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05.10.2016
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Stellungnahme des Conne Islands zum Artikel der Bild-Zeitung vom 20.09.16 und den Vorwürfen des CDU Stadtrats Ansbert Maciejewski

13.01.2016
Pressemitteilung des Conne Island anlässlich der Naziangriffe auf Connewitz am 11.01.2016

07.04.2014
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17.09.2012
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2cl Sommerkino

Open air auf dem Conne Island-Freisitz ab 02.07.2015

In Zusammenarbeit mit der Cinématèque Leipzig.

Fargo




Ethan Coen, Joel Coen, USA 1996, mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare, Harve Presnell, OmU

Do 02.07. / 21.00

Der Plan des Autohändlers Jerry Lundegaard scheint simpel, doch wie so oft bei den Coens, ist auch dieser Antiheld Fargos zum Scheitern verurteilt. Jerrys akute Finanznot bringt ihn auf die folgenreiche Idee, seine Frau von zwei Kleinkriminellen entführen zu lassen und so seinen reichen aber knausrigen Schwiegervater Wade um eine Million Dollar zu erpressen. Die beiden Entführer Carl und Gaear wiederum sollen mit 40.000 Dollar abgespeist werden. Doch so weit kommt es nicht: Die Entführung, die eigentlich gänzlich unblutig verlaufen sollte, gerät völlig aus dem Ruder, als Gaear während einer Verkehrskontrolle völlig überreagiert und einen Polizisten und zwei Passanten erschießt. Zudem misstraut Wade seinem Schwiegersohn Jerry und will die Geldübergabe selbst in die Hand nehmen, was für weitere Schwierigkeiten sorgt. Schließlich ist es die wunderbare Frances McDormand als schwangere Polizeichefin Marge Gunderson, die sich auf die blutige Fährte der Kidnapper macht und versucht, Licht in die düstere Welt Fargos zu bringen.

Saisonauftakt mit Cocktailbar. Mit einer psychoanalytischen Filmeinführung von Dr. Mechthild Zeul, Frankfurt.


We are here


Cinema Schalom - Das Jüdische Filmfestival Berlin zu Gast

Francine Zuckerman, Kanada/Polen 2013, Dok, 82 min, OmeU

Fr 03.07. / 20.30

Wo finden sich noch jüdische Spuren im gegenwärtigen Polen, in dem bis 1945 mehr als 90% der einst drei Millionen Juden durch den Holocaust ausgelöscht wurden, und wie wird jüdisch-polnische Identität heute gelebt? Die kanadische Filmemacherin Francine Zuckerman, selbst Tochter polnischer Juden, trifft in ihrem Film auf fünf Menschen zwischen Gewissheit und Zweifel; zwei von ihnen selbst noch Überlebende der Shoah, ein anderer mit doppeltem Coming Out.
Von verstecktem Glauben und geänderten Namen bis zu ausgelassener Bejahung des eigenen Jüdischseins führt der Film aus der kommunistischen Vergangenheit in eine Gegenwart, in der nicht zuletzt das neue Jüdische Museum Warschau von einem Aufbruch zeugt. Zugleich scheinen aber auch 70 Jahre nach Kriegsende Misstrauen und Unwissenheit noch nicht überwunden.

Mit einem einführenden Gespräch mit David Kowalski, Simon Dubnow-Institut, Forschungsschwerpunkt: Jüdisches Leben in Polen. Eine Kooperation des Cinémathèque Leipzig e.V. mit dem Jüdischen Filmfestival Berlin.


The Grand Budapest Hotel




Wes Anderson, BRD/Großbritannien/USA 2014, mit Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Saoirse Ronan, Jude Law, Tony Revolori, Jeff Goldblum, 101 min, OmU

Sa 04.07., Do 09.07. / 21.30

Gustave H. ist der legendäre Concierge des Grand Budapest Hotels im Alpenstaat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu dem jungen Hotelangestellten Zéro Moustafa auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D. , eines Tages stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und flieht mitsamt dem Bild. Nun verfolgen ihn nicht nur die Männer von Polizist Henckels, sondern auch die Verwandten der Toten, allen voran der hinterlistige Dmitri mit seinem finsteren Handlanger Jopling, denen jedes Mittel recht ist, um ihr Ziel zu erreichen...


