Conne Island-News http://www.conne-island.de/news/0.html Conne Island, info@conne-island.de de-de Aktuelle Infos des Conne Island 27.04.2017: CEE IEH #240 online! <a href='http://www.conne-island.de/nf/240/index.html'>http://www.conne-island.de/nf/240/index.html</a> http://www.conne-island.de/news/181.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/181.html 2017-04-27 10:09:16 07.03.2017: Polizei Leipzig verharmlost sexualisierten Übergriff und wirft dem Conne Island zu Unrecht Rassismus vor Täter eines sexualisierten und gewalttätigen Übergriffs erhält Hausverbot im Conne IslandPolizei macht sich mit politischer Bewertung unglaubwürdig<br /> Am Samstag, den 04. März 2017, fand im Conne Island die Tanzveranstaltung Edit X Electric Island statt. In den frühen Morgenstunden kam es zu einem sexualisierten Übergriff eines Gastes, den die betroffene Frau der Security meldete. Diese machte den Täter ausfindig, erteilte ihm Hausverbot und verwies ihn des Geländes. Der Täter reagierte daraufhin aggressiv und warf mit Flaschen und Steinen um sich, verließ jedoch schlussendlich die Örtlichkeit. Als die Veranstaltung beendet war und die Abendverantwortlichen den Saal des Conne Islands bereits abgeschlossen hatten, tauchten rund zehn Polizeibeamt_innen mit dem Täter auf dem Conne Island-Hof auf. Ihr Anliegen: Der Täter habe angeblich, trotz dessen er keine Garderobenmarke bei sich trug, noch seine Jacke im Veranstaltungssaal hängen. Diese solle nun herausgegeben werden. Die anwesenden Conne Island-Mitarbeiter_innen erklärten den Beamt_innen, dass der Täter aufgrund eines Übergriffs Hausverbot erhalten habe und sich deswegen nicht mehr auf dem Gelände aufhalten dürfe. Zudem würden sich keine Jacken mehr in der Garderobe befinden. Doch all das interessierte die Polizei offenbar nicht. Sie redete weiter auf die Anwesenden ein, bis sie schließlich einen Blick in die Garderobe werfen durfte, um sich der Tatsachen zu vergewissern. Soweit die Fakten.<br /> <br /> Der Polizeibericht vom 05. März 2017 bewertet diese Fakten jedoch anders. Sexualisierte Gewalt wird bagatellisiert. „Eine Frau wurde Opfer eines Übergriffs. Sie hat den Mut den Vorfall zu melden. Die Conne Island-Security reagiert darauf, macht vom Hausrecht Gebrauch, um somit nicht nur die Betroffene sondern auch weitere Personen zu schützen. Und die Polizei hat nichts Besseres zu tun als den Täter zurück ins Conne Island zu geleiten. Dieses Vorgehen, insbesondere aber die Berichterstattung der Polizei, kritisieren wir stark“, so Geschäftsführerin Tanja Rußack zu den Vorfällen. <br /> <br /> Im Polizeibericht wird behauptet, der Rauswurf wäre rassistisch motiviert. Der Täter erhielt jedoch ein Hausverbot, weil er eine Frau sexuell belästigte und gewalttätig wurde – natürlich nicht aufgrund seiner Hautfarbe. „Die Polizei scheint einen Gefallen daran zu finden, einem linken Projekt wie dem Conne Island einen Rassismusvorwurf zu machen, um es zu diffamieren.“ Das Ausmaß der Bewertung und die Polemik des betreffenden Berichts übersteigen eindeutig die Kompetenzen der Polizei. Sie verwendet den Rassismusbegriff für ein Geschehnis, das nicht rassistisch geprägt war. „Das ist höchst problematisch. Denn gegenüber den tatsächlichen rassistischen Zuständen in Sachsen ist die Polizei oft blind – teilweise kehr sie diese sogar unter den Teppich. Die Verbindungen zur Gruppe Freital sind dafür nur ein aktuelles Beispiel“, so Rußack.<br /> <br /> Die Polizei schlachtet den Vorfall auf populistische Weise aus und Pressevertreter_innen übernehmen den Bericht unkritisch – ohne das Conne Island zu den Vorfällen zu befragen und damit ihrer journalistischen Pflicht nachzukommen.<br /> Dass die betroffene Frau in einem nachgeschobenen Satz dann doch noch aufgefordert wird, sich bei der Polizei zu melden, erscheint wie blanker Hohn. Da wundert es nicht, dass sexualisierte Übergriffe angesichts eines solch herabwürdigenden Umgangs nicht angezeigt werden.<br><br> <a href=''></a> http://www.conne-island.de/news/197.