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Aktuelles Heft

INHALT #168

Titelbild
Editorial
Bilder im Heft
• das erste: An den Stadtrand abgeschoben
Chuck Ragan, Fake Problems, Digger Barnes
From Amen to Z
It’s all about the skit
RAEKWON
Station 17
electric island
Joker
Antitainment
On, Common Cause
Veranstaltungsanzeigen
Einladung an alle aktiven Gruppen im und ums Conne Island
• ABC: R wie Rassismustheorie
• review-corner buch: Das Problem heißt: Antiziganismus
• cyber-report: Nenne eine deutsche feministische Linguistin…
Kunst der Entfesselung
• doku: Still not lovin‘ Germany
• doku: Veranstaltungen
• sport: Ultras Red Bulls
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• das letzte: Sommerzeit – Reisezeit

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RAEKWON

Only Built 4 Rap:

RAEKWON

(Wu-Tang Clan, EMI Records)

Es ist so eine Sache mit dem Wu-Tang Clan. Jedes Mitglied betreibt als Solo-Künstler seine eigenständige Philosophie und stößt eher selten außerhalb eines Wu-Tang Projektes musikalisch auf andere Mitglieder. Lediglich der am 30. September im Conne Island gastierende Raekwon und Ghostface (Killah) bilden die Ausnahme und kombinieren ihre Skills konstant seit 1993. Methodman und Redman lassen wir dabei außen vor, da Red kein offizielles Mitglied des Clans ist.

Raek setzte bereits 1995 mit „Only built 4 cuban linx“ den heute anerkannten Standard des 1990er Raps. Als einer der ersten Storyteller verglich man ihn nicht ganz zu unrecht mit Größen wie Kool G Rap. Mit seinem weiteren Spitznamen „Wu Gambino“ war er auch der erste, der Mafia- und Gangsterfilme in Rap einbrachte und etablierte. Capone (CNN) und Nas Escobar sind da nur zwei weitere Beispiele. Trotz der überschwänglichen Kritik konnte er nur wenige Einheiten absetzen. Schon 1993 wurde Raek Mitglied des Clans und ist seither an fast allen Veröffentlichungen beteiligt, allen voran „Enter The Wu-Tang (36 Chambers)“ und „Wu-Tang Forever“. Bis 2003 gehörte er den weniger Produktiven des Clans an und brachte es lediglich auf ein weiteres Album. Vier Jahre danach erschien sein mit eher unbekannten Produzenten bestücktes Album „Immobilarity“. Entgegen seinem Erstling waren sowohl Fans als auch Journalisten wenig begeistert, trotzdem schaffte er Gold – ein zuweilen sehr typisches Phänomen in Amerika. In dieser Zeit sind vor allem seine Beteiligungen auf „Supreme clientel“ und „Bulletproof wallet“ (Ghostface) zu erwähnen. 2003 brachte er sein bisher schwächstes Album mit „The Lex Diamond story“ heraus. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Seither warteten die Fans dieser Welt gespannt auf die Fortsetzung von „Only built 4 cuban linx“ und wurden immer wieder vertröstet. In einem Interview verriet Busta Rhymes, dass er nach Raekwons Auftritt beim Splash 2004 (noch cool in Oberrabenstein/Chemnitz mit Busta Rhymes, Moob Deep, IAM, DJ Premier und einem von Savas gefeierten Spax aufm Freestyle-Van) auf ihn einredete, um einen zweiten Teil mit dem „alten“ Sound zu machen. Im dritten Quartal 2007 sollte es eigentlich soweit sein. Mit der Unterstützung von Aftermath (Dr. Dre, Hi-Tek, Busta Rhymes, Eminem, etc.) und der Beteiligung von Busta Rhymes, Dr. Dre und RZA u.a. sollte es eigentlich klappen, bis die Zusammenarbeit scheiterte. Offiziell „Kommunikationsprobleme“.

Dieses Jahr war es dann endlich soweit und der 30. September bietet jedem die Möglichkeit, sich sein eigenes Bild vom Wu Gambino und seinem neuen Album zu machen. Vor Ort gibt's dann die CD sicher auch zu einem fairen Preis mit Autogramm für alle, die bisher noch nicht den Weg zum Multimedia-Kaufhaus ihrer Wahl geschafft haben. Achso, ganz nebenbei auch noch unfassbar gute Musik und wenn alles beim alten bleibt, eine Show, die man dem Chef(koch) des Clans so energetisch nicht zutrauen würde. Only Built 4 Rap halt.

Scientist

 

27.08.2009
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
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