Bureau 06


Cinema Schalom - Das Jüdische Filmfestival Berlin zu Gast

Yoav Halevy, Israel 2013, Dok, 58 min, OmeU

So 05.07. / 20.30

Fast ein Jahr ohne Kontakt zur Außenwelt, untergebracht in einem Hochsicherheitstrakt, Arbeit unter großer physischer und psychischer Belastung. Elf Menschen begeben sich 1960 freiwillig in diese Situation, um den bedeutendsten Gerichtsprozess Israels vorzubereiten. Angeklagt ist Adolf Eichmann, einer der zentralen Organisatoren des Holocaust. Der Dokumentarfilm zeichnet das Porträt einiger Ermittler in diesem einzigartigen Fall vor dem Hintergrund der Stimmung in der israelischen Gesellschaft. In stundenlangen Verhören, intensiver Recherche und aufreibender Suche nach Zeugen werden die Frauen und Männer des Bureau 06 mit Schrecken konfrontiert, die ihre Leben zum Teil entscheidend prägten. Im Rückblick macht der Film deutlich, wie sehr die Auswirkung dieser Ermittlungsarbeit den Umgang mit der Shoah und ihrer Überlebenden in Israel verändert hat.

Vor dem Film findet ein Gespräch mit Gästen statt.

Eine Kooperation des Cinémathèque Leipzig e.V. mit dem Jüdischen Filmfestival Berlin.



Mommy


Xavier Dolan, Kanada 2014, mit Antoine-Olivier Pilon, Anne Dorval, Suzanne Clément, 138 min, OmU

Di 07.07., Di 14.07. / 21.30

Diane ist eine verwitwete, alleinerziehende Mutter, die mit ihrem Sohn Steve mehr als überfordert ist. Dieser hat ADHS und ist ein einziges Energiebündel, das niemals Ruhe zu finden scheint. Sein Tatendrang ist so groß, dass der Junge zum Teil auch seiner eigenen Mutter gegenüber gewalttätig wird, was Diane zutiefst einschüchtert. Doch schöpft sie neue Hoffnung, als die mysteriöse Nachbarin Kyla in ihr Leben tritt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und dem kleinen Sohn zieht die junge Frau in die Nachbarswohnung von Diane und Steve. Nach und nach entwickelt sich zwischen den drei vom Leben gezeichneten Menschen eine eigenartige Beziehung und in Kyla scheint Diane endlich das Verständnis und die dringend benötigte Unterstützung zu finden, die sie von den staatlichen Institutionen nicht bekommt…


Ostpunk - Too much Future




Carsten Fiebeler, Michael Boehlke, BRD 2006, Dok, 96 min, deutsche OF

Fr 10.07., Fr 24.07. / 21.30

In der DDR galt in der Punkszene nicht der Leitspruch "No Future" wie etwa in Großbritannien, sondern eher "too much future". Bands wie Wutanfall, Schleimkeim, L'Attentat, Betonromantik oder Planlos spielten gegen ein zuviel an sozialer Einbindung und Zukunftsplänen an und wurden vom Staat nicht gerade wohlwollen betrachtet.

Der Dokumentarfilm mixt damals illegale Konzertmitschnitte mit Propagandafilmen, präsentiert aber auch aktuelle Aufnahmen. Carsten Fiebeler und Michael Boehlke lassen Band-Mitglieder wie Cornelia Schleime oder Bernd Stracke nicht nur über ihre DDR-Vergangenheit, sondern auch über ihre Weiterentwicklung erzählen. Daraus entsteht nicht nur ein spannendes Musik-, sondern auch Gesellschafts-Porträt.


