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Aktuelles Heft

INHALT #180

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Editorial
• das erste: Das Deutschland der Sarraziner schafft sich ab – so what?!
Island Deluxe
Option paralysis
Mouse on the Keys /live
»Messing with your emotion«
Hell on Earth Tour
Mice Parade, Laetitia Sadier, Silje Nes
 electric island  fall edition
Samiam, The Casting Out
Austin Lucas, Drag the River, Cory Branan.
DOOM-Europe Tour 2010

Hellnights 2010
Stomper 98, Volxsturm, HardxTimes
Far From Finished
Lesung: Was kostet die Welt
Tocotronic
Veranstaltungsanzeigen
»Das Ende des Kommunismus«
• review-corner buch: Abwarten? Nein Danke!
• doku: Solidarität mit Israel!
• doku: Leipzig / 16. Oktober / Call For Action
• doku: Der destruktive Charakter
• doku: Kapitalismus als Religion
• leserInnenbrief: Brief an die Leser_innen
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• das letzte: Stuttgart 21 – Widerstand wird zum demokratischen Fanal!

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Samiam, The Casting Out

+ A Death in the Family

1988 fanden sich Jason Beebout (voc.), Sergie Loobkoff (git.), James Brogan (git.), Mark Mortinsen (dr.) und Martin Brohm (bass) in San Francisco zusammen, um Samiam zu gründen. Mittlerweile sind von den Gründungsmitgliedern nur noch Beebout und Loobkoff erhalten.

Zu Beginn waren die Amerikaner Samiam vor allem dem Punk und Hardcore zugetan. Später entwickelte sich der Sound immer mehr in eine melodiösere und ruhigere Ecke. Nicht umsonst gelten Samiam als Mitbegründer des Emo in den USA.

Das erste Album, das den gleichen Namen trägt wie die Band selbst, brachten Samiam ein Jahr nach ihrer Begründung heraus. Im Zuge des neu aufkommenden Punk-Hypes in Amerika konnten sie einen Majordeal mit Atlantic Records ergattern. Dort erschien 1994 das Album „Clumsy“. Lange ging es mit Atlantic Records jedoch nicht gut. Die Band trennte sich zwei Jahre später von der Plattenfirma, nachdem es zu Differenzen gekommen war.
Für die nachfolgenden Platten hielten sich die Jungs dann doch lieber an kleinere, unabhängige Labels.

Nach dem 2000er Album „Astray“ machten Samiam eine längere Veröffentlichungspause. In dieser Zeit waren sie besonders häufig live zu sehen. Sie tourten unter anderem in Südamerika und auch mehrmals in Europa. 2006 kam nun schließlich das lang ersehnte neue Album mit Namen „Whatever's Got You Down“.

Im Laufe ihres bisherigen Schaffens tourten Samiam schon mit Bad Religion und Green Day.

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Auf ihrer neuen Platte „The Casting Out“ wie auf ihrer alten Platte „Go crazy! Throw fireworks!“ durchlauferhitzen The Casting Out No-Nonsense-Punkrock auf Club-Temperatur. Sie schaffen zwischen ihren zackigen Akkorden immer wieder Platz, damit ihr Publikum sich in ihren Songs bewegen, tanzen, klatschen und mitsingen kann.

Wer „Everybody down!“ oder „Run like hell!“ mal auflegt, bekommt unfallfrei auf den Plattenteller serviert, was er bestellt hat: ein paar Minuten große Sause, Mitmach-Musik und einen Sänger, der jede Zeile so singt, als könnte es seine letzte sein. […]
Der Sänger von The Casting Out ist nach wie vor Nathan Gray. Nathan Gray war das Gesicht einer Band namens Boysetsfire, die so kultisch verehrt wird, dass Fans noch heute zehn Jahre alte Gassenhauer anstimmen, deren Verfallsdatum scheinbar gen unendlich strebt. Zeile für Zeile, Stück für Stück. Da könnte der Schlagzeuger von The Casting Out während „Let it bleed“ sein Werkzeug mit vier Armen bearbeiten, da könnte der Bassist in „Headfirst“ live auf der Bühne seine Saite als Lasso schwingen, die Aufmerksamkeit zieht keiner der ja wirklich zumeist sehr netten Songs – sondern der Sänger von The Casting Out. Und alle jetzt: Nathan! Nathan! Klatsch-klatsch! Klatsch-klatsch!

Maria Hoffmann, motor.de / Sven Cadario, www.plattentests.de

Samiam

 

23.09.2010
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