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/197.html 2017-03-07 16:46:45 15.02.2017: Conne Island gewinnt Klage gegen Überwachungsmaßnahmen durch Verfassungsschutz Pressemitteilung<br /> #Conne Island gewinnt Klage gegen Überwachungsmaßnahmen durch Verfassungsschutz#<br /> <br /> • Überwachung von Telekommunikation sowie Post- und Briefverkehr Februar 1999 bis Oktober 2000 durch das Sächsische Landesamt für (LfV) war rechtswidrig<br /> • Verfassungsschutz griff in die Grundrechte von Mitgliedern und Nutzer_innen des Projekt Verein e.V. ein<br /> <br /> <br /> Das Verwaltungsgericht (VG) Dresden stellte mit seinem Urteil vom 09.11.2016 fest, dass die Überwachungsmaßnahmen gegenüber dem Conne Island durch den Verfassungsschutz rechtswidrig waren. Der Projekt Verein e.V. reichte am 05.05.2014 Klage beim VG Dresden ein, nachdem das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen darüber, dass das Conne Island von Februar 1999 bis Oktober 2000 überwacht, Telefone abgehört und die Post geöffnet wurde. <br /> Begründet wurde dies mit dem Verdacht, dass linke Gruppen aus dem Umfeld des Projektes angeblich Straftaten gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung geplant hätten. Diese Annahme konnte das LfV in dem Prozess nicht belegen. Die Anordnung der Maßnahmen durch die G 10-Kommission des Sächsischen Landtags, deren mehrfache Verlängerungen sowie deren Vollzug waren jedenfalls unverhältnismäßig. Die Richter_innen in Dresden machten in dem Urteil klar, dass es keine ausreichende Begründung für die Überwachung gab und der Verfassungsschutz »der gesetzlichen Intention der Verdeutlichung des gewichtigen Grundrechtseingriffes nicht gerecht [wurde]«, da das LfV nicht in der Lage war, die Erforderlichkeit der Maßnahmen nach dem G 10 zu begründen. <br /> <br /> »Es ist dramatisch« so Lydia Jakobi, Vorsitzende des Vereins, »dass der Verfassungsschutz ohne rechtliche Grundlage in die Grundrechte von Mitgliedern und Nutzer_innen des Projekt Vereins eingreifen konnte. Insbesondere wenn wir bedenken, dass sich zum gleichen Zeitraum das Netzwerk des Nationalsozialistischen Untergrunds organisieren und von Sachsen aus morden konnte. Und doch wurden gleichzeitig Menschen, die sich unermüdlich gegen Neonazis und rechte Einstellungen engagierten, kriminalisiert und in ihrer Arbeit behindert.« Tanja Rußack, Geschäftsführerin des Conne Island, ergänzt: »Die offensichtliche Willkür des Verfassungsschutzes ist erschreckend. Denn auch wenn die Behörde angeblich ›nur‹ sammelt, ist ihr Tun wirkungsvoll. Das erleben wir immer wieder.« So steht für Initiativen und Institutionen zudem aufgrund der willkürlichen Erwähnung in den Verfassungsschutzberichten und der Weitergabe von Daten, beispielsweise an Finanzämter, die finanzielle und ideelle Grundlage ihrer Arbeit auf dem Spiel, da dies zum Entzug der Gemeinnützigkeit und dem Ausbleiben von Fördergeldern führen kann. »Dass wir mit unserer Klage erfolgreich waren zeigt, dass es richtig und wichtig ist, sich nicht einschüchtern zu lassen«, so Rußack. »Es ist notwendig die Debatte über den Sinn eines unkontrollierbaren, ineffektiven und undemokratischen Geheimdienste erneut zu beleben und die Abschaffung des Verfassungsschutzes zu fordern.« <br /> <br /> Leipzig, 15. Februar 2017<br /> <br><br> <a href=''></a> http://www.conne-island.de/news/195.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/195.html 2017-02-15 14:52:16 15.02.2017: FSJ im Conne Island Das Conne Island sucht ab dem 01.09.2017 einen jungen, engagierten Menschen, der Lust hat für ein Jahr im »Laden« zu arbeiten!<br /> Während eines FSJ, hast du die Möglichkeit in alle Aspekte der kulturellen und politischen Arbeit hinein zuschauen und Teil eines großen, sich stets weiterentwickelnden Projekts zu sein.<br /> <br /> Melde dich bis zum 03.04.2017 bei grafik@conne-island.de – hier erhältst du die genaue Stellenbeschreibung und alle wichtigen Informationen rund um die Stelle. <br /> <br /> Die Vorstellung im Plenum erfolgt voraussichtlich Ende April/Anfang Mai.<br /> &#11609;&#11609; dein Conne Island<br><br> <a href=''></a> http://www.conne-island.de/news/196.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/196.html 2017-02-15 15:30:16 31.01.2017: VVK-Stelle im Osten! Wir haben eine neue VVK-Stelle im Osten!<br /> Wenn ihr von Mittwoch bis Montag zwischen 16–24 vorbei schaut, seid ihr nie ...zu spät (AUA!)<br /> Dienstag ist Ruhetag!<br><br> <a href='https://www.facebook.com/Zu-Sp%C3%A4t-310145699093440/'>https://www.facebook.com/Zu-Sp%C3%A4t-310145699093440/</a> http://www.conne-island.de/news/194.