B-Movie - Lust & Sound in West-Berlin




Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange, BRD 2015, Dok, 94 min, deutsche OF, teilw. UT

Sa 11.07.,Do 23.07. / 21.30

Der dürre Blixa Bargeld, der in der Bar Risiko die Gäste besoffen macht. Der ernste Nick Cave, der an der Wand seines Zimmers in einer Berliner Wohnung „deutsche Gothik“ sammelt. Die coole Gudrun Gut, die vor dem Dschungel steht und Clubs aufzählt, in die man ab 2 Uhr gehen kann. Die tödliche Doris, die auf dem unwirtlichen Potsdamer Platz singt. Und zwischen Mauer und Brandmauern, Alt- und Neubauten, Mania D und Westbam: Der britische Musiker und Labelmacher Mark Reeder aus Manchester, dessen Begeisterung für mauerstädtische Elektromusik ihn Ende der Siebzigerjahre nach Berlin verschlagen hat, wo anscheinend – und zum Glück! – alles mitgefilmt wurde was er erlebte.
B-Movie: Lust and Sound in West-Berlin mit umfassenden Bild- und Tondokumenten, die Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange zusammengetragen haben, ist Liebeserklärung und Dokumentation in einem.


White Shadow




Pawel Pawlikowski, Polen/Dänemark 2013, mit Agata Kulesza, Agata Trzebuchowska, Dawid Ogrodnik, 78 min, OmU

Do 16.07., Di 21.07. / 21.30

Tansania: Die Jagd auf Menschen mit Albinismus und der illegale Handel mit ihren Organen stellen bis heute eine verführerische Einnahmequelle für die verarmte Arbeiterklasse jenes Landes dar, in dem das durchschnittliche Pro-Kopf-Jahreseinkommen bei 442 Dollar liegt. In diesem Kontext erzählt Noaz Deshe mit seinem Spielfilmdebüt WHITE SHADOW die Geschichte von Alias, der nach der Ermordung seines Vaters aus dem Dorf zu seinem Onkel Kosmos in die Stadt flüchtet. Für diesen, einen LKW-Fahrer, der versucht mit kleinen Geschäften über die Runden zu kommen, verkauft Alias auf den Straßen der Stadt Sonnenbrillen, DVDs und Handys. Dabei verliebt er sich zum Missfallen seines Onkels in dessen Tochter Antoinette. Alias muss nun lernen, dass Überleben für ihn mehr bedeutet als Essen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Trotz ständiger Wachsamkeit und Vorsicht, sucht er nach Freundschaft, die er in Salum findet, der ebenfalls Albinismus hat. Mit dessen Hilfe gelingt es ihm, eine neue Identität - abseits der eines Gejagten - aufzubauen und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.


Ida




Pawel Pawlikowski, Polen/Dänemark 2013, mit Agata Kulesza, Agata Trzebuchowska, Dawid Ogrodnik, 78 min, OmU

Sa 18.07., So 26.07. / 21.30

Polen 1962. Die 18-jährige Novizin Anna bereitet sich auf ihr Gelübde vor. Doch bevor sie dieses ablegen darf, stellt die Äbtissin die als Waise aufgewachsene Anna vor eine überraschende Aufgabe: Sie soll ihre letzte verbleibende Verwandte treffen. Anna fährt in die Stadt zu Wanda, der Schwester ihrer Mutter, der sie noch nie begegnet ist. Das Aufeinandertreffen des behütet aufgewachsenen, religiösen Mädchens und der mondänen wie parteitreuen Richterin wird das Leben beider Frauen verändern.
In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern, still und intensiv, erzählt der Regisseur Pawel Pawlikowski („Last Resort“, „My Summer of Love“) von zwei Frauen, denen das Vergessen nicht gelingt.
IDA wurde 2015 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.


