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CEE IEH-ARCHIV

#161, Januar 2009
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Aktuelles Heft

INHALT #169

Titelbild
Peter
Editorial
• das erste: Bis auf die nackte Haut
Purple Rain
MITTE01
The Legacy, Daggers, Lasting Traces
Ich bin reines Dynamit....
Intro Intim
Sights and Sounds, Men Eater
Mouse on Mars
Sun Of A Bastard Tour
Street Dogs, Civet, Lousy
Moutique Ensemble
Eskimo Joe
Die Fussballmatrix
Station 17
Demo-Aftershow-Party
Hellnightstour
Absu, Pantheon I, Razor of Occam, Zoroaster
electric island
Celan, Dyse, Ulme, Exits to Freeways
Veranstaltungsanzeigen
• ABC: R wie Rassismustheorie
• ABC: H wie Historikerstreit
• review-corner film: Inglourious Basterds
• review-corner film: Die Partei, die Partei, die hat immer recht...
• leserInnenbrief: Das Ende des Nationalsozialismus feiern!
20 Jahre antideutsch-antifaschistischer Widerstandskampf
• doku: Jahresbericht 2008
Anzeigen
• das letzte: In eigener Sache

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IN.BETWEEN & ELECTRIC ISLAND PRESENT:

Mouse on Mars

+ SMILLA & GRETA /DJ (CARAMBA!)
+ FEINRAUSMARCEL & HEIKO WUNDERLICH /DJ (CONNE ISLAND/HW MASSIVE)

Die Geburtsstunde von Mouse On Mars schlägt anno 1992 im Umfeld des Kölner Plattenladens und Labels a-Musik. Nach der Kennenlernphase, in der Andy Thoma (Düsseldorf) und Jan Werner (Köln) Musik fürs Fernsehen schreiben und eine obskure 7“ veröffentlichen, erregt das Duo 1994 mit der EP „Frosch“ erste Aufmerksamkeit in der Szene.

Die Schubladisierung des Materials bereitet den Kritikern massiven Spaß: „Kraut Dub“, „Doom House“ und „Future Grind“ kursieren, bevor man sich vielerorts auf „Post Techno“ einigt. Auch der folgende Longplayer „Vulvaland“ erhält durchweg Bewertungen, die einhellig die durchgeknallte Elektronik der beiden Krauts loben. Es folgen Compilation-, Tour- und Remix-Aufträge und eine Vielzahl weiterer Alben, mit denen der musikalische Ansatz ständig unter Einbeziehung einer Vielzahl weiterer Einflüsse weiterentwickelt wird. Mouse on Mars scherten sich nie um Genregrenzen und sind zu Recht mittlerweile ein Schwergewicht in der Elektronik-Szene weltweit. Werner fungiert nebenher noch als eine Hälfte des Duos Microstoria (mit Ovals Markus Popp) und produziert solo als Lithops.

Mouse On Mars sind auf Mike Pattons Krawall-Label Ipecac Recordings gelandet und fühlen sich dort wohl bestens aufgehoben. Der Titel ihres neunten Albums „Varcharz“ ist die englische Lautschrift der deutschen Vokabel Wortschatz. Kratzbürstig und knarzend, lärmend-verzerrt poltern und stolpern sie daher, manchmal bratzt es sogar richtiggehend wüst. Das Album erscheint brüchig und birgt dennoch einen ganzen Reigen an Reizen. Der aktuelle Mouse On Mars-Sound bewegt sich in einem weit gefassten Rahmen jenseits jeglicher Konformität. Das können Andi Thoma und Jan St. Werner nach wie vor nicht ab. „Varcharz“ verströmt trotz aller Verzerrung und Fragmentierung seiner Bestandteile einen rauen, anarchischen Charme. Dafür sorgt dieser energetische, verzwirbelte Funk an allen Ecken und Enden. Dazwischen tauchen auch immer wieder diese ungenierten, wie selbstverständlich wirkenden Pop-Anwallungen auf, um indes im nächsten Augenblick gleich wieder gegen den Strich gebürstet zu werden. Eine Achterbahnfahrt voller Action und Adrenalin, die auch live einen spannenden Abend verspricht.

laut.de

 

22.09.2009
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