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/194.html 2017-01-31 13:59:36 15.11.2016: Abgesagt! Talib Kweli Im Dezember sollte der New Yorker Talib Kweli zum nunmehr dritten Mal im Conne Island spielen. Das Plenum hat beschlossen, dass dieses Konzert nicht stattfinden kann. Die Gründe hierfür sollen im Folgenden erläutert werden.<br /> <br /> Kweli ist ein umtriebiger Twitter User, in seinem Newsfeed finden sich seit einiger Zeit Kommentare zu den Themen Zionismus, Israel und BDS. In seinen Tweets nennt Kweli Israel einen Apartheidstaat, Zionisten „Unterdrücker“ und bezeichnet sie als seine Feinde. <br /> <br /> Nicht überraschend eigentlich, dass sich Kweli auch positiv auf das sogenannte BDS Label bezieht. Er ruft zum Boykott des Staates Israel auf, denn das wäre „friedlicher Protest“ gegen eben jene Apartheid (Kweli Tweet vom 18.04.2016 : „BDS ain't code for bigotry. That's a racist lie. It's a peaceful boycott to draw attention to apartheid.“)<br /> <br /> Es gibt ja bekanntlich nicht viel, das gegen Antisemitismus geschrieben werden kann. Trotzdem haben wir in unserer üblichen Vorgehensweise zuerst einmal den Kontakt zu Kweli gesucht und seine Agentur angeschrieben. Wir haben einige Wochen auf eine Antwort gewartet, bis heute ergebnislos. <br /> Vielleicht hat ihn der Brief nie erreicht, vielleicht hat er ihn gelesen und ignoriert, vielleicht werden auch wir bald in einem 60-Zeichen-Tweet bedacht. Fakt ist: Wir als Plenum wollen unter diesen Umständen kein Konzert mit ihm veranstalten. Künstler wie Kweli sind trotz sonst schlauer Texte IdiotInnen, die im romantischen Glauben an Aufstand und Rebellion antisemitischen Erklärungsmustern aufsitzen. BDS ist nichts anderes als eine Neuauflage des „Kauft nicht bei Juden“ Slogans, die Idee von BDS zielt auf ein faktisches Ende des Staates Israel ab. Durch kulturelle, wirtschaftliche und wissenschaftliche Sanktionen sollen er und seine BürgerInnen vom Rest der Welt isoliert werden und so die Forderungen nach einer Ein-Staaten-Lösung, einem Ende der „Besatzung“ und des jüdischen Staates in die Realität umgesetzt werden.<br /> &#8232;In der Argumentation der BDS BefürworterInnen hat Israel als Staat der Holocaust Überlebenden keine Legitimation, weil Antizionismus und Antisemitismus nicht als rassistisch motivierte Verschwörungstheorie begriffen werden. Jüdinnen und Juden werden als mit Privilegien überhäufte Personen halluziniert, die keine Ausgrenzung erfahren können. Kapital, Macht, Medien – alles läge in ihren Händen.<br /> Die antisemitische Internationale hat ein neues Instrument für die Kanalisation ihres Hasses gefunden. <br /> Mit Boykott, Delegitimation und Sanktionen sollen „die Juden“ in ihre Schranken gewiesen werden. Letztlich hat BDS bisher aber nur erreicht, dass sich Firmen aus der Westbank zurückgezogen haben und der palästinensischen Bevölkerung einige der wenigen Verdienstmöglichkeiten genommen worden sind. <br /> <br /> Kweli steht mit seiner Haltung und seinem Support für die BDS Idee nicht alleine da, leider müssen wir auf eine Reihe Künstlerinnen blicken, die wir aus den genannten Gründen nicht mehr zu uns einladen können.<br /> Eine weitere Auseinandersetzung des Conne Islands mit BDS ist in Arbeit.<br /> <br /> Conne Island Plenum<br /> <br /> <br /> <br /> Brief an Kweli:<br /> <br /> Dear Mr Talib Kweli Greene,<br /> <br /> Considering your upcoming concert at Conne Island on December 13th, we the people and voluntary makers of this venue are deeply concerned about your recent and previous comments about the Israeli democracy and your perspective on the status of the Jewish state in general.<br /> Conne Island always was and will be a place where discrimination will be rejected.<br /> Whether its sexism, racism, homophobia anti-Semitism, et cetera.<br /> We solidarize with the state of Israel and everybody who's seeking for peace in the Middle East, based on the fact that Israel has the right to exist which demands to defend and protect its people (including nearly 2 million arabians). Israel's right to exist remains unalterable for us.<br /> To say that Israel is an apartheid state is simply wrong and takes away any empathy and understanding of what South African apartheid was about.<br /> To threaten the only democracy in this area by boycotting, divesting and sanctioning this sovereign state, which is also threatened by nearly every neighbor, including the Hamas, Hezbollah, IS and a possible nuclear armed Iran, seems very harsh to us. Or put more precisely, it’s obvious antisemitism.