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#181, November 2010
#182, Dezember 2010

Aktuelles Heft

INHALT #182

Titelbild
Editorial
• das erste: Unsere Insel stinkt
„ …a Mala Beat is a Mala Beat is a Mala Beat is a…“
Springtoifel
Karnivool, The Intersphere
The Creator: Pete Rock & CL Smooth
Napalm Death, Immolation, Macabre
Hot Christmas Hip Hop Lounge
Paperclip Release Night
We can feel the mountains in our skin and bones
Clash of the Monsters
Weihnachts-Tischtennis-Turnier
Man overboard
Caliban
Snowshower
NYE @ Conne Island
Kritik und Ressentiment
Veranstaltungsanzeigen
Großbaustelle Conne Island
Konzertabsage Maroon
Zur Absage der Veranstaltung mit Justus Wertmüller
• doku: Vielfalt tut gut
• doku: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
Es gibt tausend gute Gründe
Resultat einer infantilen Inquisition
Zu den Texten in diesem Heft
• review-corner film: Keeping it unreal
• doku: Sizilianische Verhältnisse
• doku: Macker, verpiss Dich!
Sind die Dichotomien unser Unglück?
Anzeigen
Punktsieg für den Antirassismus oder Reproduktion rassistischer Ausgrenzung?
• das letzte: Voll leer

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„Dubstep has never been bigger. American R&B superstars know what it is and its DJs, like Chef and Plastician, play to massive audiences, like the 30.000 people at their Exit Festival sets. Their school friends Benga and Skream took it live to festivals as Magnetic Man and had UK hits. Skream was invited to Buckingham Palace. The genre had its own first lady, Katy B. Rusko collaborated with Britney. Seal wasn`t too sure about the genre, but the fact that he`d even heard of it was insane.“
Martin Clark

„ …a Mala Beat is a Mala Beat is a Mala Beat is a…“ (Joe Nice)

Sub.Island presents:
„The Goldie or Lee Perry of Dubstep“

MALA (DMZ, Deep Medi)
& MC SGT. POKES
PENELOPE (Royal Beat Club, Düsseldorf)
DOWNTOWNLYRICS (Malcolm + Full Contact)
NEELE (Conne Island)

Das Original ist bald wieder in der Stadt und die Conne Island-PA wartet schon gefühlte Ewigkeiten darauf, wieder mit richtigen Dubplates gefüttert zu werden.
DMZ aka Mala, Loefah, Coki & Sgt. Pokes. DMZ ist das Blueprint für Dubstep, ob als Label oder genrebildende Party in Brixton/London. DMZ ist Heimat und Ursprung eigentlich aller charakterisierenden Styles des mittlerweile eher engstirnigen Genres heute und ist dadurch eigentlich mehr als Metalheadz für D`n`B. Loefah ist als „Erfinder“ der heute allgegenwärtigen Halfstep-Beats bekannt. Aus klassischem Jungle und den Blue Notes-Sessions von Metalheadz kreierte er seine eigene Version von Bass-Musik in London und erschuf reduzierte minimalistische Halfstep-Beats, die auch fünf Jahre später an Brachialität und Ästhetik ihresgleichen suchen und auf der Heimanlage eigentlich nichts zu suchen haben.
Coki, welcher zusammen mit Mala als Digital Mystikz Musikgeschichte schreibt, hat spätestens 2006 mit „Tortured“ auf Tempa den Wobble-Sound, wofür das Genre heute leider steht, losgetreten.
Sein erstes Album wird jetzt als Vinyl ohne Promo auf DMZ veröffentlicht.
Sgt. Pokes ist der mit Abstand beste und symphatischste MC des Genres. Keiner vermag es, soviel Energie und Lacher in einen Abend zu bringen sowie, selten bei MC`s, sein Ego hintenanzustellen und dadurch der Musik Raum und dem Publikum den Fokus auf die Musik zu lassen. Mittlerweile wird er auch als Tour-MC für Magnetic Man gebucht und hat auch beim Soundclash der Red Bull Music Academy mit DMZ gegen Metalheadz und Trojan gezeigt, wo es lang geht.
Der „Übervater“ allerdings ist und bleibt Mala. Seine Musikeinflüsse und vor allem auch seine Persönlichkeit haben Dubstep die entscheidenden Impulse gegeben. DJ Hatcha spielte 2003/4 die Digital Mystikz-Tunes in seinen Garage-Sets, woraufhin z.B. Distance, Pinch, Skream & Benga ihre eigene Interpretation schufen und letztere jetzt UK-PopStars sind. Fast alle innovativen Produzenten der letzten Jahre berufen sich auf Mala. Selbst der legendäre Radio-Moderator John Peel spielte die Lieder in seinen letzten Sendungen. Aphex Twin`s Rephlex-Label veröffentlichte einen Sampler namens Crime mit dem DMZ-Camp und Kode9. Dieses Jahr hat er seinen Longplayer „Return2Space“ auf DMZ veröffentlicht, den man oftmals nur vorbestellen konnte. Obwohl fast ausschließlich Tracks drauf waren, welche die Fans teilweise schon seit Jahren kannten, hat es einen nie dagewesenen Hype auf dem Dubstepforum ausgelöst. Sein eigenes Label Deep Medi ist ebenfalls vital wie eh und je und als DJ wird Mala ebenfalls immer zu den Besten gezählt.
Seinen Sets mit Sgt. Pokes und fast ausschließlich Dubplates, die das Herz der PA nochmals höher springen lassen, hört man in jeder Pore die Erfahrung von Soundsystem-Kultur und einen universellen Background von Musik an.
Dies ist alles Musikgeschichte, die man überall nachlesen kann, die nur scheinbar von den heutigen „Zugezogenen“ niemand mehr zu interessieren scheint, wenn man sich Mixe und Parties anschaut. Man kauft sich auf Beatport die erstbesten Wobbler, eine Auseinandersetzung mit der Szene und der Geschichte findet nicht mehr statt.
Support kommt diesmal von Penelope aus Düsseldorf und Neele sowie Downtown Lyrics aka Malcolm & Full Contact, der besten Radio-Show Leipzig`s.
DasFX with the real HipHop!!
DMZ with the real Dubstep!!

ot

Mala

 

30.11.2010
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Tel.: 0341-3013028, Fax: 0341-3026503
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