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Aktuelle Termine

CEE IEH-ARCHIV

#210, Februar 2014
#211, März 2014
#212, April 2014
#213, Mai 2014
#214, Juni 2014
#215, August 2014
#216, September 2014
#217, Oktober 2014
#218, November 2014
#219, Dezember 2014

Aktuelles Heft

INHALT #211

Titelbild
Editorial
FAQ: Conne Island
Klub: Girlz Edit pres.: Beneath
Frank Turner & The Sleeping Souls
Podiumsdiskussion: »Moderne Ultras!?«
Klub: Electric Island Loves Nachtdigital
NSU – Naziterror zwischen Aufklärung und Vertuschung
Buchvorstellung: „Sprache-Macht-Rassismus“
Toxic Holocaust
Podiumsdiskussion Jungle World: Deutsche Dörfer: Comeback der 90er?
Robert Glasper Experiment
Filmriss Filmquiz
Klub Sonntag!
Die Blicke der Täter: Der Genozid an den Sinti und Roma im Spiegel von Fotoquellen
DŸSE
WORD! cypher / OPEN MIC.
Chelsea Grin, The Browning, More Than A Thousand, Silent Screams
Klub: Electric Island w/ Dixon, Lux, Club Malte
Sunday Matinée: Comeback Kid, Xibalba, The Greenery, Malevolence
• position: Vokü und Adorno
• doku: Aufruf
• doku: Rebecca

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NSU – Naziterror zwischen Aufklärung und Vertuschung

Vor zwei Jahren, am 4. November 2011, starben zwei NSU-Mörder nach einem Bankraub in Eisenach. Nach und nach wurde die monströse Dimension der Taten des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) der Öffentlichkeit bekannt. Neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven ermordet, eine Polizistin starb unter völlig unklaren Umständen, zahlreiche Menschen wurden schwer verletzt.
Unter dem Schock des Bekanntwerdens eines Terrornetzwerks versuchte die kritische Öffentlichkeit aus Journalist_innen, migrationspolitischen Initiativen und Antifaschist_innen, Licht ins Dunkel des NSU-Komplexes zu bringen. Rassistische Ermittlungsarbeit und systematische Förderung von Nazigruppen durch die Behörden und Geheimdienste wurden sichtbar. Die Geheimdienste begannen damit, gezielt Akten zu vernichten, die Öffentlichkeit zu täuschen und verdächtige Mitarbeiter zu schützen. Nach zwei Jahren sind immer noch viele Fragen offen und etliche Details deuten auf eine planvolle Verschleierung der Aufklärung und sogar Begünstigung des NSU-Terrors durch Staatsorgane hin.
Viele Linke waren von Beginn an sprachlos angesichts der Mordserie und der beinahe täglichen Enthüllungen: was zu Tage kam spottete jeder „Verschwörungstheorie“. Nicht zuletzt, weil auch in und seitens der Antifa zu wenig kritische Nachfragen in den zurückliegenden zehn Jahren gestellt worden waren. Kaum jemand kann alle Facetten der NSU-Mordserie und der Rolle des Staates überblicken. Eine Situation, die Raum für Fragen und zur Diskussion verlangt.
Wir wollen versuchen, im Gespräch einige Blickwinkel zusammen zu bringen. Wir haben dazu folgende Referent_innen eingeladen: Juliane Karakayali betrachtet die gesellschaftliche Diskussion um Rassismus im Kontext der NSU-Debatte. Ein_e Vertreter_in von NSU Watch berichtet vom NSU-Gerichtsprozess. Miraz Bezar (angefragt) begleitete den NSU Untersuchungsausschuss.

03.03.2014
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