<br /> Wondering about the fact that we never heard and saw such tendencies in your music, we're asking you to change your perspective. We cannot tolerate anti-Semitic rants, posts or signings.<br /> We would love to have another great evening with you on 12/13, but if you continue to support the BDS campaign and make anti-Semitic tweets on twitter or on whatever platform, there is no ohter option for both of us than to cancel the concert.<br /> <br /> Respect<br /> Conne Island<br><br> <a href='https://www.conne-island.de/termin/nr4849.html'>https://www.conne-island.de/termin/nr4849.html</a> http://www.conne-island.de/news/192.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/192.html 2016-11-15 15:17:03 07.10.2016: Ein Schritt vor, zwei zurück Während im Sommer 2015 am Münchner Hauptbahnhof Bürger_innen Kuchen und Kuscheltiere an ankommende Geflüchtete verteilten, besann sich der sächsische Mob der neunziger Jahre und machte verbale und körperliche Übergriffe auf Migrant_innen und deren Unterkünfte wieder zur Normalität. Als Konsequenz dieser Entwicklungen beschloss das Conne Island-Plenum, sich der „Welle der Willkommenskultur“ anzuschließen und den Laden aktiv für Geflüchtete zu öffnen, für deren Teilhabe zu werben und ihnen das kulturelle Angebot für den Spendenbeitrag von 50 Cent zur Verfügung zu stellen. Außerdem fassten integrative Projekte im Conne Island Fuß, wie zum Beispiel Skateboard- und Fahrradselbsthilfeworkshops oder Deutschkurse. Das fühlte sich gut an – schließlich wollten wir nicht hinter der sich vor Hilfsbereitschaft überschlagenden Zivilgesellschaft zurückstehen. In dem Gefühl, das Richtige zu tun und den Legidist_innen und ähnlichem Volk irgendwie etwas entgegenzusetzen, bestand kurzweilig eine große Sorge des Plenums darin, nicht schnell genug möglichst vielen Geflüchteten das Angebot publik machen zu können. Daher blendeten wir übergangsweise aus, dass insbesondere der quasi kostenlose Eintritt zu allen Veranstaltungen auch diverse Fallstricke barg.<br /> <br /> Gemeinsam zu feiern und im Zuge dessen wie von selbst eine Integration junger Geflüchteter im Conne Island zu erreichen, stellte sich als recht naiver Plan heraus. Es reichte eben nicht aus, mehrsprachige Poster mit Hinweisen zu richtigem Verhalten auf Partys aufzuhängen. Vielmehr schien es, als müssten wir mehr Aufwand betreiben, um die Grundsätze des Ladens zu erläutern und etwaige Möglichkeiten der Partizipation vorzustellen.<br /> <br /> Da diese Einsicht reichlich spät kam, hatten wir seither einige Auseinandersetzungen und brenzlige Situationen auszustehen.<br /> Gruppen umherziehender Männer gehören wohl zu den meistgehassten und - unter Umständen -gefürchteten Menschengruppen vieler Frauen, Lesben, Schwulen und Transgender auf der ganzen Welt. Egal ob die Betreffenden Syrer, Connewitzer, Ghanaer, Eilenburger, Leutzscher oder Russen sind, haben sie leider in erschreckend vielen Fällen eines gemein: Es kommt zu sexistischen Kommentaren – egal ob abfällig oder vermeintlich bewundernd – und nicht selten auch zu Handgreiflichkeiten gegenüber Frauen, die ihren Weg kreuzen. Gesellen sich zu Selbstüberschätzung und mangelhaftem Sozialverhalten dann noch Alkohol und/oder andere Drogen, laute Musik und die unübersichtliche Situation im Club, wird für Frauen der ausgelassene Tanzabend schnell zum Spießrutenlauf. Wer bereits die Erfahrung einer ungewollten Berührung im Schritt oder eines umzingelnden, penetranten Antanzversuchs gemacht hat, überlegt sich plötzlich zweimal, ob ein Samstagabend mit Netflix nicht sinnvoller ist, als sich mit aufdringlichen Blicken, Sprüchen und Gegrapsche auseinanderzusetzen. Dies betrifft auch Frauen, die grundsätzlich schlagfertig und wehrhaft sind und sich körperlich nicht als den meisten Männern unterlegen empfinden.<br /> <br /> Das Conne Island und andere linke Clubs haben es sich bereits seit vielen Jahren mit offensiver Einlasspolitik zur Aufgabe gemacht, Sexismus und andere Diskriminierungsformen von ihren Tanzflächen zu verbannen. Im Conne Island ist beispielsweise seit mehreren Jahren eine Gruppe aktiv, die Betroffene sexualisierter Gewalt unterstützt. Initialzündung dafür waren sexuelle Übergriffe aus dem Kreis der Ladenbetreibenden selbst. Maßnahmen wie die allgegenwärtige Ermunterung der Betroffenen, sich an das Personal zu wenden und die damit verbundenen rigorosen Platzverweise für Übergriffige trugen Früchte und konnten so dafür sorgen, dass sich Frauen und LGBTQ meist wohlfühlen und eine weitreichende Ablehnung jeglicher Diskriminierung vorherrscht. Natürlich ist auch das Conne Island keine Insel, in der sich gesellschaftliche Utopien im Handumdrehen umsetzen lassen und selbst für das vorhandene Mittelmaß ist die permanente Aufmerksamkeit aller Beteiligten und vor allem ein Reflexionsvermögen bei den Übergriffigen nötig.