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Aktuelles Heft

INHALT #194

Titelbild
Editorial
• das erste: Keine Solidarität mit Syrien?!
Film: mossos d'esquadra
„Weltmusik“ im Conne Island?
Goth Trad
Marbert Rocel
Auf, auf zum Kampf?
Busdriver
Los Eastos Weekend
• teaser: April 2012 im Conne Island
• review-corner buch: Kritische Theorie nach Adorno
• review-corner event: Talib Kweli, Nice & Smooth, That Fucking Sara
Die gerechte Stadt braucht nicht nur Teer und Steine
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• neues vom: Neues… vom Grill

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Busdriver

Busdriver

Busdriver (L.A., Epitaph, Big Dada)
400 ml (L.E., bassment rockaz)

Bereits im zarten Alter von neun Jahren schnappte sich Busdriver alias Regan John Farquhar aus Los Angeles das Mic. Ob und inwieweit das familiär bedingt war, darüber kann nur spekuliert werden. Sein Vater Ralph Farquhar jedenfalls ist der Drehbuchautor des Streifens „Krush Groove“ (1985), die etwas Älteren kennen den sicherlich noch. Neben „Style Wars“ und „Beat Street“ gehörte der Film zu den ersten Kinoproduktionen, die einem breiten Publikum Einblicke in den damaligen amerikanischen HipHop gewährten und damit als Meilensteine, wenn nicht sogar als Wurzeln einer sich global ausweitenden Musikszene gelten können.

Regan startete also mit unglaublichem Anlauf und wurde, nachdem er mit der Gruppe 4/29 sein erstes Album veröffentlichte und sich die open mics der Stadt griff, ein Mitglied der Project Blowed-Familie. Diese gründete sich in den frühen Neunzigern im legendären Good Life Café in South Central, L.A., wo seit 1989 wöchentlich Freestyle Sessions zelebriert wurden und natürlich auch die regionale Prominenz zugegen war – das aber ist eine andere Geschichte.

Busdrivers Solo Debüt „Memoirs of the Elephant Man“ ließ, trotzdem er schon so lange im Geschäft war, noch bis 2001 auf sich warten. Bis heute folgten zwölf weitere Alben auf Labels wie Big Dada, Mush, Epitaph oder Fake Four Inc und unzählige Kooperationen mit Artists wie Abstract Rude, Aceyalone, 2Mex, Daedelus, Daddy Kev oder Boom Bip. Seine vollständige Discographie hier wiederzugeben würde den Rahmen sprengen, aber discogs.com und das englische Wiki wissen ganz gut Bescheid.

Musikalisch wird sich der Abend sicherlich sehr vielschichtig gestalten. Schubladenfreunde und Freundinnen würden das „Abstract“-Fach aufziehen oder den „Underground“-Stempel auspacken; ich würde sagen, derartige Kategorisierungen werden dem Style Busdrivers nicht gerecht.
Sein Rap ist oft schnell, ironisch, poetisch, ohne BlingBling und genauso einzigartig wie sein Sound, auf jeden Fall irgendwie verrückt, jazzy und von vielen Styles beeinflusst.

Mit 400ml von den Bassment Rockaz haben wir einen ebenfalls einzigartigen lokalen Support, der uns vor und nach der Show mit deepem HipHop- Stuff aus der Konserve versorgen wird. Die nennenswerten Clubbühnen dieser und auch anderer Städte hat der seit 1995 operierende DJ und Gründer der Subscience-Radioshow bei Radio Blau bereits unter seinen Füßen gehabt.

 

27.03.2012
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
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