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CEE IEH-ARCHIV

#161, Januar 2009
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#169, Oktober 2009
#170, November 2009
#171, Dezember 2009

Aktuelles Heft

INHALT #170

Titelbild
Editorial
• das erste: Vereint im deutschen Geist der dialogbereiten Toleranz
Oaklands Seele
Codes in the Clouds, Pg.lost
Shuffle Me!
Prolls mit Verstand
Apoptygma Berzerk
Paradise Lost, Samael, Ghost Brigade
Dritte Wahl
Sechs Jahre ITS YOURS! Party
Vadim Imaginashun-Tour
The Living End
Miss Platnum
Friska Viljor
US Bombs
The Adicts
Jochen Distelmeyer
Fucked Up
Hot Water Music
Imperial Never Say Die! Club Tour 2009
electric island: KANN & friends
Masta Ace
Muff Potter
A Storm of Light, Minsk
Full Speed Ahead, Backfire
• ABC: E wie Emanzipation
• review-corner platte: Ja! Ich rede gern mit mir selbst!
• kulturreport: Like a virgin?
• doku: Post aus Honolulu
• doku: Über Fundamentalkritik und die feinen Unterschiede
• doku: Watch out for a new generation to push things forward!
• doku: Radio Blau von Abschaltung bedroht
• leserInnenbrief: Mit Schaum vor dem Mund
Anzeigen
• das letzte: 100 Zahnstocher inkl. Gebrauchsanweisung

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Paradise Lost, Samael, Ghost Brigade

Paradise Lost

Nachdem sie 2008 ihr 20-jähriges Bestehen mit der viel gelobten Live DVD/2CD „The Anatomy Of Melancholy“ sowie besonderen Shows zu diesem Ereignis mit Anathema und My Dying Bride feierten, veröffentlichen PARADISE LOST nun den Nachfolger zum 2007er Erfolgsalbum „In Requiem“: „Faith Divides Us – Death Unites Us“.

Erstmals in der Geschichte der Band benutzen die Gitarristen Greg Mackintosh und Aaron Aedy 7-saitige Gitarren, um noch mehr Gitarrenwucht zu erzeugen und als weitere Neuerung wählten PARADISE LOST den renommierten Produzenten Jens Bogren (Katatonia, Opeth), der der Band in den Fascination Street Studios in Örebro, Schweden einen natürlichen und warmen Sound auf den Leib schneiderte.
Schon der Albumtitel, der den spirituellen Begriff „Glaube“ der bitteren Realität des Todes gegenüberstellt, ist als Hinweis zu verstehen, wie kontrastreich und vielschichtig das neue Album geworden ist. Vom finsteren Mid-Tempo Stampfer „As Horizons End“ über das treibende „I Remain“ zum geradezu schizophrenen „Frailty“ und dem majestätischen Titeltrack: so stark und intensiv schwankten PARADISE LOST noch nie zwischen brodelnder Wut, ideal symbolisiert durch Nick Holmes aggressiveren Gesang, und melancholischer Verzweiflung, verkörpert durch die großartigen Melodien und geisterhaften Leads von Greg. Ein Song wie „Rise Of Denial“ ist mit Leichtigkeit einer der härtesten Tracks der Band seit Jahren und „Living With Scars“ hat schon fast einen Old School Death Metal Vibe. Jedoch sorgen die PARADISE LOST-typische Eingängigkeit und Melodik jeweils für die nötige Portion Zugänglichkeit und speziell eine Düsterhymne wie „Last Regret“ sollte sich bestens zum Mitsingen bei der anstehenden Europatour eignen.
Gegründet im Jahre 1988, haben PARADISE LOST mit dem 1991er Album „Gothic“ das Genre Gothic Metal erfunden und es in den vergangenen Jahren definiert, verfeinert und sogar durchbrochen. Vom rohen Doom des Debüts „Lost Paradise“ (1990) zur perfekten Melange aus Metallica und den Sisters Of Mercy auf „Draconian Times“ (1995), von den elektronischen Klängen auf „One Second“ (1997) zum dunklen Rock auf „Paradise Lost“ (2005), PARADISE LOST haben sich immer weiterentwickelt, Experimente gewagt und sämtlichen Trends getrotzt. Auf dem neuen Album setzt sich diese Tradition fort und das neue Opus belegt eindrucksvoll, dass PARADISE LOST eine der wenigen Bands sind, die ihren wohl verdienten Erfolg der einzigartigen Kraft des Songs verdanken.

Presseinfos

 

27.10.2009
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
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