Interstellar




Christopher Nolan, Großbritannien/USA 2014, mit Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Casey Affleck, Wes Bentley, Michael Caine, 170 min, OmU

So 19.07., Sa 25.07., Fr 31.07. / 21.30

Was Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Aktivist*innen seit Jahrzehnten prophezeien, ist eingetreten: Die Menschheit steht kurz davor, an einer globalen Nahrungsknappheit zugrunde zu gehen. Die einzige Hoffnung der Weltbevölkerung besteht in einem geheimen Projekt der US-Regierung, das von dem findigen Wissenschaftler Professor Brand geleitet wird. Der Plan sieht vor, eine Expedition in ein anderes Sternensystem zu starten, wo bewohnbare Planeten, Rohstoffe und vor allem Leben vermutet werden. Der Ingenieur und ehemalige NASA-Pilot Cooper und Brands Tochter Amelia führen die Besatzung an, die sich auf eine Reise ins Ungewisse begibt: Wurmlöcher sind so gut wie unerforscht und niemand kann mit Sicherheit sagen, was die Crew auf der anderen Seite erwartet. Ebenso ist unsicher, ob und wann Cooper und Brand wieder auf die Erde zurückkehren. Coopers Kinder, Tochter Murph und Sohn Tom, müssen mit Schwiegervater Donald zurückbleiben und auf seine Wiederkehr hoffen...


Höhere Gewalt


(Force Majeure)



Ruben Östlund, Schweden/Dänemark/Frankreich/Norwegen 2014, mit Johannes Bah Kuhnke, Lisa Loven Kongsli, Clara Wettergren, 120 min, OmU

Di 28.07., Sa 01.08. / 21.30

Eine schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Beim Essen in einem Restaurant mit Panorama-Blick kommt es dann zur familiären Katastrophe: Als eine Lawine den Berg hinabstürzt und die Aussichts-Terrasse des Restaurants unter sich zu begraben droht, ergreifen die Gäste samt Familienvater Tomas kopf- und rücksichtslos die Flucht, während allein Mutter Ebba die Kinder zu beschützen versucht und sich von ihrem Gatten im Stich gelassen fühlt. Zwar geht alles glimpflich aus und die Lawine rauscht vorbei, aber das Familiengefüge ist dennoch in seinem Kern erschüttert. Besonders der Status von Tomas wird in Frage gestellt, wobei sich jedoch auch die Freunde der Familie nach und nach selbst fragen: Was hätte ich getan? Die Ehe von Tomas und Ebba hängt von nun an in der Schwebe und Tomas muss darum kämpfen, als Vater und Ehemann wieder ernstgenommen zu werden.


Als wir träumten




Andreas Dresen, BRD/Frankreich 2015, mit Merlin Rose, Julius Nitschkoff, Joel Basman, 117 min, deutsche OF

Do 30.07., So 02.08., Fr 07.08. / 21.30
Di 18.08. / 20.00


Leipzig in der Nachwendezeit: Die Clique um Rico, Mark und Daniel lebt ziellos in den Tag hinein. In ihrem Viertel, in dem eine Brauerei das kulturelle Zentrum ist, fühlen sie sich stark, cool und akzeptiert. Wenn sie nicht gerade mit ihrer Fußballmannschaft um den Aufstieg spielen, prügeln sie sich, um auf der Straße respektiert zu werden, klauen oder treiben anderen kleinkriminellen Unfug. Nachts betrinken sie sich sinnlos, nehmen Drogen, gehen in den Swinger-Club und randalieren ohne Grund in der Nachbarschaft – auf der lokalen Polizeistation sind die Jungs darum Stammgäste. Heimlich träumen die drei jedoch davon, der Sinnlosigkeit ihres Daseins in dem Leipziger Viertel zu entfliehen und irgendwo anders ein Leben mit Bedeutung zu beginnen.