<br /> <br /> Die stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern Geflüchteter und die Freizügigkeit der westlichen (Feier-)Kultur bilden auch bei uns mitunter eine explosive Mischung. Sexistische Anmachen und körperliche Übergriffe sind in diesem Zusammenhang im Conne Island und in anderen Clubs vermehrt aufgetreten – auch mit der Konsequenz, dass weibliche Gäste auf Besuche verzichten, um Übergriffen und Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Hierbei müssen wir uns ganz klar die Frage stellen, ob wir uns als Plenum ausreichend solidarisch mit den Betroffenen gezeigt oder auf den antisexistischen Bemühungen der letzten Jahre ausgeruht haben.<br /> <br /> Aufgefallen ist außerdem der Missbrauch des „Refugees-Fuffzigers“ durch junge Männer mit Migrationshintergrund, die in größeren Gruppen insbesondere Tanzveranstaltungen am Wochenende besuchen und den geringen Eintritt gern bezahlen um dort für Stress zu sorgen. Eine Statuskontrolle der Personen am Einlass ist jedoch in den seltensten Fällen möglich und von unserer Seite auch nicht gewünscht.<br /> <br /> Unsicherheit des Secu-Personals im Umgang mit Migranten aufgrund von Sprachbarrieren und Angst vor einem ungerechtfertigten Rassismusvorwurf erschwerten einige Male die Lösung von Konflikten bei Veranstaltungen. Dabei erlebten wir teilweise eine neue Qualität der Vorfälle - meist unabhängig von der Besucher_innenzahl und der Art der Veranstaltung. Entgegen unseres üblichen Vorgehens musste beispielsweise. in mehr als einem Fall die Polizei eingeschaltet werden, da das Maß an körperlicher Gewalt gegenüber den Secu-Personen nicht mehr zu handhaben war. Aufgrund dieser Überforderung kam sogar die Überlegung auf, Parties vorübergehend auszusetzen. Dabei war vonseiten des Plenums immer klar, dass keine doppelten Standards angelegt werden können. Sexistisches, homophobes, rassistisches oder antisemitisches Verhalten wird nicht akzeptiert und kann auch nicht durch Herkunft oder Sozialisation gerechtfertigt werden. Immer wieder machen Betreiber_innen des Conne Islands und anderer Projekte aber auch die Erfahrung, dass unbeteiligtes Publikum zum Problem werden kann. In vorauseilendem Antirassismus wird Einlasspersonal zurechtgewiesen, wenn Personen mit Migrationshintergrund des Platzes verwiesen werden oder es werden kulturalistische Erklärungsmuster zur Verharmlosung sexistischer Übergriffe angebracht („Woher soll er wissen, dass man hier mit Frauen so nicht umgeht?“).<br /> <br /> Uns zur Problemlage so explizit zu äußern, fällt uns schwer, da wir nicht in die rassistische Kerbe von AfD und CDU/CSU schlagen wollen. Die Situation ist jedoch derart angespannt und belastend für viele Betroffene und auch für die Betreiber_innen des Conne Islands, dass ein verbales Umschiffen des Sachverhalts nicht mehr zweckdienlich scheint. Wir halten eine Thematisierung der Problematik innerhalb der Linken für längst überfällig und wollen dem Rechtspopulismus nicht die Deutungshoheit in dieser Debatte überlassen. Mehrere Anläufe einer öffentlichen Auseinandersetzung zur Situation in Kooperation mit anderen Clubs wie dem Institut für Zukunft (IfZ) schlugen fehl. Nach vielen Treffen und regem Austausch waren sich alle Beteiligten unsicher darüber, wie eine öffentliche Debatte geführt werden könnte, die nicht in den rassistischen Tenor einstimmt und letztlich nur eine Plattform für die schafft, die wir eh noch nie in unseren Clubs haben wollten.* <br /> <br /> Das Plenum sucht seit mehreren Monaten nach Lösungen, die sowohl den bestmöglichen Schutz für Frauen und LGBTQ als auch die Möglichkeit der Integration miteinander vereinbaren können. Zum einen führte dies im Frühjahr 2016 zur Aufstockung des Secu-Personals - in erster Linie bei Tanzveranstaltungen - wodurch eine durchschnittliche Preiserhöhung von einem Euro pro Ticket zustande kam. Zum anderen wurde die 50-Cent-Regelung insofern geändert, als dass Refugees nur noch nach vorheriger Anmeldung per Email für den Spendenbeitrag Einlass erhalten und ohne Anmeldung regulären Eintritt zahlen müssen. Diese Maßnahmen haben zu einer leichten Entspannung der Situation beigetragen, die aber weder das Plenum, noch die Secu-Verantwortlichen oder die Gäste vollends zufrieden stellt. Der Diskurs dazu ist längst nicht abgeschlossen und bisher gefällte Beschlüsse müssen zukünftigen Entwicklungen angepasst werden.