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"what?"-Tour 2011

Bodi Bill

+ support
+ indie/indietronic-pre/aftershow
w/ Gregor Schenk /dj (detektor.fm)
& Claire /dj

Bodi Bill sind Konsens – jeder mag sie, hört sie, tanzt dazu. Erstaunlich für eine Band, die ihre unaufdringliche Melancholie und Tiefgang in jedem Song unterbringt und ihr feingewebtes Elektro-Gewand mit Folk-Silberfäden durchsetzt. Das wäre jetzt nicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, überlegt man, wie ein Sound aussehen könnte, auf den sich alle einigen können. Bei genauerem Nachdenken passt es aber 100%: die Musik bietet vielfältige musikalische Anknüpfungspunkte sowohl für nacht-eulige Techno-Fans als auch für tanz-ekstatische Elektropop-LiebhaberInnen sowie für verträumte Folk- und Indie-HörerInnen. Und melancholische Grundtöne sind – wunderbarer Weise – musikalischer Zeitgeist.
Bodi Bill waren schon einige Male in Leipzig: als Vorband von Polarkreis 18 im Werk 2, in der Distillery, zuletzt im Centraltheater, wo der Funke aufgrund des kühlen Ambientes noch am wenigsten übergesprungen ist. Wer sie schon gesehen hat, kommt wieder – zu mitreißend die energetische Live-Show, zu überzeugend die Musik, die live Einiges dazugewinnt, zu verträumt die Stimmung, um nicht Sehnsucht nach den nächsten Glückshormonen dieser Art zu bekommen.
In den Grenzgebieten musikalischer Genres sind Bodi Bill zu Hause: „Die Grenzgebiete sind eben die Spannendsten. Da, wo unbekanntes Terrain beginnt, lassen sich noch Entdeckungen machen ... Im Falle unserer Musik heißt das, sich nicht auf Bekanntes zu verlassen, sondern das Unentdeckte zu fordern, das nur durch ein Spiel mit den Grenzgebieten entstehen kann.“ Sie sind immer auch ein wenig neben der Spur, suchend, experimentierend, kombinieren Brechung und Selbstironie mit handwerklichem Können und einer schlafwandlerischen Sicherheit auf dem musikalischen Weg. Ein wichtiger Indikator bei der Musikproduktion ist die physische Wirkung: „Wenn dein Körper direkt auf die Musik reagiert, wird das Stück gut.“ Der Musik wohnt etwas kammermusikartig-heimeliges an, kombiniert mit der kühlen Ästhetik des Minimalelektro, die Wärme und Emotion schafft. Alex Amoon kommt von einer klassischen Klavierausbildung, Anton Feist spielte schon als Kind erste Geige im Jugendorchester Köpenick. Eine Sozialisation zwischen Klassik und Rave, die nicht verleugnet, sondern produktiv und selbstbewusst genutzt wird, und einer lebendigen Musikkultur im Berlin, das ist die ideale Voraussetzung für einen Sound wie diesen.
Das Berliner Trio ist bei Sinnbus unter Vertrag, stilsicheres Label für Postrock-Experimente á la SDNMT und Lofi-Elektronik-Acts wie Monotekktoni. Fabian Fenk, Sänger und eines der beiden Gründungsmitglieder von Bodi Bill, ist Mitbegründer des Labels. Bereits mit den beiden ersten Alben „No More Wars“ und „Next Time“ haben sich Bodi Bill innerhalb von eineinhalb Jahren aus dem Nichts in die Herzen der Elektro-Folk-Indietronic-Fans gespielt. Nun folgt das lang erwartete dritte Album „What?“ und endlich auch ein Ausflug ins Conne Island.

Claire

Bodi.Bill

 

22.03.2011
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
info@conne-island.de, tickets@conne-island.de