Birdman




Alejandro González Iñárritu, USA 2014, mit Michael Keaton, Zach Galifianakis, Emma Stone, Edward Norton, Naomi Watts, Lindsay Duncans, 120 min, OmU

Am 9. August mit einer Einführung von Florian Galbarz
Di 04.08., So 09.08. / 21.30


Reihe: "Un-Cut: Die Ästhetik der schnittlosen Montage"

Riggan Thomson erhofft sich durch seine Inszenierung eines ambitionierten neuen Theaterstücks am Broadway vor allem eine Wiederbelebung seiner dahin siechenden Karriere. Zwar handelt es sich um ein ausgesprochen tollkühnes Unterfangen – doch der frühere Kino-Superheld hegt größte Hoffnungen, dass dieses kreative Wagnis ihn als Künstler legitimiert und allen, auch ihm selbst, beweist, dass er kein abgehalfterter Hollywood-Star ist.
Doch während die Premiere des Stücks unaufhaltsam näher rückt, wird Riggans Hauptdarsteller durch einen verrückten Unfall bei den Proben verletzt und muss schnell ersetzt werden. Auf den Vorschlag von Hauptdarstellerin Lesley und auf das Drängen seines besten Freundes und Produzenten Jake hin engagiert Riggan widerwillig Mike Shiner – ein unberechenbarer Typ, aber eine Garantie für viele Ticketverkäufe und begeisterte Kritiken. Bei der Vorbereitung auf sein Bühnendebüt muss er sich nicht nur mit seiner Freundin, Co-Star Laura, und seiner frisch aus der Entzugsklinik kommenden Tochter und Assistentin Sam auseinandersetzen, sondern auch mit seiner Ex-Gattin Sylvia, die gelegentlich vorbeischaut, um die Dinge in ihrem Sinn zu richten.

5 Zimmer, Küche, Sarg


(What we do in the Shadows)


Taika Waititi, Jemaine Clement, Neuseeland/USA 2014, mit Taika Waititi, Jemaine Clement, Jonathan Brugh, Cori Gonzalez-Macuer, Stuart Rutherford, 87 min, OmU

Do 06.08., Sa 15.08. / 21.30

Reihe: "Un-Cut: Die Ästhetik der schnittlosen Montage"

Die Vampire Viago, Vladislav, Deacon und Petyr teilen sich eine Villa in Wellington. Abgesehen vom fehlenden Spiegelbild, einseitiger Ernährung und gelegentlichen Auseinandersetzungen mit Werwölfen unterscheidet sich ihr Alltag kaum von dem einer ganz normalen WG: Streitereien um den Abwasch und gemeinsame Partynächte stehen täglich auf dem Programm. Als der 8000-jährige Petyr den coolen Mittzwanziger Nick zum Vampir macht, müssen die anderen Verantwortung für den impulsiven Frischling übernehmen und ihm die Grundregeln des ewigen Lebens beibringen. Im Gegenzug erklärt ihnen Nick die technischen Errungenschaften der modernen Gesellschaft. Als er aber seinen menschlichen Freund Stu anschleppt, gerät das beschauliche Leben der Vampir-Veteranen völlig aus den Fugen.

Misery




Rob Reiner, USA 1990, mit James Caan, Kathy Bates, Frances Sternhagen, 105 min, OmU

Nach der Fertigstellung seines neuen Romans verunglückt Bestsellerautor Paul Sheldon während eines Schneesturms. Annie Wilkes findet den Schwerverletzten und bringt ihn in ihr abgelegenes Haus. Zunächst kümmert sich die ehemalige Krankenschwester rührend um ihn. Schließlich ist sie der größte Fan von Sheldons Schundromanreihe "Misery". Als Annie aber vom Tod ihrer geliebten Heldin in Sheldons eben erschienenem Buch liest, entpuppt sie sich als Psychopathin: Sie zwingt den wehrlosen Paul, Misery ins Leben zurückzuholen. Abgeschnitten von der Außenwelt und den gewalttätigen Launen Annies hilflos ausgeliefert, schmiedet Paul mit Fortschreiten des neuen "Misery"-Buches einen verzweifelten Fluchtplan...