<br /> <br /> Der „Hilferuf“ des links-alternativen Freiburger Clubs White Rabbit Anfang des Jahres und die Reaktionen aus Presse und linken Kreisen zeigten deutlich, wie schwierig es ist, offensiv solidarisch mit Geflüchteten zu sein, rechten Stimmungen entgegenzuwirken und gleichzeitig anzuerkennen, dass mit dem Tragen eines „Refugees Welcome“-Beutels eben nicht automatisch alle Probleme und Konflikte gelöst sind.<br /> Fakt ist und bleibt, dass sexistische Übergriffe, mackerhaftes Auftreten, antisemitisches, rassistisches und anderweitig diskriminierendes Verhalten im Conne Island nicht geduldet werden und jede Person, die sich nicht an unsere Regeln hält, des Eiskellers verwiesen wird – ungeachtet seiner/ihrer Herkunft. Dieser Ort mit seinen Grundsätzen, wie wir ihn uns in den letzten 25 Jahren erkämpft haben, muss bestehen bleiben – trotz und gerade wegen der turbulenten gesellschaftlichen Situation, in der wir uns momentan befinden.<br /> Conne Island Plenum, Oktober 2016<br /> <br /> * Um Missverständnissen vorzubeugen, wurde an dieser Stelle eine Änderung vorgenommen. <br /> <br /> An english version of this text can be found here:<br /> https://www.conne-island.de/one-step-forward-two-steps-back.html<br><br> <a href=''></a> http://www.conne-island.de/news/191.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/191.html 2016-12-06 12:44:10 05.10.2016: Tickets ab jetzt auch im Drift! - Neue VVK-Stelle in Plagwitz Ab Montag 10.10.2016 haben wir endlich auch eine Vorverkaufsstelle in Plagwitz! <br /> Tickets bekommt ihr in der schönen drift Buchhandlung!<br /> <br /> Buchhandlung drift<br /> Karl-Heine-Str. 83<br /> 04229 Leipzig<br /> <br /> Öffnungszeiten:<br /> Di–Fr 14.00-20.00 <br /> Sa. 12.00-18.00<br><br> <a href='http://www.drift-books.de '>http://www.drift-books.de </a> http://www.conne-island.de/news/190.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/190.html 2016-10-07 10:59:32 21.09.2016: Stellungnahme des Conne Islands zum Artikel der Bild-Zeitung vom 20.09.16 und den Vorwürfen des CDU Stadtrats Ansbert Maciejewski Mit Erstaunen aber auch Verärgerung haben wir am Dienstag in der Bild-Zeitung von den erneuten Angriffen des CDU Stadtrats Ansbert Maciejewski auf das Conne Island gelesen. Ein weiteres Mal fordert Maciejewski die Stadt müsse die Förderung streichen, da sich im Conne Island »Linksextremisten organisieren«.<br /> <br /> Trotz zahlreicher Stellungnahmen des Projekt Vereins e.V., der im Januar 2016 eingereichten Erklärungen des Kulturdezernats zur Prüfung der Arbeit des Verein und der Einschätzung der Polizei, die allesamt die Aussagen von Herrn Maciejewski sowie der Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla widerlegen, reißen die Anfeindungen durch die CDU nicht ab. Ziel scheint die Diffamierung eines aus ihrer Sicht unliebsamen Projektes.<br /> <br /> Angesichts der Tatsache, dass 2016 bereits 613 rechtsmotivierte Angriffe auf Unterkünfte von Asylbewerber_innen gezählt wurden, dass die AfD bei den Wahlen in Berlin auf Anhieb 14,2 Prozent der Wähler_innenstimmen erhalten hat, dass in Bautzen 80 organisierte und gewaltbereite Nazis als »erlebnisorientierte Einheimische« verharmlost werden, sollte eigentlich niemandem zum Feiern des Status Quo in Deutschland zu Mute sein. Das Conne Island findet es jedenfalls nur zu verständlich, dass es Menschen gibt, die den 3. Oktober nicht feiern wollen. Stattdessen rufen sie dazu auf »die Einheitsfeiern in Dresden« in Form eines angemeldeten Protests »kritisch zu begleiten«. Das Conne Island unterstützt die kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Zuständen, weshalb wir Leipziger Gruppe, die sich mit Arbeits- und Kapitalismuskritik, Krisentheorien, der Kritik des Rassismus und staatlicher Migrationspolitik beschäftigen, unsere Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung stellen.