus Acher, der Sänger und Gitarrist von The Notwist. Sie selber sagen über sich, dass sie nicht glamourös wären, sich nicht gut verkaufen ließen wie andere Bands, einfach weil sie nicht „die fetzigen Typen mit Superklamotten“ sind. So sind The Notwist vielleicht nie Megastars geworden, aber definitiv Lieblingsband von vielen treuen Fans. Ich freue mich darauf, mich am 10. November mit meiner Freundin vom Festival zu treffen und gemeinsam den ein oder anderen Widerhaken zu finden.

Jule

 

25.10.2011
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