Sa 8.08. / 21.30

Im Keller




Ulrich Seidl, Österreich 2014, Dok, 85 min, OmU

Keller sind oftmals die wahren Schatzkammern eines Hauses. In den kalten, dunklen Katakomben lagern viele Menschen nämlich Sachen, die ihnen besonders wichtig sind, von denen sie sich unter keinen Umständen trennen möchten – oder die nicht für fremde Augen bestimmt sind. Während manche Keller mit Ramsch vollgestopft sind und es aussieht, als würde dort jemand mit Messie-Syndrom wohnen, dienen die untererdig gelegenen Räume anderen als private Rückzugsorte, als Orte der Ruhe und des Friedens. So unterschiedlich die Menschen sind, so verschieden sind auch ihre Kellergeschosse, vom Hobbykeller über den Fitnesskeller bis hin zum Folterkeller ist alles dabei. Ulrich Seidl, nach seiner "Paradies"-Trilogie zum Dokumentarfilm zurückgekehrt, ist tief nach unten gestiegen, um hinter verschlossene Türen zu schauen…

Di 11.08. , So 16.08. / 21.30

Here we come




Nico Raschick, BRD 2006, Dok, 90 min, deutsche OF

Breakdance wurde schon oft totgesagt – und ist so lebendig wie eh und je. Der “Kopf der Woche” geht dem Phänomen nach, stellt die traditionelle Begleitmusik, den Hiphop, vor, zeigt Breakdancer und ihre Geschichte in Ost und West und porträtiert Künstler, die den Schritt aus der Subkultur in die Festspielhäuser geschafft haben. Nico Raschick zeigt in seinem Debütfilm “Here we come – Breakdance in der DDR” ein völlig unbekanntes Bild des Arbeiter- und Bauernstaates: Graffiti auf der Ostseite der Mauer, Breakdance-Moves im Schatten der Volkskammer, Ghettoblaster auf dem Trabbi-Parkplatz. Er erzählt von einer Generation, deren jugendliche Leidenschaft so heftig brannte, dass selbst die Stasi nicht dagegen ankam. Freundschaft, Zusammenhalt und selbstgebastelte Beats waren stärker als jeder sozialistische Betonkopf.

Mit einem einleitenden Gespräch mit Regisseur Nico Raschick.
Do 13.08. / 20.30


The Truth lies in Rostock




Filminitiative "Jako", Mark Saunders, Siobhan Cleary, BRD 1993, Dok, deutsche OF

Der Spielfilm WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK. hat vor kurzem neue Aufmerksamkeit für die ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen vom August 1992 gebracht. Der Dokumentarfilm THE TRUTH LIES IN ROSTOCK gibt einen tieferen Einblick in die damaligen Ereignisse und stellt auch die Fragen nach der Verantwortung der Politik.
Die Videodokumentation entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migrant*innen möglich macht.
Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit Anti-Faschist*innen, den vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohner*innen. Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.

Mit Einführung und anschl. Gespräch durch die Initiative Rassismus tötet, Leipzig.

Der Eintritt ist frei.
Fr 14.08. / 20.30


Eden




Mia Hansen-Løve, Frankreich 2014, mit Felix De Givry, Pauline Etienne, Vincent Macaigne, 131 min, OmU

EDEN ist ein bewegender Trip durch das pulsierende Paris der frühen 90er. Paul ist Anfang 20 und aufstrebender DJ. Während die elektronischen Beats die Underground Clubs der Stadt erobern, beginnen Pauls Freunde von »Daft Punk« und sein Duo »Cheers« ihren Siegeszug auf den Dancefloors. Es folgen schillernde Jahre im flüchtigen Nachtleben, mit wechselnden Liebschaften und manchem Drogenrausch. Paul lebt seinen Traum gegen alle Widerstände, doch verliert er sich dabei immer mehr in den Tiefen dieser Parallelwelt.