<br /> <br /> Das Conne Island ist seit 25 Jahren ein soziokulturelles Zentrum, dessen vorrangiges Ziel es ist, dem kulturellen Selbstausdruck Jugendlicher und Erwachsener Raum zu geben – um Bildung zu fördern. Es ist ein Ort, an dem jährlich über 50 inhaltliche Veranstaltungen zu Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit, in Kooperation mit zahlreichen Initiativen und Vereinen aus Leipzig, stattfinden. Diese Arbeit erfolgt nach den Prinzipien sich für gesellschaftliches Miteinander einzusetzen, soziale und demokratische Denk- und Verhaltensweisen zu fördern und zu verwirklichen, sich gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie zu engagieren und für soziale und politische Emanzipation einzutreten. Aufgrund dieser Prinzipien wird der Projekt Verein e.V. seit 1991 bis einschließlich 2013 vom Kulturamt der Stadt Leipzig rahmenvertraglich und auch seit 2014 weiterhin mit besonderer Unterstützung institutionell gefördert. Der Verein ist Mitglied der AG Soziokultur sowie der AG Freie Träger der Jugendhilfe und des Netzwerks Tolerantes Sachsen. Außerdem wurde er in seiner 25-jährigen Geschichte immer wieder für sein Engagement gegen Rechts geehrt, ob durch den damaligen Bundestagspräsident Wolfgang Thierse im Jahr 2000 oder die Nominierung für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie im Jahr 2008. Zudem wird die Arbeit jährlich durch Initiativen wie Aktion Mensch, den Lokalen Aktionsplan Leipzig, der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen und den Fonds Soziokultur e.V. gefördert. Über Projekte, Veranstaltungen und Standpunkte des Conne Islands kann sich überdies jede_r auf der Homepage des Vereins informieren.<br /> <br /> Problematisch und ärgerlich finden wir, dass demokratische Prozesse und politische Meinungsbildung durch Populismus, wie ihn die Bild-Zeitung und Herr Maciejewski betreiben, delegitmiert werden. Weder die Bild noch die sächsische CDU sind jedoch für einen kritischen Blick auf Sachsen bekannt. Indem sie den Slogan »Let’s crash their party« als Aufruf zu Gewalt darstellen, zeigen sie sowohl ihre geringen Englischkenntnisse als auch, dass sie gegen das Conne Island nichts vorbringen können. Politischer Streit und gesellschaftlicher Diskurs stellen sich für uns anders dar. Wenn jegliche Kritik als Gewaltaufruf interpretiert wird, macht dies Diskussionen als Teil demokratischer Prozesse unmöglich. Das Bedienen gesellschaftlicher Ressentiments, das bewusste Verkürzen und das Herunterbrechen auf einfache Formeln kann unserer Meinung nach kein Teil dieses Streits sein. Die reißerische Art der Bild-Zeitung und mancher CDU-Mitglieder trübt den Blick für die wirkliche Gefährdung demokratischer Alltagskultur und behindert die Auseinandersetzung mit antidemokratischen und menschenfeindlichen Einstellungen.<br /> <br /> Das Conne Island scheut seit jeher keine Auseinandersetzung, ist transparent in seiner Vereinsarbeit und an einer offenen Debatte interessiert. Wir bleiben in unserer Meinung autonom, trotz der städtischen Fördergelder und der guten Zusammenarbeit mit dem Kulturamt. So wie es in einer Demokratie sein sollte.<br /> <br /> <br /> Leipzig, der 21.09.2016<br><br> <a href=''></a> http://www.conne-island.de/news/189.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/189.html 2016-09-21 14:12:31 13.01.2016: Pressemitteilung des Conne Island anlässlich der Naziangriffe auf Connewitz am 11.01.2016 — Connewitz ist ein Ort für emanzipatorische Gesellschaftskritik und Hedonismus! —<br /> <br /> Pressemitteilung des Conne Island anlässlich der Naziangriffe auf Connewitz am 11.01.2016<br /> <br /> • Nazis verletzen mehrere Menschen und demolieren Geschäfte, Bars und Autos<br /> • Polizei und Verfassungschutz sind Teil des Problems<br /> • das Conne Island unterstützt die Solidaritätsaktionen für alle Betroffenen<br /> <br /> Am 11.01.2016 sind Nazis aus dem ganzen Bundesgebiet bewaffnet durch den links-alternativ geprägten Stadtteil Connewitz gezogen. Sie haben mehrere Menschen verletzt, Autos demoliert, Scheiben eingeworfen und einen Dönerimbiss verwüstet und beraubt.<br /> <br /> Die Angriffe in Connewitz sind keine bloße Reaktion auf antifaschistische Aktionen gegen Nazis und LEGIDA. Sie stehen in einer Reihe mit rechten Angriffen in Leipzig und Sachsen. Im Laufe der letzten Monate wurde eine Vielzahl von Brandanschlägen verübt bei denen mindestens billigend in Kauf genommen wurde, dass Menschen verletzt oder getötet werden. Das Ziel waren vor allem Flüchtlingsunterkünfte, Dönerimbisse, linke Wohnprojekte und alternative Bauwagen. In zahlreichen Kleinstädten kam es zu rassistischen Übergriffen und Ausschreitungen vor Flüchtlingsunterkünften.<br /> <br /> „In Sachsen herrscht eine rassistische Hegemonie. Da muss kein Nazis befürchten, Ärger für seine menschenverachtenden Taten zu bekommen. Nach Connewitz trauen sich Nazis in größeren Gruppen nur alle 20 Jahre und wenn nur als konzertierte Aktion. Schlimm genug, aber wenigstens haben sich fast alle erwischen lassen.“ (Marvin Alster langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter im Conne Island)<br /> <br /> Im letzten Jahr waren es aber vor allem die AfD sowie die rassistischen und antimuslimischen PEGIDA/LEGIDA Demonstrationen, die Stimmung gegen Flüchtlinge und ihre Unterstützer/innen machen und damit rechte Gewalt als Volkes Wille nahelegen. Doch auch andere Parteien – allen voran die CDU in Sachsen – unterstützen diese Entwicklung durch fehlende Abgrenzung oder gar das Vertreten PEGIDA-ähnlicher Positionen. <br /> <br /> Bei den Leipziger LEGIDA-Demonstrationen kam es von Anfang an zu Übergriffen von Nazis. Nur dank des breiten Protestes in der Stadt und kontinuierlichem antifaschisti-schen Engagements fanden die LEGIDA-Demonstrationen eingeschränkt hinter massiven Polizeiabsperrungen statt. Und auch hier: entgegen allen anderen demokratischen Parteien im Stadtrat scheut sich die CDU bis heute vor einer unmissverständlichen Stellungnahme gegen LEGIDA.<br /> <br /> Seit Jahren agieren auch die sächsischen Sicherheitsbehörden höchst problematisch. <br /> „Es ist skandalös, dass sich die sächsische Verfassungsschutzbehörde beharrlich weigert, PEGIDA und LEGIDA als das zu problematisieren was sie sind. Sie motivieren zu rassisti-schen Gewalttaten und vergiften das gesellschaftliche Klima.“ so Marvin Alster. „Gleichzeitig werden das Bündnis Leipzig nimmt Platz, alternative Vereine, diverse Musikbands beobachtet und damit kriminalisiert – von einer Behörde, die es sofort abzuschaffen gilt.“ so Alster.<br /> <br /> Der sächsische Verfassungsschutz (VS) setzt mit seiner Extremismustheorie weiterhin rassistische Übergriffe gleich mit linker Gesellschaftskritik, die sich z.B. gegen Gentrifizierung richtet. Alternative Vereine und Jugendclubs, meist der einzige nicht-rechte Rückzugsort im ländlichen Raum Sachsens, sind durch die Nennung im VS-Bericht mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit und damit in ihrer Existenz bedroht.<br /> <br /> Auch die Polizei in Sachsen fällt auf durch ihre Nähe zu rechten Organisationen. Dies zumindest legen die persönlichen Bekanntschaften des Nazis und LEGIDA Organisators Alexander Kurth mit Polizisten und die Weitergabe von vertraulichen Polizeiberichten an die NPD nahe.<br /> <br /> Die Politik der sächsischen Landesregierung und die Arbeit der sächsischen Sicherheitsbehörden ist nicht geeignet rassistische, nazistische und neurechte Positionen zu bekämpfen oder rechte Gewalttaten einzudämmen. Im Gegenteil, sie fördern mit ihrer Verharmlosung nazistische Ideologien, rassistisches Denken und verhöhnen zusätzlich deren Opfer.<br /> <br /> Das Conne Island unterstützt daher weiterhin antifaschistische Initiativen, den Protest gegen LEGIDA und die Solidaritätsaktionen für alle Betroffenen von nazistischer und rassistischer Gewalt in Connewitz, Leipzig, Sachsen und darüber hinaus. <br /> (Informationen: www.roter-stern-leipzig.de)<br /> <br /> Linke und links-alternative Gruppen, Kneipen und Veranstaltungsorte werden <br /> gemeinsam weiter dafür sorgen, dass Connewitz ein Ort für Hedonismus und emanzipatorischen Gesellschaftskritik bleibt.<br /> <br><br> <a href=''></a> http://www.conne-island.de/news/182.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/182.html 2016-01-13 14:55:12 07.04.2014: Sexismus, nein danke <a href='http://www.conne-island.de/nf/212/19.html'>http://www.conne-island.de/nf/212/19.html</a> http://www.conne-island.de/news/157.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/157.html 2014-04-07 23:16:40 17.09.2012: Unterstützung bei sexistischen Erfahrungen im Conne Island <a href='http://www.conne-island.de/nf/198/24.html'>http://www.conne-island.de/nf/198/24.html</a> http://www.conne-island.de/news/132.html info@conne-island.de http://www.conne-island.de/news/132.html 2012-10-02 22:15:49