Do 20.08. , Sa 22.08. / 21.30

196 BPM




Romuald Karmakar, BRD 2003, Dok, 60 min, ohne Dialog

Reihe: "Un-Cut: Die Ästhetik der schnittlosen Montage"

196 BPM (bpm: beats per minute) zeigt das Geschehen der Berliner Love Parade 2002. In drei Einstellungen, gedreht mit Mini-DV, dokumentiert der Film ohne Kommentar drei verschiedene Nebenschauplätze der Techno-Veranstaltung. Der erste Teil ( Intro ) zeigt den Bereich vor dem Club Linientreu, aus dem Musik auf die Straße übertragen wird. Der zweite Teil ( Gabba ) vermittelt das Geschehen am Breitscheidplatz, der dritte und mit 50 Minuten längste Teil ( Hell at Work ), beobachtet den in der Techno- und House-Szene bekannten DJ Hell bei der Arbeit.

Mit einer Einführung von Florian Galbarz.

Fr 21.08. / 21.30


Amy




Asif Kapadia, Großbritannien 2015, Dok, OmU

"Ich denke nicht, dass ich berühmt werde. Ich glaube, ich könnte auch nicht damit umgehen." Das wusste die im Alter von nur 27 Jahren verstorbene Jazz- und Soulsängerin Amy Winehouse bereits als Teenager. In der Dokumentation werden auch ihre Alkohol- und Drogensucht sowie ihre Bulimie thematisiert - und wie ihre Berühmtheit dazu beitrug, diese Probleme zu verschlimmern. Winehouse ist im Juli 2011 leblos in ihrer Londoner Wohnung gefunden worden, als Todesursache wurde eine Alkoholvergiftung konstatiert.
Für seine aufwühlende Dokumentation interviewte der Brite Asif Kapadia ("Senna") 80 Weggefährten von Winehouse und zeigt zahlreiche bisher unveröffentlichte Bild- und Tonaufnahmen aus fast allen Lebensabschnitten der Künstlerin. Entstanden ist so ein vielschichtiges Porträt der Ausnahmesängerin, die an ihrem Ruhm zerschellte.

Di 25.08. , Fr 28.08. / 21.30

Blickwechsel




Christian Weinert, Deutschland 2014, Dok, 87 min, OmU

Jährlich reisen mehr als 3000 meist junge Deutsche nach Afrika, um in einer sozialen Einrichtung, in einer Organisation oder in einem Projekt einen mehrmonatigen Freiwilligendienst zu absolvieren. Die Motivation der Reisenden sind verschieden. Zumeist sind es jedoch ihre persönlichen Erfahrungen, Erzählungen und Berichte, die das öffentliche Bild von Freiwilligendiensten in Afrika prägen. Was denken jedoch BegleiterInnen von Freiwilligen vor Ort über das Kommen und Gehen der deutschen Gäste? Welche sichtbaren und unsichtbaren Spuren hinterlassen Freiwillige in den Projekten aus Sicht von vor Ort lebenden Menschen? Verschiedene Personen mit unterschiedlichen Verbindungen zu den deutschen Gästen schildern in BLICKWECHSEL ihre Sichtweisen und Erfahrungen in Südafrika, Ghana und Gambia.

Do 27.08. / 21.30

Blow




Ted Demme, USA 2001, mit Johnny Depp, Penélope Cruz, Franka Potente, 123 min

Seine Erfahrungen als Marihuana-Dealer kommen George Jung zu Gute, als er im Knast den Kolumbianer Diego kennenlernt. Dieser stellt ihn dem legendären Kokainkartellboss Pablo Escobar vor, für den er Drogenimport im großen Stil übernimmt. George macht Millionengeschäfte, doch hat er nicht mit dem Verrat von Diego gerechnet.

So 30.08. / 21.30




Weitere Infos unter: http://www.cinematheque-leipzig.de und http://www.conne-island.de/termin/Film.html.

12.07.2015
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
info@conne-island.de, tickets@conne-island.de